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proteinmarkt.de - Infoportal für Landwirte
Monatsbericht

Monatsbericht Juli 2020: Rapspreise nach starkem Auftakt leicht schwächer, Rapsimporte verfehlen Vorjahr, Rapsschrot stärker vergünstigt als Sojaschrot, Rapsschrotmarkt kurzzeitig belebt

Die Erzeugerpreise für Raps der Ernte 2020 wurden am 29.07.2020 bei 366 EUR/t im Bundesmittel festgestellt, was einem leichten Rückgang von 1 EUR/t zur Vorwoche entsprach, aber immer noch einem Plus von 8 EUR/t gegenüber dem Saisonauftakt.

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Durchschnittliche Hektarerträge bei Weizen und Raps

Der zweite Erntebericht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) zeigt, dass die Getreideernte aufgrund von Unterbrechungen durch Niederschläge langsamer vorankommt als in den Vorjahren. „Die Ernte des Winterweizens ist regional sehr unterschiedlich weit vorangeschritten. Für den Fortgang der Ernte…

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Marktbericht

Marktbericht KW 31 / 2020

Rapserzeuger in Deutschland kümmern sich aktuell vor allem um die Ernte. Rapserträge und Ölgehalte schwanken je nach Region, aber auch innerhalb eines Standorts mitunter sehr stark. Aus den östlichen Bundesländern beispielsweise werden der AMI GmbH Erträge zwischen 20 und 50 dt/ha gemeldet und…

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Trendthema Eiweiß vom Acker: UFOP veröffentlicht neues KulturPflanzen-Magazin

Pflanzliches Eiweiß liegt im Trend. Und mit ihm gewinnt der Anbau von Körnerleguminosen wie Ackerbohnen, Körnererbsen, Süßlupinen und Sojabohnen in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Zusammen mit Raps als wichtigster heimischer Öl- und Eiweißpflanze sind all diese Kulturpflanzen stetig auf dem Weg…

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Marktbericht

Marktbericht KW 30 / 2020

Die Preise für Raps der Ernte 2020 konnten auf Wochensicht kräftig um 8 auf 367 EUR/t im Bundesdurchschnitt zulegen, mit Blick auf die vergangenen beiden Jahre kein untypischer Verlauf und nicht überraschend, da die Ernteaussichten 2020 dürftig ausfallen. Die Anbaufläche ist klein geblieben und die…

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Marktbericht

Marktbericht KW 29 / 2020

Die Regenfälle der vergangenen zwei Wochen haben den Rapsfeldbeständen in Deutschland gutgetan. Den Deutschen Raiffeisenverband (DRV) hat dies veranlasst, seine Ertragsschätzung für Raps im Juli von 33,6 auf 33,7 dt/ha im Bundesdurchschnitt anzuheben, womit das Vorjahr nun um 1,8 % übertroffen…

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Deutschland steigert Rapsschrotexporte

Deutschland hat von Juli 2019 bis April 2020 so viel Rapsschrot ausgeführt wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die größten Mengen importierten erneut die Niederlande und Spanien für die Milcherzeugung.

 

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Marktbericht

Marktbericht KW 28 / 2020

Vereinzelt hat die Rapsernte in Deutschland begonnen, im Raum Halle beispielsweise wurde jüngst der erste lagertrockene Raps gedroschen. Teilweise werden sehr unterschiedliche Rapserträge innerhalb einer Region gemeldet, zum Beispiel im Raum Südbaden, wo je nach Standort zwischen 34 und 54 dt/ha…

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Marktbericht

Marktbericht KW 27 / 2020

Am deutschen Rapsmarkt geht es fortgesetzt ruhig zu. Nach wie vor kommen die Preisvorstellungen selten überein, was Geschäftsabschlüssen im Wege steht. 

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Rapsanbau im Aufwind

In dem von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) veröffentlichten Newsletter wird auf die Ausdehnung des Winterrapsanbaus zur diesjährigen Ernte um 12 Prozent gegenüber Vorjahr verwiesen. Weiterhin ruft die UFOP dazu auf, vor einer abschließenden Beurteilung der…

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Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Märkte im Blick

27.10.2020 - Mit Unterstützung der Sojabohnen- und Schrotnotierungen in Chicago, die im Vergleich zum Vortag aufgrund von lebhaften US-Exporten zugelegt haben, sind auch die Sojaschrotpreise am hiesigen Kassamarkt kräftig gestiegen. Dabei im Norden von Deutschland auf den vorderen Terminen um 7 EUR/t, im Süden um 5 EUR/t. Die Forderungen für Rapsschrot haben hingegen im Gleichschritt mit schwächeren Rapsterminkursen leicht nachgegeben.

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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