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Argentinien vor größter Sonnenblumenkernernte seit fast drei Jahrzehnten
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Nach jüngsten Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) dürfte sich die weltweite Erzeugung von Sonnenblumenkernen in der laufenden Vermarktungssaison auf 54,1 Mio. t belaufen. Das wären nicht nur 2,1 Mio. t mehr als bislang erwartet, auch das Vorjahresniveau von knapp 52,1 Mio. t wird damit deutlich übertroffen.

Den USDA-Zahlen zufolge wird vor allem die laufende Ernte in Argentinien mit 7,0 Mio. t um rund 1,5 Mio. t größer ausfallen als noch im Februar erwartet worden war. Dies wäre die größte Ernte seit 28 Jahren und ist vor allem auf die Ausdehnung der Anbaufläche zur Ernte 2026 zu Lasten des Anbaus für Baumwolle zurückzuführen, insbesondere im Norden Argentiniens. Die Erntearbeiten sind aktuell in vollem Gange und dürften bis April andauern. Die erzielten Erträge stimmen bislang optimistisch. Das US-Landwirtschaftsministerium hob deshalb seine Prognose um 0,3 auf 23,3 dt/ha an, was dem Vorjahresergebnis entspricht.

Das USDA korrigierte auch seine Schätzung für die Ernte in der Ukraine. Mit 11,0 Mio. t dürften nach Recherche der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (mbH) zwar rund 500.000 t mehr geerntet worden sein als im Februar erwartet wurde. Dies wäre dennoch die kleinste Ernte seit 12 Jahren. Auch die Ernteprognose für Kasachstan hob das USDA um 64.000 t auf 2,5 Mio. t an, dies sind ca. 700.000 t mehr als 2024/25.