Markt

EU-Kommission erwartet Dreijahreshoch bei Sonnenblumenkernen
Nach der jüngsten Prognose der EU-Kommission wird in der EU-27 im Jahr 2026 eine Sonnenblumenernte von 9,6 Mio. t erwartet, rund 1,2 Mio. t mehr als im Vorjahr. Das wäre die größte Ernte seit 3 Jahren. Diese Erwartung fußt insbesondere auf einer rund 5 % größeren EU-Anbaufläche. Insbesondere in…

Reger Außenhandel mit deutschem Raps
Deutschland importierte in der ersten Hälfte des Wirtschaftsjahres 2025/26 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 3,1 Mio. t Raps und damit gut 4 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Rumänien löste dabei mit Lieferungen von 873.400 t die Ukraine als wichtigster Lieferant für die Bundesrepublik…

Wie entwickelten sich die Milcherzeugerpreise 2025?
Wie aktuelle Zahlen aus den BMEL-Statistiken zeigen haben sich in der ersten Jahreshälfte 2025 die Auszahlungen an die milcherzeugenden Betriebe als sehr stabil erwiesen. Im weiteren Verlauf setzte bei den Preisen für konventionell erzeugte Kuhmilch ein deutlicher Abwärtstrend ein. Im…
Marktbericht KW 15 / 2026
Die Rapskurse an der Pariser Börse bleiben auch weiterhin volatil, konnten das Vorwochenniveau insgesamt jedoch nicht halten. So schloss der Fronttermin am 07.04.2026 bei 506 EUR/t und verzeichnet damit auf Wochensicht ein Minus von rund 8,25 EUR/t. Auch Partien der Ernte 2026 tendieren schwächer.…

Fleischverzehr steigt um 1,4 Kilogramm pro Person – Geflügelfleisch auf Allzeithoch
Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) aßen die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland 2025 pro Person 54,9 Kilogramm Fleisch. Das waren 1,4 Kilogramm mehr als im Vorjahr. Hauptgrund dafür: Ein Allzeithoch von knapp 15 Kilogramm…

EU-Hülsenfruchtanbau leicht rückläufig
Die EU-Erzeugung von Hülsenfrüchten zur Ernte 2026 dürfte nach Einschätzung der EU-Kommission das Vorjahresergebnis um 1 % verfehlen. Damit bleibt die Ernte überdurchschnittlich. Futtererbsen verzeichnen dabei den stärksten Rückgang. Die Europäische Kommission erwartet nach einer Schätzung von Ende…
Marktbericht KW 13 / 2026
Die Pariser Rapsnotierungen bleiben volatil und reagieren auch weiterhin sensibel auf die Entwicklungen am Rohölmarkt. Zum Wochenstart verzeichneten die Notierungen ein Minus von über 10%, was auch EU-Raps mit nach unten zog. So schloss der Pariser Fronttermin am 24.03.2026 bei 505,50EUR/t und damit…

EU importiert weniger Soja – USA bleiben Hauptlieferant
Sojabohnen sind vor Raps die wichtigste Ölsaat, die in die Europäische Union importiert wird. Von Juli 2025 bis Mitte März 2026 importierte die EU so wenig Soja wie seit drei Jahren nicht mehr. Nach Angaben der EU‑Kommission bezog die EU im Zeitraum vom 01.07.2025 bis 15.03.2026 gut 8,7 Mio. t…

Argentinien vor größter Sonnenblumenkernernte seit fast drei Jahrzehnten
Nach jüngsten Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) dürfte sich die weltweite Erzeugung von Sonnenblumenkernen in der laufenden Vermarktungssaison auf 54,1 Mio. t belaufen. Das wären nicht nur 2,1 Mio. t mehr als bislang erwartet, auch das Vorjahresniveau von knapp 52,1 Mio. t wird damit…
Marktbericht KW 11 / 2026
Ging es zu Beginn der Berichtswoche an der Pariser Börse noch kräftig bergauf, konnte das Niveau zuletzt nicht gehalten werden. So schloss der Fronttermin Mai am 10.03.2026 bei 501 EUR/t und damit dennoch rund 2 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche.
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Märkte im Blick
15.04.2026 - Die Preise am heimischen Rapsschrotmarkt halten sich weiterhin stabil. Im Bundesdurchschnitt werden für prompte Rapsschrotpartien rund 267 EUR/t gefordert, ein marginales Minus von weniger als 1 EUR/t. Auch spätere Liefertermine verharren auf dem Preisniveau vom Vortag. Der Sojaschrotmarkt präsentiert sich hingegen schwächer. Konventionelles 44er-Sojaschrot kostet im Mittel 3 EUR/t weniger als am Vortag. Dabei sind im Norden Abschläge von rund 1 EUR/t im Gespräch, während im Süden Preisrückgänge von gut 4 EUR/t zu verzeichnen sind. Auch die Preise für GVO‑freie Ware geben im Mittel um 3 EUR/t nach.
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
