Markt
Marktbericht KW 09 / 2026
Im Aufwind fester Rapsnotierungen in Paris geht es auch am heimischen Rapsmarkt auf Erzeugerstufe aufwärts. Im Mittel sind für Partien der Ernte 2025 rund 472,40 (445-490) EUR/t möglich und damit 2,80 EUR/t weniger als noch in der Woche zuvor. Mit den Preissteigerungen nimmt auch die…
Marktbericht KW 07 / 2026
Nahezu ungebremst bewegen sich die Rapsnotierungen an der Pariser Börse weiter aufwärts. So schloss der Fronttermin Mai am 10.02.2026 bei 487,75 EUR/t und damit rund 10,25 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Dabei bleibt der Export von EU-Raps, trotz der festen Gemeinschaftswährung, rege. Gleiches…
Marktbericht KW 05 / 2026
Das Handelsabkommen zwischen China und Kanada stellte auch Ende Januar die Weichen für feste Rapsnotierungen an der Pariser Börse. Dieses beinhaltet niedrigere Zölle auf chinesische Elektrofahrzeuge im Austausch für geringe Abgaben auf kanadischen Raps. Im August vergangenen Jahres verhängte China…
Marktbericht KW 03 / 2026
Nach dem deutlichen Preisrutsch der Vorwoche haben sich die Erzeugerpreise am Rapsmarkt zuletzt behauptet. Zwar blieb der Handel insgesamt ruhig, weitere Abschläge blieben jedoch aus. Die Vermarktungsbereitschaft zeigte sich angesichts des erreichten Preisniveaus weiterhin begrenzt, während Käufer…
Marktbericht KW 51 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen konnten ihr Niveau kurz vor Weihnachten nicht halten und verzeichnete drei Tage in Folge rote Zahlen. So schloss der Fronttermin Februar 26 am 16.12.2025 bei 469,25 EUR/t und damit 2,50 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Auch Partien der Ernte 2026 tendieren schwächer,…
Marktbericht KW 50 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen rutschen ab. Allein zum Wochenstart verzeichnete der Kurs einen Tagesverlust von 5 EUR/t. So schloss der Fronttermin Februar am 09.12.2025 bei 471,75 EUR/t und damit rund 10,75 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Druck kommt dabei von dem üppigen Rapsangebot der…
Marktbericht KW 49 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen bewegten sich auf Wochensicht nur wenig. Einzig zum Start der 49. KW gab der Kurs deutlich nach, machte seine Verluste jedoch auch tags darauf wieder wett. So schloss der Fronttermin Februar am 02.12.2025 bei 482,50 EUR/t und damit rund 0,50 EUR/t unter dem Niveau der…
Marktbericht KW 48 / 2025
Im Sog rückläufiger US-Sojanotierungen tendiert auch der Pariser Rapskurs auf Wochensicht schwächer. Dabei übten insbesondere die Zweifel über das Tempo der chinesischen Käufe von US-Ware Druck aus. Hinzu kommt die ohnehin mangelnde Wettbewerbsfähigkeit von amerikanischen Bohnen gegenüber Ware aus…
Marktbericht KW 47 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen klettern aufwärts. Unterstützung kam dabei insbesondere vom Rohölmarkt. Angesichts der angekündigten US-Sanktionen gegen Russland konnten sich Rohöl zuletzt merklich befestigen. Begrenzt wurde das Plus allerdings durch das auch weiterhin reichliche Angebot. Auch die…
Marktbericht KW 46 / 2025
Die Pariser Rapsnotierungen klettern aufwärts. Unterstützung kam dabei insbesondere vom Rohölmarkt. Angesichts der angekündigten US-Sanktionen gegen Russland konnten sich Rohöl zuletzt merklich befestigen. Begrenzt wurde das Plus allerdings durch das auch weiterhin reichliche Angebot. Auch die…
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Märkte im Blick
02.03.2026 - Zum Beginn der neuen Woche zeigen sich die Preise am heimischen Markt für Rapsschrot stabil. Für prompte Partien werden im Bundesdurchschnitt unverändert rund 233 EUR/t verlangt. Auch die Preise für Folgetermine halten sich stabil. Am Sojaschrotmarkt ergeben sich nur marginale Änderungen. Konventionelles 44er‑Schrot ist mit rund 1 EUR/t weniger im Gespräch. GVO‑freie Partien verharren auf dem Niveau des vorangegangenen Handelstages.
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
