Markt
Monatsrückblick Dezember 2025
Die Pariser Rapsnotierungen konnten ihr Niveau im Dezember nicht halten. So schloss. der Fronttermin Februar am 18.12.2025 bei 461 EUR/t und damit rund 22,25 EUR/t unter dem noch Ende November erreichten Niveau. Neben schwachen US-Soja- und Rohölnotierungen übte dabei auch das weltweit üppige…
Monatsrückblick November 2025
Die Pariser Rapsnotierungen konnten sich im Monatsverlauf befestigen. Kurstreibende Impulse kamen dabei zuletzt von festen Rohölnotierungen. Auch das Plus für US-Sojabohnen zog den EU-Raps mit nach oben. Im Fokus des Marktes stand zuletzt insbesondere die Hoffnung auf ein Handelsabkommen zwischen…
Monatsrückblick Oktober 2025
Die Pariser Rapsnotierungen konnten sich im Monatsverlauf befestigen. Kurstreibende Impulse kamen dabei zuletzt von festen Rohölnotierungen. Auch das Plus für US-Sojabohnen zog den EU-Raps mit nach oben. Im Fokus des Marktes stand zuletzt insbesondere die Hoffnung auf ein Handelsabkommen zwischen…
Monatsrückblick September 2025
Die Pariser Rapsnotierungen konnten sich im Monatsverlauf befestigen. Während der Fronttermin November Ende August noch bei 463 EUR/t schloss, wurden am 24.09.2025 rund 474 EUR/t notiert. Angesichts ungünstiger Witterungsbedingungen in den kanadischen Prärien wächst die Sorge um Ertragseinbußen. Das…
Monatsrückblick August 2025
Die Rapsernte ist in Deutschland weitgehend abgeschlossen, wobei die Ergebnisse regional sehr heterogen ausfallen. In einigen Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern reicht die Spannweite der Erträge von sehr niedrigen bis hin zu guten Ergebnissen, auch bei den Ölgehalten zeigen sich hier deutliche…
Monatsrückblick Juli 2025
Auch wenn sich die Erzeugerpreise für Raps, entgegen den rückläufigen Vorgaben seitens des Terminmarktes, behaupten können, spielt die Vermarktung aktuell auch weiterhin nur eine untergeordnete Rolle. Erzeuger sind vorrangig mit der Ernte beschäftigt und zeigen nur wenig Interesse an…
Monatsrückblick Juni 2025
Ging es zum Ende der 25. KW noch teils kräftig bergauf, zwischenzeitlich sogar über die Marke von 500 EUR/t, drehte der Pariser Rapskurs Ende Juni ins Minus. So schloss der Fronttermin August am 25.06.2025 bei 479,25 EUR/t und damit dennoch rund 4,75 EUR/t über dem Niveau von Ende Mai. Auslöser für…
Monatsrückblick Mai 2025
Die Pariser Rapsnotierungen bewegten sich im Mai Auf und Ab. Auf Monatssicht konnte sich der Kurs jedoch befestigen. Notierte der August-25-Kontrakt Ende April noch 462 EUR/t, schloss er am 29.05.2025 bei 472,50 EUR/t und damit 10,50 EUR/t höher. Unterstützung kam von den US-Sojanotierungen. Im…
Monatsrückblick April 2025
Ging es Anfang April 2025 an der Börse noch teils kräftig bergauf, konnten die Pariser Rapsnotierungen ihr Niveau zuletzt nicht halten. Belastet wurden sie von dem festen Euro. Der US-Dollar steht seit Wochen durch die widersprüchliche US-Zollpolitik unter Druck. Vor diesem Hintergrund hat der Euro…
Monatsrückblick März 2025
Rückläufige Canola-Notierungen in Kanada stellten im Monatsverlauf die Weichen für schwache Rapsnotierungen. Dabei blieben die geopolitischen Entwicklungen im Fokus. Neben den USA war nun jedoch China bestimmendes Thema. So kündigte das chinesische Handelsministerium ab dem 20.03.2025 einen…
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Märkte im Blick
16.01.2026 - Zum Ende der Woche tendieren die Preise am heimischen Rapsschrotmarkt fester. Für prompte Partien werden im Bundesdurchschnitt rund 220 EUR/t verlangt, etwa 7 EUR/t mehr als tags zuvor. Die Preise für 44er-Sojaschrot geben hingegen nach. Im Norden werden 4 EUR/t weniger als am Vortag gefordert, im Süden geben die Preise um etwa 6 EUR/t nach. Für GVO-freies Sojaschrot werden ebenfalls Abschläge verzeichnet. Im Schnitt sind knapp 2 EUR/t weniger im Gespräch
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
