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Marktbericht KW 03 / 2026
Nach dem deutlichen Preisrutsch der Vorwoche haben sich die Erzeugerpreise am Rapsmarkt zuletzt behauptet. Zwar blieb der Handel insgesamt ruhig, weitere Abschläge blieben jedoch aus. Die Vermarktungsbereitschaft zeigte sich angesichts des erreichten Preisniveaus weiterhin begrenzt, während Käufer…

Geringerer Importbedarf bei Raps infolge besserer Angebotssituation in der EU
Nach Schätzung der EU-Kommission belief sich die Rapsernte 2025 in der EU-27 auf insgesamt rund 20,16 Mio. t. Gegenüber dem Vorjahr mit unterdurchschnittlichen 16,77 Mio. t bedeutet dies eine deutliche Ausweitung des Angebots. Vor dem Hintergrund einer erwarteten Rapsverarbeitung von rund 24,68 Mio.…

Schweinemäster profitieren von Zinsvorteilen – Rentenbank akzeptiert CO2-Berechnung über QS-Klimaplattform
Schweinemäster, die ihre betriebsindividuelle Klimabilanz über die QS-Klimaplattform berechnen, können zukünftig von einem Zinsbonus der Landwirtschaftlichen Rentenbank profitieren. Dieser Bonus wird nach Vorlage des Berechnungsnachweises unabhängig vom Ergebnis der Treibhausgasbilanzierung gewährt.…

Stressfrei für Mensch und Tiere scheren
Das Scheren von Rindern und Kühen fördert die Tiergesundheit und das Wohlbefinden, beugt Parasitenbefall vor und verbessert die Sauberkeit der Tiere. Eine Schur des Euters erleichtert die Reinigung und kann so eine Mastitis vorbeugen. Um die Stresslevel der Tiere während der Schur gering zu halten…

Rationsoptimierung und Fütterungskontrolle bei Milchkühen
Die neue DLG-Information 01|2025 zur Rationsplanung und -gestaltung sowie zur Rationskontrolle und zum Fütterungscontrolling setzt die Empfehlungen der GfE (2023) in die Praxis um. Gleichzeitig ergänzt sie die DLG-Futterwerttabellen Wiederkäuer und die Leitfäden, die mit den DLG-Merkblättern 503 und…
Monatsrückblick Dezember 2025
Die Pariser Rapsnotierungen konnten ihr Niveau im Dezember nicht halten. So schloss. der Fronttermin Februar am 18.12.2025 bei 461 EUR/t und damit rund 22,25 EUR/t unter dem noch Ende November erreichten Niveau. Neben schwachen US-Soja- und Rohölnotierungen übte dabei auch das weltweit üppige…

EU bleibt größter Rapsölproduzent
Die EU ist weltweit der größte Produzent und Verbraucher von Rapsöl. Dahinter folgt China, das seinen Bedarf nicht vollständig aus eigener Erzeugung decken kann und deshalb Rapsöl importieren muss. Durch den Handelskonflikt mit Kanada ist das allerdings schwieriger geworden.
Das…
Marktbericht KW 51 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen konnten ihr Niveau kurz vor Weihnachten nicht halten und verzeichnete drei Tage in Folge rote Zahlen. So schloss der Fronttermin Februar 26 am 16.12.2025 bei 469,25 EUR/t und damit 2,50 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Auch Partien der Ernte 2026 tendieren schwächer,…

EU-Projekt "VALORAGRO": Vom Reststoff zum Futtermittel
Das dreijährige EU-Projekt VALORAGRO (Valorisation of residual materials of agricultural production through fermentation into pig and poultry feed), hat sich zum Ziel gesetzt, Reststoffströme aus der landwirtschaftlichen Erzeugung (Fokus auf Obst und Gemüse) zu identifizieren, Möglichkeiten der…
Marktbericht KW 50 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen rutschen ab. Allein zum Wochenstart verzeichnete der Kurs einen Tagesverlust von 5 EUR/t. So schloss der Fronttermin Februar am 09.12.2025 bei 471,75 EUR/t und damit rund 10,75 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Druck kommt dabei von dem üppigen Rapsangebot der…
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Märkte im Blick
27.02.2026 - Zum Ende der Woche tendieren die Preise am heimischen Rapsschrotmarkt uneinheitlich. Für Partien zur Lieferung ab März 2026 werden im Bundesdurchschnitt unverändert zum Vortag rund 233 EUR/t gefordert. Für Folgetermine sind Abschläge von rund 2 EUR/t im Gespräch. Sojaschrote präsentieren sich ebenfalls schwächer. Für konventionelles 44er-Sojaschrot wird im Vergleich zum Vortag gut 3 EUR/t weniger gefordert, für Folgetermine sind es 2 EUR/t. GVO‑freies Schrot lässt im Mittel um 2 EUR/t nach.
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
