Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte
Marktbericht

Marktbericht KW 48 / 2021

Der scharfe Kursverlust in Paris lähmt den Rapsmarkt, der schon vorher nicht von nennenswerten Umsätzen geprägt gewesen war. Käufer wie Verkäufer verharren in Wartehaltung. Während sich Erzeuger im fallenden Markt nun doch wieder verstärkt von Getreidepartien beider Ernten trennen, erfuhr der…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 47 / 2021

Auch wenn die Rapskurse zweimal scharf nachgegeben haben, die Großhandelspreise zeigen nur auf dem vorderen und auf den Terminen ex Ernte Preisschwäche. Der prompte Rapsmarkt ist derzeit gekennzeichnet von fehlenden Rapspartien, erschwerten Transportbedingungen und dem aktuellen Druck rückläufiger…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 46 / 2021

Der Rapsmarkt war von steigenden Preisen und fortgesetzter Zurückhaltung der Marktteilnehmer geprägt. Mit dem Plus von knapp 32 EUR/t in Paris, von dem Anfang der Woche zwar schon wieder 7,75 EUR/t verloren wurden, befestigten sich die Kassapreise in Deutschland ebenfalls. So legten die…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 45 / 2021

Erstmals seit ein paar Wochen ging es für die Rapspreise nach unten. Schwache Sojanotierungen, rückläufige Roh- und Pflanzenölkurse belasteten die Rapsnotierungen und bei unveränderten Prämien hieß es dann auch hierzulande – Preisschwäche! Die Großhandelspreise verloren gegenüber Vorwoche bis zu 17…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 44 / 2021

Mit anhaltender Unterstützung aus Paris kletterten die Rapspreise in Deutschland auch in der aktuellen Woche weiter nach oben. In einigen Regionen wird jetzt schon auf das Überspringen der Marke von 700 EUR/t spekuliert. Aus diesem Grund werden die Restmengen von den Erzeugern zurückgehalten.…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 43 / 2021

Es gibt derzeit keinen Rapsmarkt. Sowohl Anbieter als auch Käufer verharren in abwartender Haltung, zu schwankend sind die Börsenkurse. Vor allem die zwei Tage mit jeweils fast -
12 EUR/t bremsten den Kassamarkt, denn mit rückläufigen Geboten braucht man den Erzeugern nicht mehr kommen. Sie warten…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 42 / 2021

Zu Beginn der zweiten Oktoberdekade hatten Spekulationen über eine womöglich bessere Versorgung mit Soja für vorübergehende Verunsicherung an den Märkten für Ölsaaten gesorgt. Das hat auch beim Rapspreis eine deutliche Delle in der Kurskurve hinterlassen. Nach den Veröffentlichungen der USDA-Daten…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 41 / 2021

Rekorde von Preisaufschlägen an einem Tag und absolutem Kassapreis in der vergangenen Woche läuteten wohl das Ende, der bis zuletzt anhaltenden Preisrally sowohl am Kassamarkt aber auch am Terminmarkt ein. Spitzengebote lagen in der Vorwoche bei 666 EUR/t frei Erfasserlager. Dazu war allerdings kaum…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 40 / 2021

Mit Fassungslosigkeit beobachten Marktteilnehmer die Entwicklungen am Terminmarkt in Paris. Mit einem Plus von 13 EUR/t am 05.10.21 versetzte die MATIF den Kassamarkt in Schockstarre. Damit legte der Fronttermin in nur 5 Handelstagen um knapp 30 EUR/t zu und zog die Kassapreise mit nach oben, ohne…

Weiterlesen
Marktbericht

Marktbericht KW 39 / 2021

Während die Rapspreise, angetrieben von der Hausse am Terminmarkt weiter zulegen, tut sich hinsichtlich der Umsätze kaum etwas. Erzeuger sind mit Feldarbeiten beschäftigt und der Handel bedient das Kontraktgeschäft. Sowohl in Bezug auf die Ernte 2021 als auch auf die kommende Ernte hat sich die…

Weiterlesen

Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Märkte im Blick

01.12.2022 - Aktuell wird promptes Rapsschrot im Bundesdurchschnitt mit 333 EUR/t bewertet und vergünstigt sich damit im Vergleich zum Vortag um 4 EUR/t. Folgetermine tendieren uneinheitlich. Indes verteuert sich sowohl 44er als auch 48er Sojaschrot im Schnitt im Norden um 6 EUR/t und im Süden um 8 EUR/t. GVO-freie Partien fob Brake legen zu und werden für 6 EUR/t mehr offeriert als noch tags zuvor.

 

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Nutzen Sie unabhängige Fakten und Analysen zum Markt für Ölsaaten und Futtermittel