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proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte
Marktbericht

Marktbericht KW 37 / 2021

Der Rapsmarkt hat eine turbulente Berichtswoche hinter sich. Mit der völlig unerwarteten, starken Kürzung der kanadischen Ernteprognose, setzte in Paris ein Kursfeuerwerk ein, dass am folgenden Tag auch die Erzeugerstufe ergriff. Allerdings bewegen die im Schnitt 5 EUR/t, in der Spitze 12 EUR/t…

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Marktbericht

Marktbericht KW 36 / 2021

Die Rapspreise frei Erfasserlager haben sich in den zurückliegenden Tagen kaum verändert und zeigten sich damit von den Bewegungen an der Terminbörse in Paris wenige beeindruckt. Dort ging es zwischenzeitlich 5 EUR/t nach unten und 15 EUR/t nach oben, so dass am 07.9.21 mit rund 577 EUR/t knapp 10…

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Monatsbericht

Monatsbericht August 2021: Preisauftrieb setzt sich fort, endlich Rapsschrot der neuen Saison 

Am Rapsmarkt schossen die Preise im Juli noch einmal in die Höhe, befeuert von der Hitze in Nordamerika und der verzögerten Rapsernte in Europa. Die Aussicht auf massive Ertragseinbußen beim weltgrößten Exporteur Kanada, der auch nennenswerte Mengen für den europäischen Markt liefert, verstärkt die…

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Preise für Hülsenfrüchte ein Viertel über Vorjahr

Die Saison 2021/22 startet mit deutlich höheren Preisen für Futtererbsen, Acker- und Sojabohnen aus deutscher Erzeugung. Ackerfrüchte erzielen zum Auftakt der Saison deutlich höhere Preise als im Vorjahr – das gilt auch für die Leguminosen zur Körnernutzung. Unterstützung kommt auch vom Weltmarkt,…

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Marktbericht

Marktbericht KW 35 / 2021

Die Erzeugerpreise für Raps wurden von der Schwäche der Terminkurse noch nicht erfasst. Mit knapp 550 EUR/t erreichen sie neue Höhen und liegen im Schnitt 8,35 EUR/t über Vorwochenlinie. In der Spitze wird von 586 EUR/t frei Erfasserlager gesprochen. Das lockt noch vereinzelte Partien an den Markt,…

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Marktbericht

Marktbericht KW 34 / 2021

Ende August scheinen zunächst alle Ergebnisse und Einschätzungen zur knappen Rapsernte 2021/22 eingepreist zu sein, auch das weiterhin verzögerte Ernteende in Deutschland oder die immer noch anhaltende Bestätigung schwacher Erträge und geringer Ölgehalt. Der Markt geht vielleicht in eine…

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Deutschland ist zunehmend auf Rapsimporte angewiesen

Deutschlands Ölmüller verarbeiteten im letzten Jahr mit 9 Millionen Tonnen deutlich mehr Rapssaaten als heimische Äcker hergaben. 2020 wuchsen rund 3,5 Millionen Tonnen der Ölsaat auf einer Million Hektar. Zusätzlich importierte Deutschland etwa 6,2 Millionen Tonnen. Ein Großteil der Ware stammte…

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Marktbericht

Marktbericht KW 33 / 2021

An der Terminbörse in Paris haben die Kurse am Dienstag neue Höchststände erreicht. Dann ging die Preisrallye im Verlauf des Mittwochs etwas die Puste aus, was vielleicht eine Konsolidierungsphase einleitet. Allerdings verfestigen sich die Einschätzungen einer eher knappen Ernte 2021 weiter. Die…

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Steigende Rapspreise in der Ernte

Verzögerte Ernten in Europa, die mit durchschnittlichen Ergebnissen nicht alle Erwartungen erfüllen und die trüben Ernteaussichten in Kanada, die für eine anhaltend knappe globale Versorgung sprechen, treiben aktuell die Erzeugerpreise für Raps. Der kräftige Anstieg der Notierungen wird von der nur…

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Marktbericht

Marktbericht KW 32 / 2021

Die Rapspreise haben kräftig zugelegt, zum einen angetrieben von festen Börsenkursen für Raps und Soja, zum anderen von der nur schleppend laufenden Ernte in West- und Osteuropa sowie den anhaltend gedrückten Ernteaussichten in Kanada. Paris notierte am 10.06.21 neue Höchststände für alle…

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Märkte im Blick

16.09.2021 - Die Nachfrage am hiesigen Ölschrotmarkt hat sich in den vergangenen Handelstagen belebt und steht einem begrenzten Angebot gegenüber. Die Forderungen für Rapsschrot beendeten indes die Abwärtsbewegung und legen kräftig zu. Prompte Ware wird aktuell mit durchschnittlich 268,30 EUR/t bewertet und gewinnt damit gegenüber Vortag rund 8,60 EUR/t. Auch hintere Termine verzeichnen durchweg positive Vorzeichen und legen bis zu 5,70 EUR/t zu. Auch die Forderungen für promptes Sojaschrot, sowohl für 44er als auch für 48er Ware, tendieren preisfest, während hintere Termine nachgeben. Demgegenüber bleiben die Forderungen für promptes GVO-freies Sojaschrot weitestgehend unverändert. Hintere Termine tendieren überwiegend preisfest, einzig Partien fob Brake zur Lieferung ab November geben 0,60 EUR/t nach.

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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