Markt

EU-Rapsimporte trotz kleinerer Ernte gesunken
Im ersten Quartal der laufenden Saison hat die EU deutlich weniger Raps importiert als im Vorjahreszeitraum. Hauptlieferant bleibt die Ukraine, auch wenn die Mengen wegen logistischer Engpässe spürbar kleiner ausfallen.
Marktbericht KW 41 / 2026
An der Pariser Börse ging es zuletzt abwärts. So schloss der Fronttermin November am 06.10.2026 bei 523 EUR/t und damit rund 21,25 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Die späteren Termine tendierten dagegen fester. Damit weitete sich der Abschlag vom November- zum Februar-Kontrakt, der sogenannte…

Stiftung Warentest bewertet 22 von 24 Rapsölen mit „Gut“
22 von 24 untersuchten Rapsölen haben im aktuellen Test der Stiftung Warentest das Qualitätsurteil „Gut“ erhalten. Geprüft wurden raffinierte und kalt gepresste Rapsöle sowie zwei Produkte mit Buttergeschmack. Aus Sicht der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) bestätigt das…

Sojaanbau in Deutschland: Größere Fläche, niedrigere Erträge
Die deutsche Sojaernte 2026 dürfte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes trotz deutlich geringerer Hektarerträge das Vorjahresergebnis übertreffen und damit einen neuen Höchststand erreichen. Verantwortlich für den Produktionsanstieg ist die Ausweitung der Anbaufläche.

UFOP-Bilanz zur Mitgliederversammlung: Enttäuschende Ölsaatenernte, aber stabile Preise
Die Ölsaatenernte fällt in diesem Jahr durchwachsen und regional sehr unbefriedigend aus, lautete das zusammenfassende Fazit des Vorsitzenden der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP), Torsten Krawczyk, anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung. Ein Lichtblick seien…

UFOP trauert um Franz Kustner
Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) gedenkt in Trauer ihres langjährigen Vorstandsmitglieds, Franz Kustner, der vor wenigen Tagen im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Mit Franz Kustner verliert die UFOP einen hochmotivierten Netzwerker und geschätzten Kollegen.
Marktbericht KW 39 / 2026
In der Pariser Börse geht es weiter abwärts. So schloss der Fronttermin November am 22.09.2026 bei glatt 552,00 EUR/t und damit rund 2,25 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Kursdrückende Impulse kamen dabei insbesondere vom Rohölmarkt, nachdem die Notierungen hier allein binnen 5 Börsentagen knapp…

UFOP-Geschäftsbericht 2025/2026 veröffentlicht
Der aktuelle Geschäftsbericht der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) erscheint erneut in einer modernen, digitalen Form und steht ab sofort zur Verfügung. Interaktive Navigation, Verlinkungen zu weiterführenden Inhalten, sowie eine umfangreiche Bebilderung erleichtern den…

Pflanzenprotein Symposium 2026 bringt Markt, Forschung und Praxis zusammen
Pflanzliche Proteine sind längst in der öffentlichen Diskussion angekommen. Doch was braucht es, damit Lebensmittel auf Basis von Ackerbohnen, Körnererbsen, Süßlupinen oder Sojabohnen auch dauerhaft im Alltag der Menschen ihren Platz finden? Beim fünften Pflanzenprotein Symposium der Union zur…

Größere Schwarzmeerernte steigert globale Sonnenblumenkernproduktion
Die weltweite Erzeugung von Sonnenblumenkernen könnte nach Angaben des Internationalen Getreiderates (IGC) in der Saison 2026/27 auf 62,1 Mio. t steigen. Das wären rund 10 % mehr als in der vorherigen Saison. Ausschlaggebend für das Plus sind insbesondere größere Ernten in der Schwarzmeerregion.
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Märkte im Blick
13.10.2026 - Gegenüber dem Vortag präsentieren sich die Preise am heimischen Rapsschrotmarkt überwiegend schwächer. Während prompte Partien im Bundesmittel mit 302 EUR/t noch 4 EUR/t über dem Vortagsniveau liegen, notieren die Liefertermine von November 2026 bis Oktober 2027 im Schnitt um rund 3 bis 5 EUR/t darunter. Konventionelles Sojaschrot mit 44 % ProFett zur Lieferung im Dezember tendiert ebenfalls schwächer und liegt im Norden etwa 2 EUR/t unter Vortag. Dagegen kann GVO-freies Schrot zur Lieferung im Januar 2027 um rund 6 EUR/t fob Brake beziehungsweise 1 EUR/t fob Straubing zulegen.
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
