Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte

Rapsanbau mit Potenzial für höchste Wirtschaftlichkeit

Information zur Winterrapsaussaat 2021 veröffentlicht

In dem von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) veröffentlichten Newsletter attestiert die Förderunion dem Rapsanbau aktuell eine positive Grundstimmung. Die Bedingungen zur Aussaat 2020 waren deutlich besser als in…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 25 / 2021

Am Rapsmarkt geht es aktuell sehr ruhig zu. Die Abgabebereitschaft der Erzeuger ist gering, obwohl die Preise Ex Ernte 2021 wieder ins Plus fanden – 514 EUR/t im Bundesmittel waren 23 EUR/t mehr als in der Vorwoche. Auch die jüngste Hitzewelle trägt zur Zurückhaltung bei, die zumindest auf den…

Weiterlesen

Selbstversorgung mit Raps- und Sojaproteinen ist ausbaufähig

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat heute Zahlen zur Eiweißbilanz in Deutschland vorgelegt. Demnach kann Deutschland seine Nutztiere zu 75 Prozent mit heimischen Proteinen selbst versorgen. “Eine Proteinbilanz für Deutschland zu erstellen, ist ein richtiger Schritt. Durch…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 24 / 2021

Bereits in den Wochen zuvor was das Interesse an Vorkontrakten aufgrund des hohen Vermarktungs-standes eingeschlafen, jetzt – mit dem starken Preisrückgang – ist es vollständig verstummt. Die Erzeugerpreise geben im Fahrwasser der Kurse nach. Ex Ernte liegen die Gebote merklich unter denen der…

Weiterlesen

FAO-Pflanzenölindex auf 13-Jahreshoch

Der FAO-Index für Pflanzenöle steigt seit 12 Monaten stetig nach oben, sodass er im Juni 2021 den zweithöchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 1990 erreichte. Der Getreideindex steigt ebenfalls auf ein 8-Jahreshoch. Der Pflanzenölindex der FAO bildet die Preisentwicklung der zehn für den…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 23 / 2021

An der Marktlage hat sich nicht viel geändert, kein Angebot, verhaltenes Kaufinteresse bei Preisen, die vom Terminmarkt befeuert werden. Der umsatzschwache Rapsmarkt ist geprägt von scharfem Preisauftrieb. Impulse kommen dabei nur noch von den Terminmärkten; steigende Rohöl-, Pflanzenöl-, Soja- und…

Weiterlesen
Monatsbericht

Monatsbericht Mai 2021: Rapspreis-Abkühlung nach Rekordhoch, Rapsschrot knapp und teuer, Weiterer Preisanstieg?  

Schwächere Terminkurse haben die Rapspreise Ende Mai sinken lassen. Die Rekordstände von 542 EUR/t für die alte Ernte bzw. 518 EUR/t im Vorkontrakt, die in der KW 20 erreicht wurden, konnten nicht gehalten werden. Alterntig ist der Raps praktisch durchgehandelt, nur auf Anfrage werden noch Preise…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 21 / 2021

Die Kälte der vergangenen Wochen hat die Entwicklung der Rapsfeldbestände in Deutschland gebremst, die deshalb dem Vorjahresstand um etwa zwei Wochen hinterherhinken. Derweil waren die jüngsten Regenfälle gut und wichtig für die Rapsfeldbestände. Bis zur Ernte kann sich das natürlich noch ändern,…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 20 / 2021

Die Lage am Rapsmarkt ist im Prinzip unverändert zur Vorwoche. Die Ernte 2020 ist längst durchgehandelt, in Erzeugerhand dürften sich nicht einmal mehr Restmengen befinden. Der Fokus liegt nun auf der kommen-den Saison. Doch auch ex Ernte 2021 ist der Vermarktungsstand schon sehr hoch, sodass…

Weiterlesen

EU-Sojaanbau erreicht Rekordniveau

Aktuellen Zahlen der EU-Kommission zufolge nimmt der Sojaanbau 2021 vor allem in den beiden wichtigen Anbauländern Italien und Rumänien zu. Doch auch Deutschland verzeichnet ein kräftiges Flächenplus. Die Anbaufläche für Sojabohnen in der EU-27 liegt nach Einschätzung der EU-Kommission zur Ernte…

Weiterlesen

Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Märkte im Blick

16.09.2021 - Die Nachfrage am hiesigen Ölschrotmarkt hat sich in den vergangenen Handelstagen belebt und steht einem begrenzten Angebot gegenüber. Die Forderungen für Rapsschrot beendeten indes die Abwärtsbewegung und legen kräftig zu. Prompte Ware wird aktuell mit durchschnittlich 268,30 EUR/t bewertet und gewinnt damit gegenüber Vortag rund 8,60 EUR/t. Auch hintere Termine verzeichnen durchweg positive Vorzeichen und legen bis zu 5,70 EUR/t zu. Auch die Forderungen für promptes Sojaschrot, sowohl für 44er als auch für 48er Ware, tendieren preisfest, während hintere Termine nachgeben. Demgegenüber bleiben die Forderungen für promptes GVO-freies Sojaschrot weitestgehend unverändert. Hintere Termine tendieren überwiegend preisfest, einzig Partien fob Brake zur Lieferung ab November geben 0,60 EUR/t nach.

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Nutzen Sie unabhängige Fakten und Analysen zum Markt für Ölsaaten und Futtermittel