Markt
Marktbericht KW 11 / 2026
Ging es zu Beginn der Berichtswoche an der Pariser Börse noch kräftig bergauf, konnte das Niveau zuletzt nicht gehalten werden. So schloss der Fronttermin Mai am 10.03.2026 bei 501 EUR/t und damit dennoch rund 2 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche.

Ölsaatenmärkte im Aufwind
An den internationalen Ölsaatenmärkten herrscht Auftrieb: Sojabohnen und Raps legen zu. Steigende Rohölpreise, geopolitische Spannungen und veränderte Handelsbedingungen treiben die Notierungen spürbar nach oben. Die Sojabohnenkurse an der Börse in Chicago zeigten sich in der vergangenen Woche…

Internationaler Getreiderat erwartet Spitzenjahr für Futtererbsen 2025/26
Gestützt auf eine Ausweitung der Anbaufläche und höheren Erträgen dürfte die weltweite Futtererbsenproduktion in der laufenden Saison mit 17,6 Mio. t einen neuen Höchstwert erreichen. Auf Jahressicht entspricht das einem voraussichtlichen Plus von knapp 20 %. Vor diesem Hintergrund erneuert die…
Marktbericht KW 09 / 2026
Im Aufwind fester Rapsnotierungen in Paris geht es auch am heimischen Rapsmarkt auf Erzeugerstufe aufwärts. Im Mittel sind für Partien der Ernte 2025 rund 472,40 (445-490) EUR/t möglich und damit 2,80 EUR/t weniger als noch in der Woche zuvor. Mit den Preissteigerungen nimmt auch die…

Mehr Schweine, weniger Höfe: Strukturwandel setzt sich fort
Bei der jüngsten Viehbestandserhebung Anfang November 2025 wurde eine leicht höhere Schweinezahl ermittelt. Mit 21,5 Mio. Schweinen wurde im Vergleich mit dem Vorjahr ein Plus von 0,9 % festgestellt. Gleichzeitig ging die Halterzahl erneut weiter zurück. Mit einem Minus von 3,2 % ist die Zahl der…

Ukraine deckt Großteil der EU-Importe an Sonnenblumenöl
Der mit Abstand wichtigste Lieferant für Sonnenblumenöl in die EU-27 bleibt nach Angaben der EU-Kommission die Ukraine. Gleichzeitig fällt das dortige Rohstoffangebot niedriger aus als im Vorjahr. Vom 01.07.2025 bis zum 01.02.2026 importierte die EU-27 knapp 1,04 Mio. t Sonnenblumenöl und damit…
Marktbericht KW 07 / 2026
Nahezu ungebremst bewegen sich die Rapsnotierungen an der Pariser Börse weiter aufwärts. So schloss der Fronttermin Mai am 10.02.2026 bei 487,75 EUR/t und damit rund 10,25 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Dabei bleibt der Export von EU-Raps, trotz der festen Gemeinschaftswährung, rege. Gleiches…

LfL-Projekt „FeedWel“: Optimierte Fütterung schützt unkupierte Ferkelschwänze
Die erfolgreiche Haltung unkupierter Ferkel muss zukünftig auch in konventionellen Ställen gelingen, da nicht alle Landwirte auf Premium-Tierwohlställe mit Außenklimareiz und Einstreu umstellen können. Eine Schlüsselrolle könnte hierbei dem Futter zukommen. Ansatzpunkte sind die Faserzusammensetzung…
Monatsrückblick Januar 2026
Die Pariser Rapsnotierungen konnten ihr Niveau im Dezember nicht halten. So schloss. der Fronttermin Februar am 18.12.2025 bei 461 EUR/t und damit rund 22,25 EUR/t unter dem noch Ende November erreichten Niveau. Neben schwachen US-Soja- und Rohölnotierungen übte dabei auch das weltweit üppige…
Marktbericht KW 05 / 2026
Das Handelsabkommen zwischen China und Kanada stellte auch Ende Januar die Weichen für feste Rapsnotierungen an der Pariser Börse. Dieses beinhaltet niedrigere Zölle auf chinesische Elektrofahrzeuge im Austausch für geringe Abgaben auf kanadischen Raps. Im August vergangenen Jahres verhängte China…
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Märkte im Blick
13.03.2026 - Zum Ende der Woche tendieren die Preise am heimischen Rapsschrotmarkt fester. Prompte Partien verteuern sich gegenüber dem Vortag um 1 EUR/t und liegen im Bundesdurchschnitt nun bei 255 EUR/t. Die Preise für spätere Liefertermine halten ihr Niveau vom Vortag. Auch die Sojaschrotpreise ziehen an. Für 44er‑Sojaschrot sind im Mittel rund 5 EUR/t mehr im Gespräch. GVO‑freie Partien verteuern sich binnen eines Tages um etwa 2 EUR/t.
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
