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proteinmarkt.de - Infoportal für Landwirte
Monatsbericht

Monatsbericht September 2020: Rapspreise setzen sich ab, Abgabebereitschaft der Erzeuger gestiegen, Ölschrotpreise klettern nach oben, Begrenztes Rapsschrotangebot

In den ersten drei Septemberwoche hat sich der ruhige Handel am Rapsmarkt aus dem August fortgesetzt. Zwar stiegen die Preise in diesem Zeitraum um 5 auf 367 EUR/t, lagen damit aber bis dahin genau auf Vorjahresniveau. Das konnte Erzeuger nur sporadisch zum Verkauf motivieren, da ihnen das…

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Monatsbericht August 2020: Rapspreise im August abgeknickt, Erzeuger hielten sich mit Rapsverkäufen zurück, Weniger Raps eingeführt, Rapsschrotpreise befestigt, Rapsschrotnachfrage belebt 

Im August trafen äußerst wettbewerbsfähige Rapspartien aus dem Baltikum an deutschen Häfen ein. Auch aus der Ukraine kamen Schiffsladungen. Erst in der 33. KW lebten die Lieferungen von dort auf und damit in etwa zwei Wochen später als ursprünglich geplant. Grund war die deutliche Verzögerung der…

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Monatsbericht Juli 2020: Rapspreise nach starkem Auftakt leicht schwächer, Rapsimporte verfehlen Vorjahr, Rapsschrot stärker vergünstigt als Sojaschrot, Rapsschrotmarkt kurzzeitig belebt

Die Erzeugerpreise für Raps der Ernte 2020 wurden am 29.07.2020 bei 366 EUR/t im Bundesmittel festgestellt, was einem leichten Rückgang von 1 EUR/t zur Vorwoche entsprach, aber immer noch einem Plus von 8 EUR/t gegenüber dem Saisonauftakt.

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Monatsbericht Juni 2020: Rapshandel läuft weiterhin ruhig, Die Themen am Rapsmarkt im Juli: Ernte, Versorgungslage, Importmöglichkeiten, Ölschrotpreise weiter abgerutscht, Rapsschrotmarkt springt langsam wieder an

Die Rapserzeugerpreise in Deutschland haben in den vergangenen Wochen weitere leichte Zuwächse verbucht. Dabei lag der Fokus zunehmend klarer auf der Ernte 2020, die Vorkontraktpreise haben sich nach oben abgesetzt. Zuletzt wurden alterntig 359 EUR/t im Bundesdurchschnitt veranschlagt, was einer…

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Monatsbericht Mai 2020: Rapsmarkt steht still, Verarbeitungsmenge gesunken, Mischfutterhersteller fragen kaum Rohstoff nach, großes Angebot in Aussicht

Am deutschen Rapsmarkt zeichnet sich schon seit Wochen das gleiche Bild ab: Die meisten Erzeuger sind alterntig längst ausverkauft oder bieten hier und da nur noch Restmengen an. Ex Ernte wird kaum Ware offeriert, da die Ertragsaussichten zu unsicher sind.

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Monatsbericht April 2020: Preiserholung nach Corona-Talfahrt, Lebhafte Rapsimporte fortgesetzt, Rapsschrotpreise weiter gestiegen, Ölschrotimporte verloren an Tempo

Alterntiger Raps spielt am Markt keine Rolle mehr. Offerten gibt es kaum noch und die Nachfrage ist schon vor Wochen auf Liefertermine ex Ernte 2020 umgeschwenkt.

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Monatsbericht März 2020: Corona schickt Rapspreise auf Talfahrt, Lieber Feldarbeiten statt Vermarktung, Ölschrotnachfrage explodiert, Sojaschrotpreise auf höchstem Stand seit Juni 2018

Die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland und Europa und die damit einhergehenden Rezessionen haben die Rapspreise kräftig sinken lassen und damit die Verkaufsbereitschaft der Landwirte komplett eingefroren.

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Monatsbericht Februar 2020: Rapspreise im Rückwärtsgang, Unsicherheit über die Feldbestandsentwicklung, Schwarzmeer-Raps füllt Versorgungslücken, Kaufinteresse an Ölschroten kurzzeitig aufgelebt, Mögliche Angebotsengpässe treiben Sojaschrotpreise

Der Fokus der Marktteilnehmer ist im Februar deutlich auf Termine ex Ernte 2020 umgeschwenkt. Das lässt sich am Verlauf der Erzeugerpreise in Deutschland ablesen: Während die Preise für Inlandsraps vom Erzeuger im Monatsverlauf um 10 auf 376 EUR/t nachgegeben haben, tendieren die Vorkontraktpreise…

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Monatsbericht Januar 2020: Kurze Hausse der Rapspreise, EU-Rapseinfuhren haben an Tempo verloren, Ölschrotnachfrage belebt sich, Angebot an den Ölschrotmärkten könnte sinken

In der ersten Januarhälfte legten die Erzeugerpreise kräftig zu. Die knappe Versorgung, die Aussicht auf kleine Aussaatflächen 2020 und die festen Rapsterminkurse in Paris trieben die Forderungen nach oben.

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Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Märkte im Blick

27.10.2020 - Mit Unterstützung der Sojabohnen- und Schrotnotierungen in Chicago, die im Vergleich zum Vortag aufgrund von lebhaften US-Exporten zugelegt haben, sind auch die Sojaschrotpreise am hiesigen Kassamarkt kräftig gestiegen. Dabei im Norden von Deutschland auf den vorderen Terminen um 7 EUR/t, im Süden um 5 EUR/t. Die Forderungen für Rapsschrot haben hingegen im Gleichschritt mit schwächeren Rapsterminkursen leicht nachgegeben.

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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