Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte
Marktbericht

Marktbericht KW 20 / 2022

Der scharfe Auftrieb der Pariser Rapsnotierungen hat auch die Kassapreise beflügelt. Allerdings stehen kaum Umsätze hinter den Preisen, denn die Marktteilnehmer sind stark verunsichert. Auslöser ist die Ankündigung der Regierung, die Beimischungsquote für Biodiesel bereits 2023 auf 2,5 % zu senken…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 19 / 2022

Auch in der laufenden Handelswoche bewegen sich die Notierungen an der Pariser Börse nahezu ungebremst nach oben. So schloss der Fronttermin August am 10.05.22 bei 851,25 EUR/t und damit 33,25 EUR/t über dem Niveau der vergangenen Woche. Neben dem Kriegsgeschehen in Osteuropa befeuert nun auch die…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 18 / 2022

Die Notierungen an der Pariser Börse änderten in der laufenden Handelswoche die Richtung und gaben deutlich nach. Neben dem Frontterminwechsel und damit gleichzeitig auch dem Wechsel von Partien der Ernte 21 auf Partien der Ernte 22, verlor der August-22-Kontrakt auf Wochensicht 62,50 EUR/t und…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 17 / 2022

Auch in der laufenden Handelswoche ziehen die Rapsnotierungen an der Pariser Börse weiter an. Neben dem anhaltenden Kriegsgeschehen in Osteuropa befeuern nun auch ungünstige Vegetationsbedingungen in Kanada die Kurse. Schnee verzögert die Feldarbeiten und lässt die Sorge um einen Angebotsengpass im…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 16 / 2022

Schnee in Kanada und die Rapsnotierungen explodieren erneut. Dieses Mal deutlich über die Marke von 1.000 EUR/t. Damit hat der Fronttermin um knapp 28 EUR/t und der August-Termin um 11,25 EUR/t zugelegt. Die Aussicht auf das baldige Ende des Mai-22-Kontraktes in Paris lässt noch weitaus größere…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 15 / 2022

An den Terminmärkten geht es für Raps auch in der laufenden Handelswoche weiter nach oben. Der Ukraine-Konflikt sorgt weiterhin für weltweite Versorgungsängste. Der Exportstopp über Schiff aus der Schwarzmeerregion hält an. Der Fronttermin Mai in Paris verzeichnet auf Wochensicht nicht nur einen…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 14 / 2022

Auch in der laufenden Handelswoche hält das stetige Auf und Ab an den Terminmärkten an. Auslöser dafür bleibt das Kriegsgeschehen in der Ukraine. Während Entspannungssignale kurzzeitig die Hoffnung auf einen Kursrückgang aufkeimen ließen, wurden die Notierungen nur kurze Zeit später von den…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 13 / 2022

Auch in der laufenden Handelswoche hält die stetige Berg- und Talfahrt der Terminmarktnotierungen weiter an. So bleiben Schwankungen von bis zu 68 EUR/t für den Fronttermin Mai 22 an der Tagesordnung. Zuletzt gaben die Kurse jedoch deutlich nach. Verhandlungen zwischen den beiden Kriegsparteien…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 12 / 2022

Die enormen Kursbewegungen in Paris ersticken das Kassageschäft bereits im Keim. Die Preisvorstellungen sind kaum übereinander zu bringen und Ware wird ohnehin nicht mehr angeboten. Erschwerend kommt der immense Invers hinzu, der alterntige Ware mit einem Kursplus von 200 EUR/t gegenüber neuerntigen…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 11 / 2022

Das stetige Auf und Ab der Kurse an den Terminbörsen hält an. So tendierten die Rapskurse in Paris am gestrigen 15.03.22 nahezu den gesamten Handelstag schwächer, um dann ein fulminantes Ende hinzulegen und fast auf Rekordniveau zu schließen. Das wirft jede Kalkulation über den Haufen. Die…

Weiterlesen

Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Märkte im Blick

20.05.2022 - Promptes Rapsschrot wird aktuell im Bundesdurchschnitt mit 453,41 EUR/t und damit 5,48 EUR/t unter dem Niveau des Vortags bewertet. Die hinteren Liefertermine tendieren desgleichen durchweg preisschwach und vergünstigen sich um bis zu 10,50 EUR/t. Indes gewinnt promptes Sojaschrot, sowohl 44er als auch 48er Ware, bis zu 13 EUR/t, während spätere Partien ein Plus von bis zu 12 EUR/t verzeichnen. Ebenfalls preisschwach tendiert GVO-freies Sojaschrot, die Forderungen geben um bis zu 18,40 EUR/t nach, einzig Partien fob Straubing gewinnen 5 EUR/t.

 

 

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Nutzen Sie unabhängige Fakten und Analysen zum Markt für Ölsaaten und Futtermittel