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proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte
Marktbericht

Marktbericht KW 27 / 2026

Die Pariser Rapsnotierungen haben zuletzt deutlich nachgegeben. Der Fronttermin August schloss am 30.06.2026 bei 505,25 EUR/t und damit rund 12,75 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Belastet wurde der Markt neben rückläufigen Rohölnotierungen vor allem durch die bevorstehende Ernte. Zusätzlichen…

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Erstmals Ballaststoffe aus Leguminosen-Rückständen entwickelt

Mit einem neuen Verfahren haben Forschende aus Schalen und Rückständen von Erbsen, Ackerbohnen und Soja funktionelle Ballaststoffe hergestellt. Diese hochwertigen Ballaststoffpräparate bewähren sich als Zusatz für Kuchen oder Füllungen wie beispielsweise Pudding.

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Sojaanbau 2026 – Deutschlands Erzeugung auf Rekordkurs

Das Sojaangebot der EU‑27 wird nach einer Schätzung der EU-Kommission in der Vermarktungssaison 2026/27 unter dem Vorjahresniveau liegen. Ausschlaggebend für die geringere Erntemenge ist insbesondere der deutliche Rückgang der italienischen Erzeugung. In Deutschland wird dagegen ein Höchststand…

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Marktbericht

Marktbericht KW 25 / 2026

An der Pariser Börse geht es abwärts. So verlor der Rapskurs allein in den zurückliegenden drei Handelstagen rund 21 EUR/t. Insgesamt verzeichnete der Fronttermin August mit einem Schlusskurs von 507,50 EUR/t am 16.06.2026 auf Wochensicht ein Minus von 13,25 EUR/t. Dabei richtet sich der Blick…

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Nutzungsschwerpunkt bestimmt die iLUC-Bewertung von Soja und Raps

In der Diskussion um indirekte Landnutzungsänderungen (iLUC) ist eine differenzierte und sachgerechte Betrachtung der Erzeugerpreis-bestimmenden Faktoren erforderlich, stellt die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) fest. Während beim Raps die Entwicklung an den…

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UFOP: Rapsöl bleibt Deutschlands beliebtestes Speiseöl

Nach aktuellen Zahlen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) auf Basis von YouGov CP Germany war Rapsöl auch 2025 das meistgekaufte Speiseöl in privaten Haushalten. Darauf weist die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) hin. Mit rund 86,5 Millionen Litern lag Rapsöl…

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Aussaat 2027 – Rapspreise setzen Anreiz

Ende Mai 2026 erhielten Rapserzeuger für Vorkontrakte der Ernte 2026 im Bundesdurchschnitt knapp 492 EUR/t frei Erfasserlager und damit mehr als doppelt so viel wie für eine Tonne Brotweizen. Steigende Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten sorgten zuletzt für festere…

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Marktbericht

Marktbericht KW 23 / 2026

Die Pariser Rapsnotierungen änderten in der laufenden Handelswoche nahezu täglich die Vorzeichen. Auf Wochensicht verbleibt dennoch ein Plus. So schloss der Fronttermin August am 02.06.2026 bei 527,50 EUR/t und damit rund 2,75 EUR/t über dem Vorwochenniveau. Der Blick der Marktteilnehmer richtet…

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Sojabohne mit Stempel, KI erstellt

Flächenplus für Körnerleguminosen

Für die Ernte 2026 rechnet das Statistische Bundesamt mit einem kräftigen Flächenzuwachs bei Körnerleguminosen. Der Anbau von Futtererbsen, Ackerbohnen und Sojabohnen ist in Deutschland spürbar ausgeweitet worden. Für den EU-Sojaanbau befürchtet die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen…

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OVID fordert Veto: Brüssels Soja-Pläne gefährden Europas Proteinversorgung

Der Plan der EU-Kommission, Soja pauschal als „High iLUC Risk“-Rohstoff einzustufen und damit faktisch aus dem europäischen Biokraftstoffmarkt auszuschließen, droht die Resilienz der europäischen Versorgung einzuschränken und ist ein klimapolitischer Rückschritt. OVID Verband der…

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Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Märkte im Blick

22.09.2026 - Rapsschrot kann sich weiter befestigen. So werden zur Lieferung ab Oktober rund 1 EUR/t mehr aufgerufen als noch tags zuvor. Konventionelles Sojaschrot dreht indes in Plus und gewinnt bis zu 11 EUR/t. GVO-freie Ware fob Brake wird bis zu 9 EUR/t teurer angeboten. 

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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