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proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte

Protein-Aktionsplan der EU mit richtiger Stoßrichtung

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) begrüßt die Ausrichtung des jüngst von der EU-Kommission vorgestellten Protein-Aktionsplans. Die darin formulierten Ziele zur Unterstützung des Anbaus und entlang der Wertschöpfungsketten von Ölsaaten und Eiweißpflanzen bei der…

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Europäisches Parlament lehnt Kommissionsverordnung mehrheitlich ab

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) begrüßt die ablehnende Entscheidung des Europäischen Parlaments über den Entwurf für eine Delegierte Verordnung zur Einstufung von Sojabohnen als iLUC-Rohstoff. Das EU-Parlament unterstütze mit der Zurückweisung zugleich den am Vortag…

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High-iLUC-Einstufung von Soja gefährdet den neuen EU-Proteinplan

Heute hat Agrarkommissar Christophe Hansen einen ambitionierten EU-Proteinplan veröffentlicht. Zugleich will die Kommission die Soja-Verarbeitung in der EU erheblich einschränken. Das passt nicht zusammen, meint Jaana Kleinschmit von Lengefeldt, Präsidentin von OVID, Verband der…

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Deutsche Rapsschrotexporte deutlich unter Vorjahr

Die deutschen Rapsschrotexporte sind im laufenden Wirtschaftsjahr 2025/26 gegenüber dem Vorjahr spürbar zurückgegangen. Vor allem in zentrale Abnehmerländer in der EU wurde deutlich weniger geliefert. Deutschland hat nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von Juli 2025 bis April 2026 knapp 1,2…

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Marktbericht

Marktbericht KW 27 / 2026

Die Pariser Rapsnotierungen haben zuletzt deutlich nachgegeben. Der Fronttermin August schloss am 30.06.2026 bei 505,25 EUR/t und damit rund 12,75 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Belastet wurde der Markt neben rückläufigen Rohölnotierungen vor allem durch die bevorstehende Ernte. Zusätzlichen…

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Erstmals Ballaststoffe aus Leguminosen-Rückständen entwickelt

Mit einem neuen Verfahren haben Forschende aus Schalen und Rückständen von Erbsen, Ackerbohnen und Soja funktionelle Ballaststoffe hergestellt. Diese hochwertigen Ballaststoffpräparate bewähren sich als Zusatz für Kuchen oder Füllungen wie beispielsweise Pudding.

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Sojaanbau 2026 – Deutschlands Erzeugung auf Rekordkurs

Das Sojaangebot der EU‑27 wird nach einer Schätzung der EU-Kommission in der Vermarktungssaison 2026/27 unter dem Vorjahresniveau liegen. Ausschlaggebend für die geringere Erntemenge ist insbesondere der deutliche Rückgang der italienischen Erzeugung. In Deutschland wird dagegen ein Höchststand…

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Marktbericht

Marktbericht KW 25 / 2026

An der Pariser Börse geht es abwärts. So verlor der Rapskurs allein in den zurückliegenden drei Handelstagen rund 21 EUR/t. Insgesamt verzeichnete der Fronttermin August mit einem Schlusskurs von 507,50 EUR/t am 16.06.2026 auf Wochensicht ein Minus von 13,25 EUR/t. Dabei richtet sich der Blick…

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Nutzungsschwerpunkt bestimmt die iLUC-Bewertung von Soja und Raps

In der Diskussion um indirekte Landnutzungsänderungen (iLUC) ist eine differenzierte und sachgerechte Betrachtung der Erzeugerpreis-bestimmenden Faktoren erforderlich, stellt die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) fest. Während beim Raps die Entwicklung an den…

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UFOP: Rapsöl bleibt Deutschlands beliebtestes Speiseöl

Nach aktuellen Zahlen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) auf Basis von YouGov CP Germany war Rapsöl auch 2025 das meistgekaufte Speiseöl in privaten Haushalten. Darauf weist die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) hin. Mit rund 86,5 Millionen Litern lag Rapsöl…

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Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Märkte im Blick

15.07.2026 - Rapsschrot präsentiert sich am heimischen Ölschrotmarkt lebhaft. Für Partien mit Lieferung im August 2026 legen die Preise gegenüber dem Vortag im Mittel um 9 EUR/t zu. Damit werden im Bundesdurchschnitt rund 259 EUR/t gefordert. Spätere Liefertermine verteuern sich im Mittel um 7 EUR/t. Auch die Preise für Sojaschrot ziehen an. Konventionelles 44er-Schrot verteuert sich im Norden um gut 3 EUR/t und im Süden um 1 EUR/t. GVO-freie Ware verzeichnet im Norden ein Plus von rund 5 EUR/t und im Süden ebenfalls von 1 EUR/t.

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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