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Marktbericht KW 25 / 2026
An der Pariser Börse geht es abwärts. So verlor der Rapskurs allein in den zurückliegenden drei Handelstagen rund 21 EUR/t. Insgesamt verzeichnete der Fronttermin August mit einem Schlusskurs von 507,50 EUR/t am 16.06.2026 auf Wochensicht ein Minus von 13,25 EUR/t. Dabei richtet sich der Blick…

Nutzungsschwerpunkt bestimmt die iLUC-Bewertung von Soja und Raps
In der Diskussion um indirekte Landnutzungsänderungen (iLUC) ist eine differenzierte und sachgerechte Betrachtung der Erzeugerpreis-bestimmenden Faktoren erforderlich, stellt die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) fest. Während beim Raps die Entwicklung an den…

UFOP: Rapsöl bleibt Deutschlands beliebtestes Speiseöl
Nach aktuellen Zahlen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) auf Basis von YouGov CP Germany war Rapsöl auch 2025 das meistgekaufte Speiseöl in privaten Haushalten. Darauf weist die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) hin. Mit rund 86,5 Millionen Litern lag Rapsöl…

Aussaat 2027 – Rapspreise setzen Anreiz
Ende Mai 2026 erhielten Rapserzeuger für Vorkontrakte der Ernte 2026 im Bundesdurchschnitt knapp 492 EUR/t frei Erfasserlager und damit mehr als doppelt so viel wie für eine Tonne Brotweizen. Steigende Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten sorgten zuletzt für festere…
Marktbericht KW 23 / 2026
Die Pariser Rapsnotierungen änderten in der laufenden Handelswoche nahezu täglich die Vorzeichen. Auf Wochensicht verbleibt dennoch ein Plus. So schloss der Fronttermin August am 02.06.2026 bei 527,50 EUR/t und damit rund 2,75 EUR/t über dem Vorwochenniveau. Der Blick der Marktteilnehmer richtet…

Flächenplus für Körnerleguminosen
Für die Ernte 2026 rechnet das Statistische Bundesamt mit einem kräftigen Flächenzuwachs bei Körnerleguminosen. Der Anbau von Futtererbsen, Ackerbohnen und Sojabohnen ist in Deutschland spürbar ausgeweitet worden. Für den EU-Sojaanbau befürchtet die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen…

OVID fordert Veto: Brüssels Soja-Pläne gefährden Europas Proteinversorgung
Der Plan der EU-Kommission, Soja pauschal als „High iLUC Risk“-Rohstoff einzustufen und damit faktisch aus dem europäischen Biokraftstoffmarkt auszuschließen, droht die Resilienz der europäischen Versorgung einzuschränken und ist ein klimapolitischer Rückschritt. OVID Verband der…
Marktbericht KW 21 / 2026
Zeitweise feste Rohöl- und US-Sojakurse zogen in der laufenden Handelswoche die Pariser Rapsnotierungen mit nach oben. So schloss der Fronttermin August an der Pariser Börse am 19.05.2026 bei 528,50 EUR/t und damit rund 6,50 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Im Fokus am Rohölmarkt standen dabei…

OVID fordert Veto: Brüssels Soja-Pläne gefährden Europas Proteinversorgung
Der Plan der EU-Kommission, Soja pauschal als „High iLUC Risk“-Rohstoff einzustufen und damit faktisch aus dem europäischen Biokraftstoffmarkt auszuschließen, droht die Resilienz der europäischen Versorgung einzuschränken und ist ein klimapolitischer Rückschritt. OVID Verband der…

Globale Pflanzenölproduktion erneut auf Rekordkurs
Einer ersten Schätzung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) zur weltweiten Pflanzenölbilanz 2026/27 zufolge wird sich die globale Erzeugung auf voraussichtlich 244,1 Mio. t belaufen, das sind rund 6,8 Mio. t mehr als in der laufenden Saison. Dieses Angebot wird den Bedarf von voraussichtlich…
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Märkte im Blick
24.07.2026 - Die Rapsschrotpreise legen zum Ende der Woche nochmals leicht zu. Für Partien zur Lieferung ab August 2026 werden im Bundesdurchschnitt 265 EUR/t genannt, 1 EUR/t mehr als noch am Vortag. Für Folgetermine (Sep./Okt. 2026) sind rund 3 EUR/t mehr im Gespräch. Konventionelles Sojaschrot in 44er-Qualität tendiert weiterhin fester. Im Norden werden für prompte Partien 2 EUR/t mehr verlangt als noch am Vortag, im Süden rund 3 EUR/t. Die Preise für GVO-freie Ware legen binnen eines Tages im Bundesdurchschnitt um gut 2 EUR/t zu.
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
