Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte
Marktbericht

Marktbericht KW 09 / 2026

Im Aufwind fester Rapsnotierungen in Paris geht es auch am heimischen Rapsmarkt auf Erzeugerstufe aufwärts. Im Mittel sind für Partien der Ernte 2025 rund 472,40 (445-490) EUR/t möglich und damit 2,80 EUR/t weniger als noch in der Woche zuvor. Mit den Preissteigerungen nimmt auch die…

Weiterlesen

Mehr Schweine, weniger Höfe: Strukturwandel setzt sich fort

Bei der jüngsten Viehbestandserhebung Anfang November 2025 wurde eine leicht höhere Schweinezahl ermittelt. Mit 21,5 Mio. Schweinen wurde im Vergleich mit dem Vorjahr ein Plus von 0,9 % festgestellt. Gleichzeitig ging die Halterzahl erneut weiter zurück. Mit einem Minus von 3,2 % ist die Zahl der…

Weiterlesen

Ukraine deckt Großteil der EU-Importe an Sonnenblumenöl

Der mit Abstand wichtigste Lieferant für Sonnenblumenöl in die EU-27 bleibt nach Angaben der EU-Kommission die Ukraine. Gleichzeitig fällt das dortige Rohstoffangebot niedriger aus als im Vorjahr. Vom 01.07.2025 bis zum 01.02.2026 importierte die EU-27 knapp 1,04 Mio. t Sonnenblumenöl und damit…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 07 / 2026

Nahezu ungebremst bewegen sich die Rapsnotierungen an der Pariser Börse weiter aufwärts. So schloss der Fronttermin Mai am 10.02.2026 bei 487,75 EUR/t und damit rund 10,25 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Dabei bleibt der Export von EU-Raps, trotz der festen Gemeinschaftswährung, rege. Gleiches…

Weiterlesen

LfL-Projekt „FeedWel“: Optimierte Fütterung schützt unkupierte Ferkelschwänze

Die erfolgreiche Haltung unkupierter Ferkel muss zukünftig auch in konventionellen Ställen gelingen, da nicht alle Landwirte auf Premium-Tierwohlställe mit Außenklimareiz und Einstreu umstellen können. Eine Schlüsselrolle könnte hierbei dem Futter zukommen. Ansatzpunkte sind die Faserzusammensetzung…

Weiterlesen
Monatsbericht

Monatsrückblick Januar 2026

Die Pariser Rapsnotierungen konnten ihr Niveau im Dezember nicht halten. So schloss. der Fronttermin Februar am 18.12.2025 bei 461 EUR/t und damit rund 22,25 EUR/t unter dem noch Ende November erreichten Niveau. Neben schwachen US-Soja- und Rohölnotierungen übte dabei auch das weltweit üppige…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 05 / 2026

Das Handelsabkommen zwischen China und Kanada stellte auch Ende Januar die Weichen für feste Rapsnotierungen an der Pariser Börse. Dieses beinhaltet niedrigere Zölle auf chinesische Elektrofahrzeuge im Austausch für geringe Abgaben auf kanadischen Raps. Im August vergangenen Jahres verhängte China…

Weiterlesen

Deutschland exportiert weniger Ölschrote

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der Export von Sojaschrot aus deutschen Ölmühlen im Zeitraum Juli bis November 2025 mit 741.000 t um 11 % unter den Ausfuhren im Vergleichszeitraum 2024. Gleichzeitig wurden mit 537.000 t auch 22 % weniger Rapsschrot am Weltmarkt platziert.

Weiterlesen

Brasilianische Sojaernte erneut auf Rekordkurs

Südamerika festigt auch in diesem Wirtschaftsjahr seine Anteile am Weltsojamarkt. Für Brasilien wird ein neues Rekordergebnis erwartet. Dagegen dürfte die argentinische Ernte hinter dem Vorjahresergebnis zurückbleiben.

Weiterlesen

UFOP präsentiert Raps und heimische Eiweißpflanzen auf der Grünen Woche 2026

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) setzt auch 2026 ein starkes agrar- und klimapolitisches Signal auf der Grünen Woche in Berlin. Als langjähriger Partner des ErlebnisBauernhofs – koordiniert durch das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) – informiert der Verband in…

Weiterlesen

Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Märkte im Blick

27.02.2026 - Zum Ende der Woche tendieren die Preise am heimischen Rapsschrotmarkt uneinheitlich. Für Partien zur Lieferung ab März 2026 werden im Bundesdurchschnitt unverändert zum Vortag rund 233 EUR/t gefordert. Für Folgetermine sind Abschläge von rund 2 EUR/t im Gespräch. Sojaschrote präsentieren sich ebenfalls schwächer. Für konventionelles 44er-Sojaschrot wird im Vergleich zum Vortag gut 3 EUR/t weniger gefordert, für Folgetermine sind es 2 EUR/t. GVO‑freies Schrot lässt im Mittel um 2 EUR/t nach.

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Nutzen Sie unabhängige Fakten und Analysen zum Markt für Ölsaaten und Futtermittel