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Monatsrückblick Februar 2025
An der Pariser Börse ging es im Februar Auf und Ab. So verzeichnete der Fronttermin zwar Tagesschwankungen von bis zu 6,75 EUR/t, schlug jedoch oftmals keine eindeutige Richtung ein. Dennoch schloss der Mai-Kontrakt am 28.02.2025 bei 538 EUR/t und damit deutlich über dem noch Ende Januar erreichten…
Monatsrückblick Januar 2025
Ging es bis zu Mitte Januar noch kräftig aufwärts, drehten die Pariser Rapsnotierungen zuletzt ins Minus. Mit 498 EUR/t rutschte der Fronttermin am 30.01.2025 sogar erstmals seit Ende November wieder unter die Linie von 500 EUR/t. Ein anderes Bild zeigte sich indes für Partien der Ernte 2025, denn…
Monatsrückblick Dezember 2024
Die Pariser Rapsnotierungen konnten sich im Dezember merklich befestigen, auch wenn der Höchstwert von 547 EUR/t zur Mitte des Monats nicht gehalten werden konnte. Unterstützung bot zuletzt der Engpass in der Binnenschiffsfahrt nach einem Unfall auf der Mosel. EU-Raps profitierte im Monatsverlauf…
Monatsrückblick November
Nahezu durchweg bewegten sich die Pariser Rapsnotierungen im November aufwärts. Mit 543 EUR/t schloss der Kurs so hoch, wie seit Anfang März 2023 nicht mehr. Zum Monatsende konnte das Niveau jedoch nicht gehalten werden. Allein binnen eines Tages verzeichnete der Kurs Verluste von über 20 EUR/t. So…
Monatsrückblick Oktober
Im Oktober ist in den Rapsmarkt Bewegung gekommen. An der Börse in Paris ging es vor allem aufwärts, denn der Euro ist auf Talfahrt. Hinzu kamen Sorgen um die französische Sonnenblumenernte und festere Kurse für Canola an der Börse in Winnipeg sowie für Sojabohnen in Chicago. Impulse die den Kursen…
Monatsrückblick September
Die Pariser Rapsnotierungen setzen auch im September ihre Berg- und Talfahrt weiter fort. So verzeichnete der Kurs Tagesschwankungen von bis zu 9,75 EUR/t. Während die Notierungen in Paris bei stetigem Hin und Her zur Monatsmitte an Boden verloren, ging es auf Erzeugerstufe jedoch aufwärts. Im…
Monatsrückblick August
Nachdem es für die Rapsnotierungen an der Pariser Börse im Monatsverlauf noch nahezu durchweg abwärts ging, drehte der Kurs zuletzt ins Plus. So verzeichnete der Fronttermin August zuletzt zwar Tagesgewinne von bis zu 11,25 EUR/t, schloss am 26.07.2024 mit 472,50 EUR/t aber dennoch rund 4,75 EUR/t…
Monatsrückblick Juli 2024
Nachdem es für die Rapsnotierungen an der Pariser Börse im Monatsverlauf noch nahezu durchweg abwärts ging, drehte der Kurs zuletzt ins Plus. So verzeichnete der Fronttermin August zuletzt zwar Tagesgewinne von bis zu 11,25 EUR/t, schloss am 26.07.2024 mit 472,50 EUR/t aber dennoch rund 4,75 EUR/t…
Monatsrückblick Juni 2024
An der Pariser Börse änderten die Notierungen im Monatsverlauf die Richtung und bewegten sich merklich abwärts. So verzeichneten die Notierungen allein zum Start der 25. KW einen Tagesverlust von 11 EUR/t. Mit 469,75 EUR/t schloss der Fronttermin August am 26.06.2024 daher rund 17,25 EUR/t unter dem…
Monatsrückblick Mai 2024
Am Pariser Terminmarkt geht es weiter aufwärts. Zwischenzeitlich kletterte der August-24-Kontrakt auf einen Höchstwert von 495 EUR/t, konnte diesen aber nicht halten. Im Fokus bleiben die aktuellen Vegetationsbedingungen: In Großbritannien, Frankreich und Westdeutschland schüren anhaltende…
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Märkte im Blick
16.01.2026 - Zum Ende der Woche tendieren die Preise am heimischen Rapsschrotmarkt fester. Für prompte Partien werden im Bundesdurchschnitt rund 220 EUR/t verlangt, etwa 7 EUR/t mehr als tags zuvor. Die Preise für 44er-Sojaschrot geben hingegen nach. Im Norden werden 4 EUR/t weniger als am Vortag gefordert, im Süden geben die Preise um etwa 6 EUR/t nach. Für GVO-freies Sojaschrot werden ebenfalls Abschläge verzeichnet. Im Schnitt sind knapp 2 EUR/t weniger im Gespräch
Aktuelle Preisnotierungen Ölschrote
Märkte für nicht kennzeichnungspflichtigen Sojafuttermittel besser im Blick
Erklärungen für die die benutzten Abkürzungen
„Ex Works"/„Ab Werk" bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn er die Ware dem Käufer beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) zur Verfügung stellt. Der Verkäufer muss die Ware weder auf ein abholendes Transportmittel verladen, noch muss er sie zur Ausfuhr freimachen, falls dies erforderlich sein sollte.
„Free Carrier"/„Frei Frachtführer" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware dem Frachtführer oder einer anderen vom Käufer benannten Person beim Verkäufer oder an einem anderen benannten Ort liefert. Die Parteien sind gut beraten, die Stelle innerhalb des benannten Lieferortes so genau wie möglich zu bezeichnen, da an dieser Stelle die Gefahr auf den Käufer übergeht.
"Free On Board" / "Frei an Bord" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des vom Käufer benannten Schiffs im benannten Verschiffungshafen liefert oder die bereits so gelieferte Ware verschafft. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Käufer trägt ab diesem Zeitpunkt alle Kosten.
„Cost, Insurance and Freight"/„Kosten, Versicherung und Fracht" bedeutet, dass der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs liefert. Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht über, wenn die Ware an Bord des Schiffs ist. Der Verkäufer hat den Beförderungsvertrag abzuschließen sowie die Kosten und Fracht zu tragen, die für die Beförderung der Ware zum benannten Bestimmungshafen erforderlich sind.
Unter Spot Market versteht man Märkte, an denen vorwiegend Warengeschäfte, prompt abgewickelt werden. Prompt bedeutet, dass die Waren sofort bezahlt und geliefert werden. Ein Beispiel ist der Spot Market für Rohöl in Rotterdam. Schiffe liefern das Öl an und können es auf dem Spot Market direkt an die Abnehmer verkaufen. Auch für andere Rohstoffe existieren Spot Märkte. In der Regel hat ein Spot Market nur ein begrenztes Einzugsgebiet. Das heißt, dass auf einem Spot Market nur lokale Käufer und Verkäufer aufeinander treffen. Eher selten werden Geschäfte, die über einen Spot Market abgewickelt werden sollen, aus der Ferne getätigt. Der wichtigste Unterschied von einem Spot Market zu den Finanzmärkten, ist, dass die Geschäfte auf dem Spot Market prompt abgewickelt werden. Es finden nahezu keine Termin- und Optionsgeschäfte statt. Der Preis für ein bestimmtes Gut auf einem Spot Market, entsteht durch das direkte Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage.
