Markt
Marktbericht KW 21 / 2026
Zeitweise feste Rohöl- und US-Sojakurse zogen in der laufenden Handelswoche die Pariser Rapsnotierungen mit nach oben. So schloss der Fronttermin August an der Pariser Börse am 19.05.2026 bei 528,50 EUR/t und damit rund 6,50 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Im Fokus am Rohölmarkt standen dabei…
Marktbericht KW 19 / 2026
Die Pariser Rapsnotierungen bleiben weiterhin fest vom Energiemarkt geprägt, denn angesichts des Kursanstiegs bei Rohöl wächst die Wettbewerbsfähigkeit von Pflanzenölen als Rohstoff zur Biodieselherstellung. Zusätzlich droht der Streit um die blockierte Straße von Hormus, die fragile Waffenruhe…
Marktbericht KW 17 / 2026
An der Pariser Börse konnten die Rapsnotierungen auf Wochensicht deutlich zulegen. So schloss der Fronttermin Mai am 21.04.2026 bei 517,75 EUR/t und damit 17,75 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Unterstützung kam dabei vor allem aus dem Ölsaatenkomplex. Feste Sojabohnen-, Palmöl- und…
Marktbericht KW 15 / 2026
Die Rapskurse an der Pariser Börse bleiben auch weiterhin volatil, konnten das Vorwochenniveau insgesamt jedoch nicht halten. So schloss der Fronttermin am 07.04.2026 bei 506 EUR/t und verzeichnet damit auf Wochensicht ein Minus von rund 8,25 EUR/t. Auch Partien der Ernte 2026 tendieren schwächer.…
Marktbericht KW 13 / 2026
Die Pariser Rapsnotierungen bleiben volatil und reagieren auch weiterhin sensibel auf die Entwicklungen am Rohölmarkt. Zum Wochenstart verzeichneten die Notierungen ein Minus von über 10%, was auch EU-Raps mit nach unten zog. So schloss der Pariser Fronttermin am 24.03.2026 bei 505,50EUR/t und damit…
Marktbericht KW 11 / 2026
Ging es zu Beginn der Berichtswoche an der Pariser Börse noch kräftig bergauf, konnte das Niveau zuletzt nicht gehalten werden. So schloss der Fronttermin Mai am 10.03.2026 bei 501 EUR/t und damit dennoch rund 2 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche.
Marktbericht KW 09 / 2026
Im Aufwind fester Rapsnotierungen in Paris geht es auch am heimischen Rapsmarkt auf Erzeugerstufe aufwärts. Im Mittel sind für Partien der Ernte 2025 rund 472,40 (445-490) EUR/t möglich und damit 2,80 EUR/t weniger als noch in der Woche zuvor. Mit den Preissteigerungen nimmt auch die…
Marktbericht KW 07 / 2026
Nahezu ungebremst bewegen sich die Rapsnotierungen an der Pariser Börse weiter aufwärts. So schloss der Fronttermin Mai am 10.02.2026 bei 487,75 EUR/t und damit rund 10,25 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Dabei bleibt der Export von EU-Raps, trotz der festen Gemeinschaftswährung, rege. Gleiches…
Marktbericht KW 05 / 2026
Das Handelsabkommen zwischen China und Kanada stellte auch Ende Januar die Weichen für feste Rapsnotierungen an der Pariser Börse. Dieses beinhaltet niedrigere Zölle auf chinesische Elektrofahrzeuge im Austausch für geringe Abgaben auf kanadischen Raps. Im August vergangenen Jahres verhängte China…
Marktbericht KW 03 / 2026
Nach dem deutlichen Preisrutsch der Vorwoche haben sich die Erzeugerpreise am Rapsmarkt zuletzt behauptet. Zwar blieb der Handel insgesamt ruhig, weitere Abschläge blieben jedoch aus. Die Vermarktungsbereitschaft zeigte sich angesichts des erreichten Preisniveaus weiterhin begrenzt, während Käufer…
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Märkte im Blick
03.06.2026 - Der deutsche Rapsschrotmarkt zeigt eine schwächere Tendenz. Die Preise für prompt verfügbares Rapsschrot haben gegenüber dem Vortag um knapp 4 EUR/t abgenommen, sodass der Bundesdurchschnitt bei etwa 265 EUR/t liegt. Auch der Juli-Kontrakt verliert etwa 5 EUR/t. Eine ähnliche Tendenz zeigt der Sojaschrotmarkt. Konventionelle 44er-Partien geben im Durchschnitt um 2 EUR/t nach. GVO-freies Sojaschrot bleibt dagegen auf dem Vortagesniveau, sowohl im Norden als auch im Süden.
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
