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proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte
Monatsbericht

Monatsbericht August 2021: Preisauftrieb setzt sich fort, endlich Rapsschrot der neuen Saison 

Am Rapsmarkt schossen die Preise im Juli noch einmal in die Höhe, befeuert von der Hitze in Nordamerika und der verzögerten Rapsernte in Europa. Die Aussicht auf massive Ertragseinbußen beim weltgrößten Exporteur Kanada, der auch nennenswerte Mengen für den europäischen Markt liefert, verstärkt die…

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Monatsbericht Juli 2021: Verzögerter Erntestart, Rapsschrotpreise lassen neue Ernte erkennen

Am Rapsmarkt schossen die Preise im Juli noch einmal in die Höhe, befeuert von der Hitze in Nordamerika und der verzögerten Rapsernte in Europa. Die Aussicht auf massive Ertragseinbußen beim weltgrößten Exporteur Kanada, der auch nennenswerte Mengen für den europäischen Markt liefert, verstärkt die…

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Monatsbericht Mai 2021: Rapspreis-Abkühlung nach Rekordhoch, Rapsschrot knapp und teuer, Weiterer Preisanstieg?  

Schwächere Terminkurse haben die Rapspreise Ende Mai sinken lassen. Die Rekordstände von 542 EUR/t für die alte Ernte bzw. 518 EUR/t im Vorkontrakt, die in der KW 20 erreicht wurden, konnten nicht gehalten werden. Alterntig ist der Raps praktisch durchgehandelt, nur auf Anfrage werden noch Preise…

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Monatsbericht April 2021: Beispielloser Preisanstieg im April, Begrenztes Angebot deckt ruhige Nachfrage, Preisanstieg in zweiter Aprilhälfte lockte Ölmühlen 

Die Rapserzeugerpreise in Deutschland sind deutlich gestiegen. Alterntig wurden 520 EUR/t im Bundesdurchschnitt erreicht, die die Vormonatslinie um fast 5 % und das Vorjahr um knapp 50 % übertreffen. Neuerntig sind die Forderungen in einem Monat um fast 15 % auf 481 EUR/t gestiegen. Trotz der hohen…

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Monatsbericht März 2021: Rapspreise im März über 500 EUR/t gestiegen, EU-Rapsernte könnte steigen, Mischfutterhersteller hoffen auf weitere Preisrückgänge   

Etwa zur Monatsmitte knackten die Rapserzeugerpreise in Deutschland die Marke von 500 EUR/t im Bundesdurchschnitt und damit zum ersten Mal seit mehr als 10 Jahren! Ex Ernte 2021 gipfelten die Preise auf 428 EUR/t. Die nötige Unterstützung brachte die Hausse am Terminmarkt sowie das gestiegene…

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Monatsbericht Februar 2021: Preisexplosion am deutschen Rapsmarkt, Rapsschrot fester, Sojaschrot nahezu unverändert, Kältewelle sorgte für logistische Probleme

Die Rapspreise sind im Februar weiter gestiegen, Neugeschäfte hatten jedoch Seltenheitswert. Die alte Ernte ist durchgehandelt, nur vereinzelt liegen noch Restmengen unverkauft in Erzeugerlägern und werden trotz höherer Gebote nicht verkauft. Das bekommen auch die Ölmühlen zu spüren und sollen…

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Monatsbericht Dezember 2020: Das Ende der Hausse am Rapsmarkt? / Ölschrotpreise auf mehrjährigen Höchstständen / Stetige Umsätze mit Rapsschrot trotz hohem Preisniveau

In der ersten Januarhälfte 2021 legten die Rapspreise in Deutschland mit kräftiger Unterstützung vom Terminmarkt in großen Schritten zu. Das beflügelte die Verkaufsbereitschaft, zumindest für die noch vorhandenen Restmengen der Ernte 2020. Die meisten Erzeugerlager waren im Januar aber schon weit…

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Monatsbericht Januar 2021: Rapspreise knapp behauptet / Ölschrotpreise auf mehrjährigen Höchstständen / Ölschrotpreise auf mehrjährigen Höchstständen

Die Rapspreise haben sich im Dezember kaum verändert. Erzeuger vermarkten zurückhaltender und die meisten Ölmühlen haben ihren Bedarf bis nach dem Jahreswechsel gedeckt. Auch der Terminmarkt schickte im Dezember nicht mehr so viel Unterstützung wie im Vormonat, sodass die hiesigen Kassapreise nicht…

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Monatsbericht November 2020: Rapsvermarktung kräftig gestiegen, Ölschrotpreise setzen Rallye fort, Fokus liegt auf vorderen Lieferterminen

Zu festen Preisen ist in den vergangenen Wochen viel Raps der Ernte 2020 aus Erzeugerhand abgeben worden. Dadurch sind die Vorräte vielerorts schon weit geräumt, oft liegen nun nur noch Restmengen auf Lager. 

Ende November hatten sich die Geschäfte etwas beruhigt, doch noch immer wurden die hohen…

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Monatsbericht Oktober 2020: Rapspreise stabil – noch, Sojaschrot im Höhenflug, Nachfrage schnell abgeflaut

Die Rapspreise haben sich in den vergangenen vier Wochen befestigt. Zuletzt wurden 373 EUR/t frei Erfasserlager im bundesweiten Durchschnitt ermittelt, die den Stand von vor vier Wochen um 7 EUR/t übertreffen. Die Forderungen lagen Ende Oktober 2020 damit außerdem 7 EUR/t über dem Referenzzeitpunkt…

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Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Märkte im Blick

16.09.2021 - Die Nachfrage am hiesigen Ölschrotmarkt hat sich in den vergangenen Handelstagen belebt und steht einem begrenzten Angebot gegenüber. Die Forderungen für Rapsschrot beendeten indes die Abwärtsbewegung und legen kräftig zu. Prompte Ware wird aktuell mit durchschnittlich 268,30 EUR/t bewertet und gewinnt damit gegenüber Vortag rund 8,60 EUR/t. Auch hintere Termine verzeichnen durchweg positive Vorzeichen und legen bis zu 5,70 EUR/t zu. Auch die Forderungen für promptes Sojaschrot, sowohl für 44er als auch für 48er Ware, tendieren preisfest, während hintere Termine nachgeben. Demgegenüber bleiben die Forderungen für promptes GVO-freies Sojaschrot weitestgehend unverändert. Hintere Termine tendieren überwiegend preisfest, einzig Partien fob Brake zur Lieferung ab November geben 0,60 EUR/t nach.

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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