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proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte
Marktbericht

Marktbericht KW 30 / 2021

Auch wenn die Ergebnisse der laufenden Ernte sowohl für Qualität als auch für den Ertrag wenig zufriedenstellend sind, geben die Erzeugerpreise nach. Ausschlaggebend sind, bei mangelndem Kassageschäft, die schwächeren Terminnotierungen für Raps in Paris. Wetternachrichten treiben weiterhin die Kurse…

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Marktbericht KW 29 / 2021

Nur sehr zögerlich beginnt in diesem Jahr die Rapsernte, auf die der Markt so sehnlich wartet. Die Preise sind mit Unterstützung fester Terminkurse nur leicht gestiegen und aufgrund fehlender Umsätze nominell. Der Rapsmarkt liegt brach. Die Volatilität am Terminmarkt bremst jedes Handelsinteresse…

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Marktbericht KW 28 / 2021

Die Aussichten auf eine zufriedenstellende Rapsernte sind getrübt, das Wetter spielt so gar nicht mit. Der Wintergerstendrusch verzögert sich und schiebt sich Richtung Weizen- und Rapserntetermin. Die Gebote steigen, was Erzeuger derzeit nur für die Ernte 2022 realisieren könnten. Weitere Teilmengen…

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Marktbericht KW 27 / 2021

Die Kurse für Raps in Paris verloren in der zurückliegenden Woche um mehr als 20 EUR/t. Davon beeinflusst, haben auch die deutschen Kassapreise kräftig nachgegeben, die sich frei Erfasserlager ex Ernte um 7,74 auf 490,63 EUR/t abschwächten. Die Preisspanne für Raps im Bundesdurchschnitt beträgt…

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Marktbericht KW 26 / 2021

Die starken Kursgewinne an der Börse in Paris von rund 32 EUR/t gegenüber Vorwoche sorgen für Preisauftrieb am deutschen Kassamarkt, wo sich die Raps frei Erfasserlager ex Ernte im gleichen Zeitraum um 26 EUR/t verteuerte. Dabei wurden in einigen Bundesländern wieder Preise oberhalb der Linie von…

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Marktbericht KW 25 / 2021

Am Rapsmarkt geht es aktuell sehr ruhig zu. Die Abgabebereitschaft der Erzeuger ist gering, obwohl die Preise Ex Ernte 2021 wieder ins Plus fanden – 514 EUR/t im Bundesmittel waren 23 EUR/t mehr als in der Vorwoche. Auch die jüngste Hitzewelle trägt zur Zurückhaltung bei, die zumindest auf den…

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Marktbericht KW 24 / 2021

Bereits in den Wochen zuvor was das Interesse an Vorkontrakten aufgrund des hohen Vermarktungs-standes eingeschlafen, jetzt – mit dem starken Preisrückgang – ist es vollständig verstummt. Die Erzeugerpreise geben im Fahrwasser der Kurse nach. Ex Ernte liegen die Gebote merklich unter denen der…

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Marktbericht KW 23 / 2021

An der Marktlage hat sich nicht viel geändert, kein Angebot, verhaltenes Kaufinteresse bei Preisen, die vom Terminmarkt befeuert werden. Der umsatzschwache Rapsmarkt ist geprägt von scharfem Preisauftrieb. Impulse kommen dabei nur noch von den Terminmärkten; steigende Rohöl-, Pflanzenöl-, Soja- und…

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Marktbericht KW 21 / 2021

Die Kälte der vergangenen Wochen hat die Entwicklung der Rapsfeldbestände in Deutschland gebremst, die deshalb dem Vorjahresstand um etwa zwei Wochen hinterherhinken. Derweil waren die jüngsten Regenfälle gut und wichtig für die Rapsfeldbestände. Bis zur Ernte kann sich das natürlich noch ändern,…

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Marktbericht KW 20 / 2021

Die Lage am Rapsmarkt ist im Prinzip unverändert zur Vorwoche. Die Ernte 2020 ist längst durchgehandelt, in Erzeugerhand dürften sich nicht einmal mehr Restmengen befinden. Der Fokus liegt nun auf der kommen-den Saison. Doch auch ex Ernte 2021 ist der Vermarktungsstand schon sehr hoch, sodass…

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Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Märkte im Blick

02.08.2021 - Promptes Rapsschrot wird aktuell mit durchschnittlich 252 EUR/t ex Mühle bewertet und damit gegenüber Vortag 4,70 EUR/t preisgünstiger. Hintere Liefertermine tendieren indes preisfest und legen bis 1,70 EUR/t zu. Auch Sojaschrot verzeichnet mit einem Rückgang von 3-6 EUR/t eine deutliche Preisschwäche, und das auf allen Lieferterminen. GVO-freie Importware aus dem EU-Ausland zeigt sich dagegen überwiegend preisfest, während fob Brake Überseelieferungen einen Rückgang von 5,80 EUR/t für prompte Ware und bis zu 9,70 EUR/t für spätere Liefertermine verzeichnet.

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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