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LfL-Projekt „FeedWel“: Optimierte Fütterung schützt unkupierte Ferkelschwänze
Die erfolgreiche Haltung unkupierter Ferkel muss zukünftig auch in konventionellen Ställen gelingen, da nicht alle Landwirte auf Premium-Tierwohlställe mit Außenklimareiz und Einstreu umstellen können. Eine Schlüsselrolle könnte hierbei dem Futter zukommen. Ansatzpunkte sind die Faserzusammensetzung…
Monatsrückblick Januar 2026
Die Pariser Rapsnotierungen konnten ihr Niveau im Dezember nicht halten. So schloss. der Fronttermin Februar am 18.12.2025 bei 461 EUR/t und damit rund 22,25 EUR/t unter dem noch Ende November erreichten Niveau. Neben schwachen US-Soja- und Rohölnotierungen übte dabei auch das weltweit üppige…
Marktbericht KW 05 / 2026
Das Handelsabkommen zwischen China und Kanada stellte auch Ende Januar die Weichen für feste Rapsnotierungen an der Pariser Börse. Dieses beinhaltet niedrigere Zölle auf chinesische Elektrofahrzeuge im Austausch für geringe Abgaben auf kanadischen Raps. Im August vergangenen Jahres verhängte China…

Deutschland exportiert weniger Ölschrote
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der Export von Sojaschrot aus deutschen Ölmühlen im Zeitraum Juli bis November 2025 mit 741.000 t um 11 % unter den Ausfuhren im Vergleichszeitraum 2024. Gleichzeitig wurden mit 537.000 t auch 22 % weniger Rapsschrot am Weltmarkt platziert.

Brasilianische Sojaernte erneut auf Rekordkurs
Südamerika festigt auch in diesem Wirtschaftsjahr seine Anteile am Weltsojamarkt. Für Brasilien wird ein neues Rekordergebnis erwartet. Dagegen dürfte die argentinische Ernte hinter dem Vorjahresergebnis zurückbleiben.

UFOP präsentiert Raps und heimische Eiweißpflanzen auf der Grünen Woche 2026
Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) setzt auch 2026 ein starkes agrar- und klimapolitisches Signal auf der Grünen Woche in Berlin. Als langjähriger Partner des ErlebnisBauernhofs – koordiniert durch das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) – informiert der Verband in…
Marktbericht KW 03 / 2026
Nach dem deutlichen Preisrutsch der Vorwoche haben sich die Erzeugerpreise am Rapsmarkt zuletzt behauptet. Zwar blieb der Handel insgesamt ruhig, weitere Abschläge blieben jedoch aus. Die Vermarktungsbereitschaft zeigte sich angesichts des erreichten Preisniveaus weiterhin begrenzt, während Käufer…

Geringerer Importbedarf bei Raps infolge besserer Angebotssituation in der EU
Nach Schätzung der EU-Kommission belief sich die Rapsernte 2025 in der EU-27 auf insgesamt rund 20,16 Mio. t. Gegenüber dem Vorjahr mit unterdurchschnittlichen 16,77 Mio. t bedeutet dies eine deutliche Ausweitung des Angebots. Vor dem Hintergrund einer erwarteten Rapsverarbeitung von rund 24,68 Mio.…

Stressfrei für Mensch und Tiere scheren
Das Scheren von Rindern und Kühen fördert die Tiergesundheit und das Wohlbefinden, beugt Parasitenbefall vor und verbessert die Sauberkeit der Tiere. Eine Schur des Euters erleichtert die Reinigung und kann so eine Mastitis vorbeugen. Um die Stresslevel der Tiere während der Schur gering zu halten…

Rationsoptimierung und Fütterungskontrolle bei Milchkühen
Die neue DLG-Information 01|2025 zur Rationsplanung und -gestaltung sowie zur Rationskontrolle und zum Fütterungscontrolling setzt die Empfehlungen der GfE (2023) in die Praxis um. Gleichzeitig ergänzt sie die DLG-Futterwerttabellen Wiederkäuer und die Leitfäden, die mit den DLG-Merkblättern 503 und…
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Märkte im Blick
29.05.2026 - Zum Ende der Woche präsentiert sich der heimische Rapsschrotmarkt wieder etwas schwächer. Im Bundesdurchschnitt werden für Rapsschrotpartien zur Lieferung ab Juni rund 271 EUR/t gefordert, ein Minus von 3 EUR/t gegenüber dem Vortag. Folgetermine geben preislich um rund 2 EUR/t nach. Sojaschrot zeigt sich uneinheitlich. Für konventionelles 44er‑Schrot wird rund 1 EUR/t mehr als am Vortag gefordert. GVO‑freie Partien können das Vortagsniveau behaupten.
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
