Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte
Marktbericht

Marktbericht KW 48 / 2025

Im Sog rückläufiger US-Sojanotierungen tendiert auch der Pariser Rapskurs auf Wochensicht schwächer. Dabei übten insbesondere die Zweifel über das Tempo der chinesischen Käufe von US-Ware Druck aus. Hinzu kommt die ohnehin mangelnde Wettbewerbsfähigkeit von amerikanischen Bohnen gegenüber Ware aus…

Weiterlesen

IGC erwartet Rapsanbau für die Vermarktung 2026/27 auf Allzeithoch

Der Internationale Getreiderat (IGC) weist in seiner aktuellen Schätzung für Raps eine globale Anbaufläche von 44,1 Mio. ha aus. Das entspricht einem Plus von 0,2 Mio. ha im Vergleich zum laufenden Wirtschaftsjahr 2025/26. Der Schätzung zufolge dürfte die Anbaufläche in den wichtigsten Exportländern…

Weiterlesen

Lebenstagsleistung 2024: Neue Spitzenwerte in der Milchhuhzucht

Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) hat aktuelle Zahlen zur Lebenstagsleistung 2024 veröffentlicht. Die Auswertung zeigt, dass deutsche Milchkuhbetriebe ihre Effizienz und Tiergesundheit weiter steigern konnten.

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 47 / 2025

Die Pariser Rapsnotierungen klettern aufwärts. Unterstützung kam dabei insbesondere vom Rohölmarkt. Angesichts der angekündigten US-Sanktionen gegen Russland konnten sich Rohöl zuletzt merklich befestigen. Begrenzt wurde das Plus allerdings durch das auch weiterhin reichliche Angebot. Auch die…

Weiterlesen

USDA erwartet Spitzenjahr der Ölsaatenerzeugung

Die globale Produktion von Ölsaaten ist in dieser Saison erneut auf Rekordkurs. Das liegt vor allem an den weltweiten Spitzenernten für Raps und einer höheren Erzeugung von Palm- und Sonnenblumenkernen. Das erwartete kleinere Angebot an Sojabohnen wird so mehr als ausgeglichen.  

Weiterlesen

5. Programmphase der initiative Tierwohl (ITW)

Die ITW ist ein branchenübergreifendes Bündnis von Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel. Durch definierte Spielregeln soll ein weiterer Schritt hin zu einer zukunftsfähigen, tiergerechten und gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung in Deutschland erreicht werden.…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 46 / 2025

Die Pariser Rapsnotierungen klettern aufwärts. Unterstützung kam dabei insbesondere vom Rohölmarkt. Angesichts der angekündigten US-Sanktionen gegen Russland konnten sich Rohöl zuletzt merklich befestigen. Begrenzt wurde das Plus allerdings durch das auch weiterhin reichliche Angebot. Auch die…

Weiterlesen

UFOP prognostiziert größere Winterrapsaussaatfläche

Der Winterrapsanbau zur Ernte 2026 ist ausgedehnt worden. Mit 1,10 bis 1,15 Millionen Hektar ist die Aussaatfläche leicht über die diesjährigen Erntefläche angestiegen. Gute Erträge dürften den Experten der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) zufolge die Landwirte bewogen…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 45 / 2025

Die Pariser Rapsnotierungen klettern aufwärts. Unterstützung kam dabei insbesondere vom Rohölmarkt. Angesichts der angekündigten US-Sanktionen gegen Russland konnten sich Rohöl zuletzt merklich befestigen. Begrenzt wurde das Plus allerdings durch das auch weiterhin reichliche Angebot. Auch die…

Weiterlesen

Drittkleinste EU-Sonnenblumenkernernte seit 10 Jahren

Im Jahr 2025 werden in der EU nach Schätzungen der EU-Kommission gut 8,5 Mio. t Sonnenblumenkerne erzeugt. Dies wäre ein Plus von knapp 3 % gegenüber dem enttäuschenden Jahr 2024. Dabei konnten die gestiegenen Erträge das etwas kleinere Areal in der EU teilweise kompensieren. Dennoch bleibt die…

Weiterlesen

Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Märkte im Blick

28.11.2025 - Die Preise für Rapsschrot können ihr Niveau vor dem Wochenende nicht halten. Partien zur Lieferung ab Dezember werden zuletzt für 187 EUR/t und damit 4 EUR/t günstiger angeboten. Konventionelles Sojaschrot verharrt dagegen auf vporderen Lieferpositionen auf Vortagsniveau. GVO-freie Ware legt bis zu 6 EUR/t zu. 

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Nutzen Sie unabhängige Fakten und Analysen zum Markt für Ölsaaten und Futtermittel