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proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte
Monatsbericht

Monatsbericht März 2021: Rapspreise im März über 500 EUR/t gestiegen, EU-Rapsernte könnte steigen, Mischfutterhersteller hoffen auf weitere Preisrückgänge   

Etwa zur Monatsmitte knackten die Rapserzeugerpreise in Deutschland die Marke von 500 EUR/t im Bundesdurchschnitt und damit zum ersten Mal seit mehr als 10 Jahren! Ex Ernte 2021 gipfelten die Preise auf 428 EUR/t. Die nötige Unterstützung brachte die Hausse am Terminmarkt sowie das gestiegene…

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Monatsbericht Februar 2021: Preisexplosion am deutschen Rapsmarkt, Rapsschrot fester, Sojaschrot nahezu unverändert, Kältewelle sorgte für logistische Probleme

Die Rapspreise sind im Februar weiter gestiegen, Neugeschäfte hatten jedoch Seltenheitswert. Die alte Ernte ist durchgehandelt, nur vereinzelt liegen noch Restmengen unverkauft in Erzeugerlägern und werden trotz höherer Gebote nicht verkauft. Das bekommen auch die Ölmühlen zu spüren und sollen…

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Monatsbericht Dezember 2020: Das Ende der Hausse am Rapsmarkt? / Ölschrotpreise auf mehrjährigen Höchstständen / Stetige Umsätze mit Rapsschrot trotz hohem Preisniveau

In der ersten Januarhälfte 2021 legten die Rapspreise in Deutschland mit kräftiger Unterstützung vom Terminmarkt in großen Schritten zu. Das beflügelte die Verkaufsbereitschaft, zumindest für die noch vorhandenen Restmengen der Ernte 2020. Die meisten Erzeugerlager waren im Januar aber schon weit…

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Monatsbericht Januar 2021: Rapspreise knapp behauptet / Ölschrotpreise auf mehrjährigen Höchstständen / Ölschrotpreise auf mehrjährigen Höchstständen

Die Rapspreise haben sich im Dezember kaum verändert. Erzeuger vermarkten zurückhaltender und die meisten Ölmühlen haben ihren Bedarf bis nach dem Jahreswechsel gedeckt. Auch der Terminmarkt schickte im Dezember nicht mehr so viel Unterstützung wie im Vormonat, sodass die hiesigen Kassapreise nicht…

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Monatsbericht November 2020: Rapsvermarktung kräftig gestiegen, Ölschrotpreise setzen Rallye fort, Fokus liegt auf vorderen Lieferterminen

Zu festen Preisen ist in den vergangenen Wochen viel Raps der Ernte 2020 aus Erzeugerhand abgeben worden. Dadurch sind die Vorräte vielerorts schon weit geräumt, oft liegen nun nur noch Restmengen auf Lager. 

Ende November hatten sich die Geschäfte etwas beruhigt, doch noch immer wurden die hohen…

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Monatsbericht Oktober 2020: Rapspreise stabil – noch, Sojaschrot im Höhenflug, Nachfrage schnell abgeflaut

Die Rapspreise haben sich in den vergangenen vier Wochen befestigt. Zuletzt wurden 373 EUR/t frei Erfasserlager im bundesweiten Durchschnitt ermittelt, die den Stand von vor vier Wochen um 7 EUR/t übertreffen. Die Forderungen lagen Ende Oktober 2020 damit außerdem 7 EUR/t über dem Referenzzeitpunkt…

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Monatsbericht September 2020: Rapspreise setzen sich ab, Abgabebereitschaft der Erzeuger gestiegen, Ölschrotpreise klettern nach oben, Begrenztes Rapsschrotangebot

In den ersten drei Septemberwoche hat sich der ruhige Handel am Rapsmarkt aus dem August fortgesetzt. Zwar stiegen die Preise in diesem Zeitraum um 5 auf 367 EUR/t, lagen damit aber bis dahin genau auf Vorjahresniveau. Das konnte Erzeuger nur sporadisch zum Verkauf motivieren, da ihnen das…

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Monatsbericht August 2020: Rapspreise im August abgeknickt, Erzeuger hielten sich mit Rapsverkäufen zurück, Weniger Raps eingeführt, Rapsschrotpreise befestigt, Rapsschrotnachfrage belebt 

Im August trafen äußerst wettbewerbsfähige Rapspartien aus dem Baltikum an deutschen Häfen ein. Auch aus der Ukraine kamen Schiffsladungen. Erst in der 33. KW lebten die Lieferungen von dort auf und damit in etwa zwei Wochen später als ursprünglich geplant. Grund war die deutliche Verzögerung der…

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Monatsbericht Juli 2020: Rapspreise nach starkem Auftakt leicht schwächer, Rapsimporte verfehlen Vorjahr, Rapsschrot stärker vergünstigt als Sojaschrot, Rapsschrotmarkt kurzzeitig belebt

Die Erzeugerpreise für Raps der Ernte 2020 wurden am 29.07.2020 bei 366 EUR/t im Bundesmittel festgestellt, was einem leichten Rückgang von 1 EUR/t zur Vorwoche entsprach, aber immer noch einem Plus von 8 EUR/t gegenüber dem Saisonauftakt.

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Monatsbericht Juni 2020: Rapshandel läuft weiterhin ruhig, Die Themen am Rapsmarkt im Juli: Ernte, Versorgungslage, Importmöglichkeiten, Ölschrotpreise weiter abgerutscht, Rapsschrotmarkt springt langsam wieder an

Die Rapserzeugerpreise in Deutschland haben in den vergangenen Wochen weitere leichte Zuwächse verbucht. Dabei lag der Fokus zunehmend klarer auf der Ernte 2020, die Vorkontraktpreise haben sich nach oben abgesetzt. Zuletzt wurden alterntig 359 EUR/t im Bundesdurchschnitt veranschlagt, was einer…

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Märkte im Blick

15.04.2021 - Rapsschrot zur Lieferung im April hat sich gegenüber dem Vortag deutlich verteuert. Im Bundesdurchschnitt kostete es zuletzt rund 282EUR/t. Auch auf späteren Positionen sind teilweise kräftige Preisaufschläge zu verzeichnen. Im Gleichschritt mit den festen Sojaschrotnotierungen in Chicago haben auch die Sojaschrotpreise am hiesigen Kassamarkt zugelegt. Im Süden wurden durchschnittlich 3 EUR/t mehr verlangt, im Norden waren es 2 EUR/t gegenüber dem Vortag.

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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