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USDA erwartet kräftiges Plus bei Sonnenblumenkernen 2026/27
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Auf Russland, die Ukraine und die EU entfallen fast dreiviertel der weltweiten Sonnenblumenkernerzeugung. 2026/27 dürften die Spitzenerzeuger durchweg eine größere Ernte einfahren als im vergangenen Jahr. Das hebt die globale Erzeugung voraussichtlich auf ein neues Rekordniveau.

Weltweit dürften nach jüngsten Angaben des US-Landwirtschaftsministerium (USDA) in der Saison 2026/27 rund 62,7 Mio. t Sonnenblumenkerne erzeugt werden. Auf Jahressicht bedeutet das Plus von gut 13 % einem neuen Spitzenwert. Entscheidend für diesen Anstieg sind die voraussichtlich größeren Ernten in Osteuropa und in der EU. Für Russland, welches weiterhin auf Platz 1 der größten Erzeuger rangiert, erwartet das Ministerium mit 20,7 Mio. t rund 18 % mehr Sonnenblumenkerne als 2025/26. Gleiches gilt für die Ukraine. Für die EU-27 stellt das USDA aktuell 9,8 Mio. t in Aussicht, was gut 13 % mehr wären als die 8,7 Mio. t des Vorjahres.

Auch für Argentinien wird eine größere Ernte erwartet. Nach Recherche der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (mbH) steuert das Land im Wirtschaftsjahr 2026/27 auf die größte Sonnenblumenkernernte seiner Geschichte zu. Auch für Kasachstan, China und die Türkei werden Produktionssteigerungen erwartet. In den USA dürfte das Vorjahresergebnis dagegen knapp verfehlt werden.