Die aktuellen Witterungsbedingungen begünstigen in vielen Regionen Deutschlands eine frühe Entwicklung des Maiszünslers. Nach Angaben des Deutschen Maiskomitees (DMK) wurden in wärmeren Anbaugebieten bereits Anfang Mai erste Falterfänge registriert. Besonders im Silomais sollten Betriebe den Schädlingsdruck daher frühzeitig im Blick behalten.
Warme Temperaturen und ausreichende Bodenfeuchtigkeit schaffen optimale Bedingungen für die Vermehrung des Maiszünslers. Das DMK empfiehlt Landwirten deshalb ein konsequentes Monitoring der Bestände sowie die Nutzung regionaler Prognose- und Warndienste.
Neben chemischen Maßnahmen steht mit Trichogramma-Schlupfwespen auch eine biologische Bekämpfungsstrategie zur Verfügung. Entscheidend für den Bekämpfungserfolg ist dabei der exakte Einsatzzeitpunkt während des Zünslerfluges und der Eiablage.