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USDA erwartet Spitzenjahr der Ölsaatenerzeugung
Die globale Produktion von Ölsaaten ist in dieser Saison erneut auf Rekordkurs. Das liegt vor allem an den weltweiten Spitzenernten für Raps und einer höheren Erzeugung von Palm- und Sonnenblumenkernen. Das erwartete kleinere Angebot an Sojabohnen wird so mehr als ausgeglichen.

5. Programmphase der initiative Tierwohl (ITW)
Die ITW ist ein branchenübergreifendes Bündnis von Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel. Durch definierte Spielregeln soll ein weiterer Schritt hin zu einer zukunftsfähigen, tiergerechten und gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung in Deutschland erreicht werden.…
Marktbericht KW 46 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen klettern aufwärts. Unterstützung kam dabei insbesondere vom Rohölmarkt. Angesichts der angekündigten US-Sanktionen gegen Russland konnten sich Rohöl zuletzt merklich befestigen. Begrenzt wurde das Plus allerdings durch das auch weiterhin reichliche Angebot. Auch die…

UFOP prognostiziert größere Winterrapsaussaatfläche
Der Winterrapsanbau zur Ernte 2026 ist ausgedehnt worden. Mit 1,10 bis 1,15 Millionen Hektar ist die Aussaatfläche leicht über die diesjährigen Erntefläche angestiegen. Gute Erträge dürften den Experten der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) zufolge die Landwirte bewogen…
Marktbericht KW 45 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen klettern aufwärts. Unterstützung kam dabei insbesondere vom Rohölmarkt. Angesichts der angekündigten US-Sanktionen gegen Russland konnten sich Rohöl zuletzt merklich befestigen. Begrenzt wurde das Plus allerdings durch das auch weiterhin reichliche Angebot. Auch die…

Drittkleinste EU-Sonnenblumenkernernte seit 10 Jahren
Im Jahr 2025 werden in der EU nach Schätzungen der EU-Kommission gut 8,5 Mio. t Sonnenblumenkerne erzeugt. Dies wäre ein Plus von knapp 3 % gegenüber dem enttäuschenden Jahr 2024. Dabei konnten die gestiegenen Erträge das etwas kleinere Areal in der EU teilweise kompensieren. Dennoch bleibt die…

Forschungsteam entdeckt neuen Resistenzmechanismus
Forschende der Universität zu Lübeck veröffentlichen Studie in der Fachzeitschrift Trends in Biotechnology über Schweine, die durch eine gezielte Genveränderung gegen Schweinepest resistent sind.
Ein internationales Forschungsteam der Universität zu Lübeck und des Roslin Institute (The Royal School…
Monatsrückblick Oktober 2025
Die Pariser Rapsnotierungen konnten sich im Monatsverlauf befestigen. Kurstreibende Impulse kamen dabei zuletzt von festen Rohölnotierungen. Auch das Plus für US-Sojabohnen zog den EU-Raps mit nach oben. Im Fokus des Marktes stand zuletzt insbesondere die Hoffnung auf ein Handelsabkommen zwischen…

Neues DLG-Merkblatt: Leitfaden zur Proteinbewertung und -versorgung von Milchkühen
Neue Empfehlungen der GfE (2023) mit detaillierter Berücksichtigung der Verdauungsvorgänge im Tier – Grundlegende Änderung von Proteinbewertung und Rationsberechnung erforderlich – DLG-Merkblatt 504 ergänzt als Leitfaden GfE-Empfehlungen und liefert klare Richtlinie für zukünftige Berechnungen,…
Marktbericht KW 44 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen klettern aufwärts. Unterstützung kam dabei insbesondere vom Rohölmarkt. Angesichts der angekündigten US-Sanktionen gegen Russland konnten sich Rohöl zuletzt merklich befestigen. Begrenzt wurde das Plus allerdings durch das auch weiterhin reichliche Angebot. Auch die…
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Märkte im Blick
16.01.2026 - Zum Ende der Woche tendieren die Preise am heimischen Rapsschrotmarkt fester. Für prompte Partien werden im Bundesdurchschnitt rund 220 EUR/t verlangt, etwa 7 EUR/t mehr als tags zuvor. Die Preise für 44er-Sojaschrot geben hingegen nach. Im Norden werden 4 EUR/t weniger als am Vortag gefordert, im Süden geben die Preise um etwa 6 EUR/t nach. Für GVO-freies Sojaschrot werden ebenfalls Abschläge verzeichnet. Im Schnitt sind knapp 2 EUR/t weniger im Gespräch
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
