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proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte

OVID fordert Veto: Brüssels Soja-Pläne gefährden Europas Proteinversorgung

Der Plan der EU-Kommission, Soja pauschal als „High iLUC Risk“-Rohstoff einzustufen und damit faktisch aus dem europäischen Biokraftstoffmarkt auszuschließen, droht die Resilienz der europäischen Versorgung einzuschränken und ist ein klimapolitischer Rückschritt. OVID Verband der…

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Marktbericht

Marktbericht KW 21 / 2026

Zeitweise feste Rohöl- und US-Sojakurse zogen in der laufenden Handelswoche die Pariser Rapsnotierungen mit nach oben. So schloss der Fronttermin August an der Pariser Börse am 19.05.2026 bei 528,50 EUR/t und damit rund 6,50 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Im Fokus am Rohölmarkt standen dabei…

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OVID for­dert Veto: Brüs­sels Soja-Plä­ne ge­fähr­den Eu­ro­pas Pro­tein­ver­sor­gung

Der Plan der EU-Kommission, Soja pauschal als „High iLUC Risk“-Rohstoff einzustufen und damit faktisch aus dem europäischen Biokraftstoffmarkt auszuschließen, droht die Resilienz der europäischen Versorgung einzuschränken und ist ein klimapolitischer Rückschritt. OVID Verband der…

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Globale Pflanzenölproduktion erneut auf Rekordkurs

Einer ersten Schätzung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) zur weltweiten Pflanzenölbilanz 2026/27 zufolge wird sich die globale Erzeugung auf voraussichtlich 244,1 Mio. t belaufen, das sind rund 6,8 Mio. t mehr als in der laufenden Saison. Dieses Angebot wird den Bedarf von voraussichtlich…

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Der erste Schnitt stellt die Weichen fürs ganze Milchjahr

Auf vielen Milchviehbetrieben läuft derzeit eine der wichtigsten Arbeiten des gesamten Futterjahres: der erste Grasschnitt. Fachleute sprechen nicht ohne Grund vom „wichtigsten Schnitt des Jahres“. Denn gerade der erste Aufwuchs liefert in der Regel die höchsten Energie- und Eiweißgehalte sowie die…

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Pflanzenölpreise auf Mehrjahreshoch, Getreidepreise leicht im Plus

Der FAO-Pflanzenölpreisindex kletterte im April auf ein Vierjahreshoch. Auch die internationalen Getreidepreise legten zu. Trockenheitsrisiken, witterungsbedingte Unsicherheiten und eine robuste Nachfrage sorgten für Auftrieb.

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Marktbericht

Marktbericht KW 19 / 2026

Die Pariser Rapsnotierungen bleiben weiterhin fest vom Energiemarkt geprägt, denn angesichts des Kursanstiegs bei Rohöl wächst die Wettbewerbsfähigkeit von Pflanzenölen als Rohstoff zur Biodieselherstellung. Zusätzlich droht der Streit um die blockierte Straße von Hormus, die fragile Waffenruhe…

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Kabinett beschließt Änderung des Düngegesetzes

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) will ein stärker am Verursacherprinzip orientiertes System für die Düngung unserer Äcker und Felder auf den Weg bringen – insbesondere in mit Nitrat belasteten Gebieten. Mit der Änderung des Düngegesetzes soll die Rechtsgrundlage…

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Rohöl als Taktgeber – Pflanzenöle mit Rückenwind

Die Pflanzenölpreise drehten Anfang März ins Plus. Nach der Eskalation im Nahen Osten legte Rohöl mit einem deutlichen Risikoaufschlag zu. Der Ölpreisschock wirkt seither vor allem über den Energie- und Biokraftstoffmarkt in die Agrarmärkte und stützt insbesondere die Notierungen für Pflanzenöle.…

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Deutsche verbrauchen weniger Milch, dafür mehr Käse und Butter

Nach vorläufigen Berechnungen des BZL verbrauchten die Menschen in Deutschland 2025 pro Person mit gut 45 Kilogramm rund ein Kilogramm weniger Konsummilch als im Vorjahr. Käse und Butter hingegen wurden beliebter: So verbrauchte jeder Mensch rund ein Kilogramm Käse sowie ein Päckchen Butter (250…

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Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Märkte im Blick

29.05.2026 - Zum Ende der Woche präsentiert sich der heimische Rapsschrotmarkt wieder etwas schwächer. Im Bundesdurchschnitt werden für Rapsschrotpartien zur Lieferung ab Juni rund 271 EUR/t gefordert, ein Minus von 3 EUR/t gegenüber dem Vortag. Folgetermine geben preislich um rund 2 EUR/t nach. Sojaschrot zeigt sich uneinheitlich. Für konventionelles 44er‑Schrot wird rund 1 EUR/t mehr als am Vortag gefordert. GVO‑freie Partien können das Vortagsniveau behaupten.

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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