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proteinmarkt.de - Infoportal für Fütterungsberater und Landwirte
Marktbericht

Marktbericht KW 31 / 2026

Die Rapskurse an der Börse haben nach den kräftigen Aufschlägen der Vorwoche deutlich nachgegeben. Die schwächeren Börsenvorgaben schlugen unmittelbar auf den deutschen Groß- und Erzeugermarkt durch. Auslöser der Korrektur war vor allem der starke Rückgang der Rohölkurse. Am deutschen Kassamarkt…

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EU-Kommission schätzt Ackerbohnenernte knapp unter Rekord des Vorjahres

Der Anbau von Ackerbohnen hat in der EU deutlich an Relevanz gewonnen. Die Ernte 2026 wird der EU-Kommission zufolge nahezu an das Rekordniveau des Vorjahres heranreichen. Frankreich bleibt die wichtigste europäische Erzeugernation, gefolgt von Litauen.

Die Europäische Kommission erwartet in ihrer…

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UFOP trauert um Prof. Dr. Helmut F. Erbersdobler

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) gedenkt in Trauer und Hochachtung ihres langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden der Fachkommission „Humanernährung“, Prof. Dr. Helmut F. Erbersdobler, der vor wenigen Tagen im Alter von 88 Jahren in Kiel verstorben ist. Mit Prof.…

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Australien bleibt wichtigster EU-Rapslieferant

Die Rapsimporte der EU-27 aus Drittstaaten verfehlten in der Saison 2025/26 nach Angaben der EU-Kommission mit 5,4 Mio. t das Vorjahresvolumen von 7,5 Mio. t deutlich. Dabei reduzierte insbesondere die größere innergemeinschaftliche Ernte den Importbedarf der Union. Deshalb hofft die Union zur…

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Marktbericht

Marktbericht KW 29 / 2026

An der Pariser Börse geht es weiter aufwärts. So schloss der August-2026-Kontrakt an der Euronext am 14.07.2026 bei 522,50 EUR/t und damit rund 9 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Dabei richten sich die Notierungen derzeit stärker nach geopolitischen Entwicklungen als nach den Fundamentaldaten, da…

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USDA erwartet kräftiges Plus bei Sonnenblumenkernen 2026/27

Auf Russland, die Ukraine und die EU entfallen fast dreiviertel der weltweiten Sonnenblumenkernerzeugung. 2026/27 dürften die Spitzenerzeuger durchweg eine größere Ernte einfahren als im vergangenen Jahr. Das hebt die globale Erzeugung voraussichtlich auf ein neues Rekordniveau.

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Protein-Aktionsplan der EU mit richtiger Stoßrichtung

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) begrüßt die Ausrichtung des jüngst von der EU-Kommission vorgestellten Protein-Aktionsplans. Die darin formulierten Ziele zur Unterstützung des Anbaus und entlang der Wertschöpfungsketten von Ölsaaten und Eiweißpflanzen bei der…

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Europäisches Parlament lehnt Kommissionsverordnung mehrheitlich ab

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) begrüßt die ablehnende Entscheidung des Europäischen Parlaments über den Entwurf für eine Delegierte Verordnung zur Einstufung von Sojabohnen als iLUC-Rohstoff. Das EU-Parlament unterstütze mit der Zurückweisung zugleich den am Vortag…

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High-iLUC-Einstufung von Soja gefährdet den neuen EU-Proteinplan

Heute hat Agrarkommissar Christophe Hansen einen ambitionierten EU-Proteinplan veröffentlicht. Zugleich will die Kommission die Soja-Verarbeitung in der EU erheblich einschränken. Das passt nicht zusammen, meint Jaana Kleinschmit von Lengefeldt, Präsidentin von OVID, Verband der…

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Deutsche Rapsschrotexporte deutlich unter Vorjahr

Die deutschen Rapsschrotexporte sind im laufenden Wirtschaftsjahr 2025/26 gegenüber dem Vorjahr spürbar zurückgegangen. Vor allem in zentrale Abnehmerländer in der EU wurde deutlich weniger geliefert. Deutschland hat nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von Juli 2025 bis April 2026 knapp 1,2…

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Weitere Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Märkte im Blick

22.09.2026 - Rapsschrot kann sich weiter befestigen. So werden zur Lieferung ab Oktober rund 1 EUR/t mehr aufgerufen als noch tags zuvor. Konventionelles Sojaschrot dreht indes in Plus und gewinnt bis zu 11 EUR/t. GVO-freie Ware fob Brake wird bis zu 9 EUR/t teurer angeboten. 

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote

Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick

Terminmarkt, Chicago

Ölschrote

Differenz der Proteinpreise in Ölschroten

Ölsaaten

Pflanzenöle

Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen

„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.

„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.

"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.

„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.

Der Verkäufer liefert die Ware ohne Berechnung von Frachtkosten und Transportversicherungskosten bis zu einer bestimmten Bahnstation, Fluß- bzw. Seehafen, Verarbeitungsstandort.

Die Lieferung hat umgehend, d.h. innerhalb von sieben Tagen nach Geschäftsabschluß, zu erfolgen.

Abkürzung für die Parität Nordseehäfen: Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Gent

lateinisch (am Ort). Kauf einer Ware, die sofort greifbar ist. loco-Geschäft: einfachste Form ist der Ab-Hof-Verkauf (loco-Hof-Verkauf).

Die Abkürzung USDA steht für United States Department of Agriculture, also das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium. Von elementarer Bedeutung für den Markt ist die monatliche Schätzung über die globale Versorgung mit Getreide und Ölsaaten.

Chicago Board of Trade / (Börse in Chicago) Als Warenbörse 1848 gegründet ist die CME heute ein Konglomerat aus Börsen, die neben Agrarprodukten eine breite Palette von Produkten, darunter auch Gold, Silber, US-Staatsanleihen und Energie notiert.

Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.

AMI

AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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