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Marktbericht KW 13 / 2026
Die Pariser Rapsnotierungen bleiben volatil und reagieren auch weiterhin sensibel auf die Entwicklungen am Rohölmarkt. Zum Wochenstart verzeichneten die Notierungen ein Minus von über 10%, was auch EU-Raps mit nach unten zog. So schloss der Pariser Fronttermin am 24.03.2026 bei 505,50EUR/t und damit…

EU importiert weniger Soja – USA bleiben Hauptlieferant
Sojabohnen sind vor Raps die wichtigste Ölsaat, die in die Europäische Union importiert wird. Von Juli 2025 bis Mitte März 2026 importierte die EU so wenig Soja wie seit drei Jahren nicht mehr. Nach Angaben der EU‑Kommission bezog die EU im Zeitraum vom 01.07.2025 bis 15.03.2026 gut 8,7 Mio. t…

Argentinien vor größter Sonnenblumenkernernte seit fast drei Jahrzehnten
Nach jüngsten Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) dürfte sich die weltweite Erzeugung von Sonnenblumenkernen in der laufenden Vermarktungssaison auf 54,1 Mio. t belaufen. Das wären nicht nur 2,1 Mio. t mehr als bislang erwartet, auch das Vorjahresniveau von knapp 52,1 Mio. t wird damit…
Marktbericht KW 11 / 2026
Ging es zu Beginn der Berichtswoche an der Pariser Börse noch kräftig bergauf, konnte das Niveau zuletzt nicht gehalten werden. So schloss der Fronttermin Mai am 10.03.2026 bei 501 EUR/t und damit dennoch rund 2 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche.

Ölsaatenmärkte im Aufwind
An den internationalen Ölsaatenmärkten herrscht Auftrieb: Sojabohnen und Raps legen zu. Steigende Rohölpreise, geopolitische Spannungen und veränderte Handelsbedingungen treiben die Notierungen spürbar nach oben. Die Sojabohnenkurse an der Börse in Chicago zeigten sich in der vergangenen Woche…

Internationaler Getreiderat erwartet Spitzenjahr für Futtererbsen 2025/26
Gestützt auf eine Ausweitung der Anbaufläche und höheren Erträgen dürfte die weltweite Futtererbsenproduktion in der laufenden Saison mit 17,6 Mio. t einen neuen Höchstwert erreichen. Auf Jahressicht entspricht das einem voraussichtlichen Plus von knapp 20 %. Vor diesem Hintergrund erneuert die…
Marktbericht KW 09 / 2026
Im Aufwind fester Rapsnotierungen in Paris geht es auch am heimischen Rapsmarkt auf Erzeugerstufe aufwärts. Im Mittel sind für Partien der Ernte 2025 rund 472,40 (445-490) EUR/t möglich und damit 2,80 EUR/t weniger als noch in der Woche zuvor. Mit den Preissteigerungen nimmt auch die…

Mehr Schweine, weniger Höfe: Strukturwandel setzt sich fort
Bei der jüngsten Viehbestandserhebung Anfang November 2025 wurde eine leicht höhere Schweinezahl ermittelt. Mit 21,5 Mio. Schweinen wurde im Vergleich mit dem Vorjahr ein Plus von 0,9 % festgestellt. Gleichzeitig ging die Halterzahl erneut weiter zurück. Mit einem Minus von 3,2 % ist die Zahl der…

Ukraine deckt Großteil der EU-Importe an Sonnenblumenöl
Der mit Abstand wichtigste Lieferant für Sonnenblumenöl in die EU-27 bleibt nach Angaben der EU-Kommission die Ukraine. Gleichzeitig fällt das dortige Rohstoffangebot niedriger aus als im Vorjahr. Vom 01.07.2025 bis zum 01.02.2026 importierte die EU-27 knapp 1,04 Mio. t Sonnenblumenöl und damit…
Marktbericht KW 07 / 2026
Nahezu ungebremst bewegen sich die Rapsnotierungen an der Pariser Börse weiter aufwärts. So schloss der Fronttermin Mai am 10.02.2026 bei 487,75 EUR/t und damit rund 10,25 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Dabei bleibt der Export von EU-Raps, trotz der festen Gemeinschaftswährung, rege. Gleiches…
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Märkte im Blick
29.05.2026 - Zum Ende der Woche präsentiert sich der heimische Rapsschrotmarkt wieder etwas schwächer. Im Bundesdurchschnitt werden für Rapsschrotpartien zur Lieferung ab Juni rund 271 EUR/t gefordert, ein Minus von 3 EUR/t gegenüber dem Vortag. Folgetermine geben preislich um rund 2 EUR/t nach. Sojaschrot zeigt sich uneinheitlich. Für konventionelles 44er‑Schrot wird rund 1 EUR/t mehr als am Vortag gefordert. GVO‑freie Partien können das Vortagsniveau behaupten.
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
