Markt

Rapsernte 2026 bleibt hinter den Erwartungen zurück
Die deutsche Rapsernte ist abgeschlossen. Die Erntemengen fallen regional und einzelbetrieblich sehr unterschiedlich aus und bleiben deutlich hinter den Erwartungen zurück, obwohl die Entwicklung der Bestände zunächst höhere Erträge erwarten ließ. Verantwortlich dafür war einerseits die extreme…
Marktbericht KW 37 / 2026
In den zurückliegenden drei Tagen tendierten die Pariser Rapsnotierungen durchweg fester. Preisstützende Impulse gingen dabei insbesondere von Kanada und vom Rohölmarkt aus, nachdem sich die Lage rund um die Straße von Hormus erneut zugespitzt hat. Die festeren Notierungen sorgen auch auf…

Geringere Sojabohnenernte drückt EU-Hülsenfruchterzeugung
Die EU-Erzeugung von Hülsenfrüchten zur Ernte 2026 dürfte nach Einschätzung der EU-Kommission mit einem Minus von 7 % das Vorjahresergebnis verfehlen. Das Mittel der vergangenen fünf Jahre wurde dennoch übertroffen.

Deutschland exportiert weniger Rapsöl
Nachdem die deutschen Rapsölexporte in der Saison 2024/25 noch das zweitbeste Ergebnis seit der Jahrhundertwende erreichten, zeichnet sich 2025/26 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes eine rückläufige Tendenz ab. Mit einem Volumen von 1,11 Mio. t liegen die Ausfuhren rund 14,4 % unter den 1,30…
Marktbericht KW 35 / 2026
Die Pariser Rapsnotierungen änderten zuletzt die Richtung und verloren allein binnen dreier Handelstage fast 30 EUR/t an Wert. Zuletzt schloss der Kurs jedoch wieder im grünen Bereich. Mit 533,00 EUR/t notierte der Fronttermin November am 25.08.2026 dennoch rund 13 EUR/t unter dem Niveau der…

Welthandel mit Sojaschrot weiterhin auf Rekordkurs
Angetrieben von einem üppigen Rohstoffangebot und einer global stetig zunehmenden Nachfrage steigt der Handel mit Sojaschrot 2026/27, nach Einschätzung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA), das vierte Jahr in Folge. Auch wenn sich das Wachstum gegenüber den vorangegangenen drei…

Taskforce Dürre: Öko-Verbände bündeln Kräfte gegen Futter-Knappheit
Die deutschen Öko-Anbauverbände Biokreis, Bioland, Biopark, Demeter, Ecoland, GÄA, Naturland, Verbund Ökohöfe reagieren gemeinsam auf die angespannte Futtermittelsituation und gründen die „Taskforce Dürre“. Fachleute der beteiligten Verbände bündeln darin ihre Expertise, um Bio-Verbandsbetriebe bei…

Anbauflächen für Sojabohnen in Deutschland von 2016 bis 2025 um 174,1 % gestiegen
Soja wird nicht nur als Futtermittel in der Nutztierhaltung eingesetzt, sondern auch zur Herstellung von Nahrungsmitteln wie etwa Tofu oder Sojajoghurt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Anbauflächen für Sojabohnen in Deutschland vom Jahr 2016, für das erstmals Zahlen zu…
Marktbericht KW 33 / 2026
Die Pariser Rapsnotierungen kannten in den vergangenen Tagen nur eine Richtung – und die ging kräftig aufwärts. So schloss der Fronttermin November am 11.08.2026 bei rund 534,75 EUR/t und damit 16 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Auch Partien der Ernte 2027 legten spürbar zu. Mit 514,50 EUR/t…

Größte EU-Ernte an Sonnenblumenkernen seit 3 Jahren erwartet
Die EU-Kommission erwartet für das Jahr 2026 in der EU eine Erzeugung von gut 9,5 Mio. t Sonnenblumenkernen. Dies wäre ein Plus von gut 9 % gegenüber dem Vorjahr und die größte Ernte seit 2023. Damit bestätigt sich die Prognose von April. Neben der rund 5 % größeren Anbaufläche tragen auch höhere…
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Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
