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Marktbericht KW 43 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen geben auf Wochensicht nach. Der Fronttermin November 2025 schloss zuletzt auf 464,75 EUR/t und damit rund 0,75 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Der August-26-Kontrakt notiert bei 455,50 EUR/t und damit geringfügig über Vorwochenwert. Belastend wirken schwächere…

Ölschrotproduktion in Deutschland leicht rückläufig
Die heimische Produktion von Ölschroten zeigte zuletzt eine leicht rückläufige Tendenz. Nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) wurden in der Saison 2024/25 insgesamt rund 8,1 Mio. t Schrot in Deutschland hergestellt und damit rund 1,2 % weniger als im vergangenen…

Jetzt mitmachen: Wie informieren sich Landwirte heute? – Aktuelle Studie der Uni Bonn
Ob Social Media, Fachzeitschrift oder der Austausch mit Kollegen – die Art, wie sich Landwirte informieren, verändert sich im Zuge der Digitalisierung rasant. Eine aktuelle Masterarbeit an der Universität Bonn geht genau dieser Frage nach: Über welche Informationsquellen beziehen Landwirtinnen und…
Marktbericht KW 42 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen schlugen in der laufenden Handelswoche keine eindeutige Richtung ein. Ging es kurz vor dem Wochenende noch über 5 EUR/t abwärts, änderte sich Anfang der 42. KW das Vorzeichen und die Notierungen legten gut 3 EUR/t zu. So schloss der Fronttermin November am 14.10.2025 bei…

Vielfältige Weiden – mehr Milch und weniger Methan?
Weidemilch steht für artgerechte Tierhaltung und nachhaltige Landwirtschaft. Die Kühe verbringen den Großteil des Jahres auf der Weide und fressen vor allem frisches Gras oder Heu. Das hat auch Vorteile für die Umwelt: Dauergrünland fördert Biodiversität, schützt den Boden und bindet…

Brasilien dominiert EU-Sojaimporte
Die Sojabohne bleibt vor Raps beim Import in die EU mit großem Abstand die wichtigste Ölsaat. Während Sojabohnen vorrangig der Deckung des Futterproteindefizits in der EU dienen, schließen Rapsimporte die Lücke zur Deckung des Ölbedarfs zur Herstellung von Biokraftstoffen. Im Unterschied zu…
Marktbericht KW 41 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen befinden sich auf Berg- und Talfahrt. Ging es zum Ende der 40. KW binnen zwei Handelstagen glatt 8 EUR/t abwärts, drehten die Notierungen zum Start der neuen Woche ins Plus und gewannen knapp 9 EUR/t. So schloss der Fronttermin November am 07.10.2025 bei 466,75 EUR/t und…

Deutsche Sojaernte 2025 erreicht Rekordniveau
Die Sojaernte 2025 dürfte trotz geringerer Erträge leicht über dem Vorjahr liegen und erreicht damit Rekordniveau. Der Anstieg beruht auf der größeren Anbaufläche. In Deutschland spielt der Sojaanbau nach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (mbH) erst seit 2015 eine nennenswerte Rolle…

Winterweizen 2025: Höherer Proteingehalt – Qualitätsunterschiede regional deutlich spürbar
Die diesjährige Winterweizenernte in Deutschland weist insgesamt eine bessere Proteinqualität auf als im Vorjahr. Im Durchschnitt aller untersuchten Proben lag der Rohproteingehalt bei 12,2 % – ein Anstieg um 0,6 Prozentpunkte im Vergleich zu 2024. Werte von 13 % und mehr wurden vor allem in…
Marktbericht KW 40 / 2025
An der Pariser Börse geht es abwärts. So verzeichnete der Rapskurs drei Tage in Folge rote Zahlen und verlor gut 8 EUR/t. Zuletzt drehten die Notierungen jedoch wieder marginal ins Plus. Am 30.09.2025 schloss der Fronttermin November bei 466 EUR/t und verzeichnet damit auf Wochensicht dennoch ein…
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Märkte im Blick
14.01.2026 - Der Markt für heimischen Rapsschrot zeigt sich nahezu unverändert. Prompte Partien werden im Bundesdurchschnitt weiterhin zu rund 206 EUR/t gehandelt, während für Folgetermine Abschläge von bis zu 1 EUR/t genannt werden. Sojaschrot wird ebenfalls zu niedrigeren Preisen gehandelt: Im Norden liegt der Abschlag für 44er-Qualitäten bei etwa 1 EUR/t, im Süden werden bis zu 5 EUR/t weniger erzielt. Für GVO-freie Ware ist der Preis im Durchschnitt um etwa 2 EUR/t gesunken.
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
