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proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte
Monatsbericht

Monatsbericht Juli 2022: Rapspreise im Sinkflug, Preisspanne zwischen den Ölschroten wird größer, Marktteilnehmer warten ab

Die Pariser Rapsnotierungen fallen weiter und verzeichneten zwischenzeitlich mit 624 EUR/t den tiefsten Stand seit Ende September 2021. Im Juli 22 lagen die Notierungen für den Fronttermin August durchschnittlich bei rund 663 EUR/t, während diese im Juni noch im Durchschnitt bei rund 745 EUR/t…

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Monatsbericht

Monatsbericht Juni 2022: Preisrutsch zum Saisonende 2021/22, Umsatzloser Schrotmarkt, Beginn der EU-Rapsernte 2022

Die Pariser Rapsnotierungen stürzen ab. So schloss der August-Kontrakt am 29.06.2022 bei 683,50 EUR/t und büßte damit binnen fünf Börsentagen 36 EUR/t ein. Am 23.06.2022 erreichten die Notierungen mit 661,75 EUR/t sogar den tiefsten Stand seit Ende November 21. Unter Druck gerieten die Kurse…

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Monatsbericht Mai 2022: Umsatzloser Rapsmarkt, Kaufinteresse am Schrotmarkt fehlt, Weltweite Rapsversorgung 2022 komfortabler

Mit dem Ende des Mai-Kontraktes an der Börse in Paris stellte sich auch der Kassamarkt auf die nächste Saison ein. Die immensen Prämien auf alterntige Ware konnten anfänglich noch gehalten werden, sackten aber ebenfalls langsam ab. Immerhin lag in Paris die Differenz zwischen Schlussnotierung…

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Monatsbericht April 2022: Ungebremster Preisauftrieb für Raps, Kaufinteresse am Schrotmarkt fehlt, Globale Rapsversorgung 2022 ungewiss

Neben dem anhaltenden Kriegsgeschehen in Osteuropa befeuern nun auch ungünstige Vegetationsbedingungen in Kanada die Sorge um die Rapsernte 22. Das lässt die Notierungen an der Pariser Börse sowie die Preise am hiesigen Kassamarkt in die Höhe schnellen. Schnee verzögert die Feldarbeiten und lässt…

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Monatsbericht März 2022: Raps kratzt an der Marke von 1.000 EUR/t, Nachfrage nach Rapsschrot belebt sich, weder Käufer noch Verkäufer am Markt zu finden. Keine Ware, aber große Nachfrage nach Öl

Der Rapsmarkt ist tot. Kursbewegungen von über 30 EUR pro Tonne und Tag sind am Kassamarkt nicht mehr umzusetzen. Auch der immense Invers, der jetzt auf über 220 EUR/t angeschwollen ist, verhindert alt- und neuerntiges Geschäft. Ganz zu schweigen von dem fehlenden Angebot. Die Preisvorstellungen…

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Monatsbericht Februar 2022: Zum Monatsende starker Preisauftrieb, Nervosität am Schrotmarkt, Ukrainische Rapsernte 2022 in Gefahr

Die politische Krise am Schwarzen Meer entwickelt immer mehr Marktwirkung. Die Aussicht auf gestörte Handelswege oder sogar Lieferstopps treiben die Rohstoffkurse nach oben. Mit einem kräftigen Plus reagiert der Rapskurs in Paris Ende Februar auf die Sorgen um Versorgungsengpässe. Der Fronttermin…

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Monatsbericht Januar 2022: Uneinheitliche Rapspreisentwicklung, Marktteilnehmer kehren an den Rapsschrotmarkt zurück, Schwankende Marktpreise

Ölmühlen schwenken spätestens im zweiten Quartal 2022 auf Raps aus Australien um. Die Versorgungslage hat sich deutlich entspannt und für weitere Preisabschläge beim Raps gesorgt. Die Forderungen schwanken im Tagesgeschäft aber stark. Dagegen wird die Ernte 2022 weiterhin mit hohen Preisen in…

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Monatsbericht Dezember 2021: Rapssaatpreise finden keine Decke, Schrotpreise ziehen zum Jahresende nochmal an, Preise bewegen sich weiter nach oben

Auch kurz vor Weihnachten treiben die bullischen Meldungen aus verschiedenen Segmenten der Märkte für Agrarerzeugnisse die Terminkurse für Raps vor sich her und ziehen damit auch die Saatenpreise immer weiter nach oben.

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Monatsbericht November 2021: Raps von Preisschwäche geprägt, Lebhafte Nachfrage nach Sojaschrot stützt, Hohe Preise, wenig Umsätze

Auch wenn die Rapskurse Ende November 21 zweimal scharf nachgegeben haben, die Großhandelspreise zeigen nur auf dem vorderen und auf den Terminen ex Ernte Preisschwäche. Der prompte Rapsmarkt ist derzeit gekennzeichnet von fehlenden Rapspartien, erschwerten Transportbedingungen und dem aktuellen…

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Monatsbericht Oktober 2021: Raps franko Mühle bei 713 EUR/t, Rapsschrotpreise auf 4-Monatshoch, Kaum noch Umsätze mit Raps

Es gibt derzeit keinen Rapsmarkt. Sowohl Anbieter als auch Käufer verharren in abwartender Haltung, zu schwankend sind die Börsenkurse. Zwischenzeitliche Kursrückgänge bremsten den Kassamarkt, denn mit rückläufigen Geboten braucht man den Erzeuger nicht mehr kommen. Sie warten auf anhaltende…

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Märkte im Blick

12.08.2022 - Promptes Rapsschrot wird aktuell im Bundesdurchschnitt für 374,67 EUR/t offeriert und verzeichnet damit im Vortagsvergleich ein Minus von 5,33 EUR/t. Forderungen für spätere Liefertermine tendieren ebenfalls preisschwach. Im Süden und Westen vergünstigt sich prompte Ware um 5 EUR/t im Vergleich zum Vortag. Indes verzeichnet promptes Sojaschrot sowohl 44er als auch 48er Ware, ein Plus von 8 EUR/t im Norden und ein sogar von 12 EUR/t im Süden. Derweil werden später Liefertermine GVO-freien Sojaschrotes in Straubing für 6 EUR/t mehr offeriert als noch tags zuvor.

 

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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