Markt - Seite 2 von 6

Neue Wege in der Landwirtschaft: Studie zu Motiven, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
Wie gestalten Landwirtinnen und Landwirte die Zukunft ihrer Betriebe? Was motiviert sie, neue Wege zu gehen, welche Hürden begegnen ihnen – und welche Erfolgsfaktoren helfen ihnen, Veränderungen erfolgreich umzusetzen? Antworten dazu liefert erstmals eine Onlineumfrage in Bayern
Die ersten…
Marktbericht KW 49 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen bewegten sich auf Wochensicht nur wenig. Einzig zum Start der 49. KW gab der Kurs deutlich nach, machte seine Verluste jedoch auch tags darauf wieder wett. So schloss der Fronttermin Februar am 02.12.2025 bei 482,50 EUR/t und damit rund 0,50 EUR/t unter dem Niveau der…

Viehzählungsergebnisse und Prognose der Rind- und Schweinefleischerzeugung
Das Thünen-Institut hat das Thünen-Working Paper 274 mit der Analyse der Viehzählungsergebnisse und Prognose der Rind- und Schweinefleischerzeugung 2025/26 für Deutschland veröffentlicht: Der Rückgang der Rinder- und Schweinebestände in Deutschland in den letzten 5–10 Jahren führt zu ca. 20%…
Monatsrückblick November 2025
Die Pariser Rapsnotierungen konnten sich im Monatsverlauf befestigen. Kurstreibende Impulse kamen dabei zuletzt von festen Rohölnotierungen. Auch das Plus für US-Sojabohnen zog den EU-Raps mit nach oben. Im Fokus des Marktes stand zuletzt insbesondere die Hoffnung auf ein Handelsabkommen zwischen…
Marktbericht KW 48 / 2025
Im Sog rückläufiger US-Sojanotierungen tendiert auch der Pariser Rapskurs auf Wochensicht schwächer. Dabei übten insbesondere die Zweifel über das Tempo der chinesischen Käufe von US-Ware Druck aus. Hinzu kommt die ohnehin mangelnde Wettbewerbsfähigkeit von amerikanischen Bohnen gegenüber Ware aus…

IGC erwartet Rapsanbau für die Vermarktung 2026/27 auf Allzeithoch
Der Internationale Getreiderat (IGC) weist in seiner aktuellen Schätzung für Raps eine globale Anbaufläche von 44,1 Mio. ha aus. Das entspricht einem Plus von 0,2 Mio. ha im Vergleich zum laufenden Wirtschaftsjahr 2025/26. Der Schätzung zufolge dürfte die Anbaufläche in den wichtigsten Exportländern…

Lebenstagsleistung 2024: Neue Spitzenwerte in der Milchhuhzucht
Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) hat aktuelle Zahlen zur Lebenstagsleistung 2024 veröffentlicht. Die Auswertung zeigt, dass deutsche Milchkuhbetriebe ihre Effizienz und Tiergesundheit weiter steigern konnten.
Marktbericht KW 47 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen klettern aufwärts. Unterstützung kam dabei insbesondere vom Rohölmarkt. Angesichts der angekündigten US-Sanktionen gegen Russland konnten sich Rohöl zuletzt merklich befestigen. Begrenzt wurde das Plus allerdings durch das auch weiterhin reichliche Angebot. Auch die…

USDA erwartet Spitzenjahr der Ölsaatenerzeugung
Die globale Produktion von Ölsaaten ist in dieser Saison erneut auf Rekordkurs. Das liegt vor allem an den weltweiten Spitzenernten für Raps und einer höheren Erzeugung von Palm- und Sonnenblumenkernen. Das erwartete kleinere Angebot an Sojabohnen wird so mehr als ausgeglichen.

5. Programmphase der initiative Tierwohl (ITW)
Die ITW ist ein branchenübergreifendes Bündnis von Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel. Durch definierte Spielregeln soll ein weiterer Schritt hin zu einer zukunftsfähigen, tiergerechten und gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung in Deutschland erreicht werden.…
Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.
Märkte im Blick
14.01.2026 - Der Markt für heimischen Rapsschrot zeigt sich nahezu unverändert. Prompte Partien werden im Bundesdurchschnitt weiterhin zu rund 206 EUR/t gehandelt, während für Folgetermine Abschläge von bis zu 1 EUR/t genannt werden. Sojaschrot wird ebenfalls zu niedrigeren Preisen gehandelt: Im Norden liegt der Abschlag für 44er-Qualitäten bei etwa 1 EUR/t, im Süden werden bis zu 5 EUR/t weniger erzielt. Für GVO-freie Ware ist der Preis im Durchschnitt um etwa 2 EUR/t gesunken.
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
