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Monatsrückblick Dezember 2025
Die Pariser Rapsnotierungen konnten ihr Niveau im Dezember nicht halten. So schloss. der Fronttermin Februar am 18.12.2025 bei 461 EUR/t und damit rund 22,25 EUR/t unter dem noch Ende November erreichten Niveau. Neben schwachen US-Soja- und Rohölnotierungen übte dabei auch das weltweit üppige…

EU bleibt größter Rapsölproduzent
Die EU ist weltweit der größte Produzent und Verbraucher von Rapsöl. Dahinter folgt China, das seinen Bedarf nicht vollständig aus eigener Erzeugung decken kann und deshalb Rapsöl importieren muss. Durch den Handelskonflikt mit Kanada ist das allerdings schwieriger geworden.
Das…
Marktbericht KW 51 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen konnten ihr Niveau kurz vor Weihnachten nicht halten und verzeichnete drei Tage in Folge rote Zahlen. So schloss der Fronttermin Februar 26 am 16.12.2025 bei 469,25 EUR/t und damit 2,50 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Auch Partien der Ernte 2026 tendieren schwächer,…

EU-Projekt "VALORAGRO": Vom Reststoff zum Futtermittel
Das dreijährige EU-Projekt VALORAGRO (Valorisation of residual materials of agricultural production through fermentation into pig and poultry feed), hat sich zum Ziel gesetzt, Reststoffströme aus der landwirtschaftlichen Erzeugung (Fokus auf Obst und Gemüse) zu identifizieren, Möglichkeiten der…
Marktbericht KW 50 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen rutschen ab. Allein zum Wochenstart verzeichnete der Kurs einen Tagesverlust von 5 EUR/t. So schloss der Fronttermin Februar am 09.12.2025 bei 471,75 EUR/t und damit rund 10,75 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Druck kommt dabei von dem üppigen Rapsangebot der…

EU-Kommission erwartet kleinere Sojaernte
Die diesjährige Sojabohnenernte in der EU-27 dürfte einer aktualisierten Schätzung der EU-Kommission zufolge das Vorjahresergebnis verfehlen, nachdem die Anbaufläche zur Ernte 2025 reduziert worden war. Das können auch die voraussichtlich höheren Erträge nicht ausgleichen.

Neue Wege in der Landwirtschaft: Studie zu Motiven, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
Wie gestalten Landwirtinnen und Landwirte die Zukunft ihrer Betriebe? Was motiviert sie, neue Wege zu gehen, welche Hürden begegnen ihnen – und welche Erfolgsfaktoren helfen ihnen, Veränderungen erfolgreich umzusetzen? Antworten dazu liefert erstmals eine Onlineumfrage in Bayern
Die ersten…
Marktbericht KW 49 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen bewegten sich auf Wochensicht nur wenig. Einzig zum Start der 49. KW gab der Kurs deutlich nach, machte seine Verluste jedoch auch tags darauf wieder wett. So schloss der Fronttermin Februar am 02.12.2025 bei 482,50 EUR/t und damit rund 0,50 EUR/t unter dem Niveau der…

Viehzählungsergebnisse und Prognose der Rind- und Schweinefleischerzeugung
Das Thünen-Institut hat das Thünen-Working Paper 274 mit der Analyse der Viehzählungsergebnisse und Prognose der Rind- und Schweinefleischerzeugung 2025/26 für Deutschland veröffentlicht: Der Rückgang der Rinder- und Schweinebestände in Deutschland in den letzten 5–10 Jahren führt zu ca. 20%…
Monatsrückblick November 2025
Die Pariser Rapsnotierungen konnten sich im Monatsverlauf befestigen. Kurstreibende Impulse kamen dabei zuletzt von festen Rohölnotierungen. Auch das Plus für US-Sojabohnen zog den EU-Raps mit nach oben. Im Fokus des Marktes stand zuletzt insbesondere die Hoffnung auf ein Handelsabkommen zwischen…
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Märkte im Blick
29.05.2026 - Zum Ende der Woche präsentiert sich der heimische Rapsschrotmarkt wieder etwas schwächer. Im Bundesdurchschnitt werden für Rapsschrotpartien zur Lieferung ab Juni rund 271 EUR/t gefordert, ein Minus von 3 EUR/t gegenüber dem Vortag. Folgetermine geben preislich um rund 2 EUR/t nach. Sojaschrot zeigt sich uneinheitlich. Für konventionelles 44er‑Schrot wird rund 1 EUR/t mehr als am Vortag gefordert. GVO‑freie Partien können das Vortagsniveau behaupten.
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
