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15.09.2016

Sojabohnen aus eigenem Anbau zu hochwertigem Futtermittel verarbeiten

Farmet bietet innovative Vor-Ort-Lösung: Ein interessantes Verfahren zur Herstellung von Soja-Extrusionsprodukten stellte die Firma Farmet im Rahmen der diesjährigen proteinmarkt.de Presse-Info-Tour vor. Mit der kompakten Anlage ist es möglich, beispielsweise Sojabohnen aus eigenem Anbau für die Herstellung von Sojaölpressstücken und Sojaextrudat zu verarbeiten. Während der Extrusion werden die Sojabohnen gemahlen, zerquetscht und mechanisch verarbeitet. Dies geschieht unter hoher Temperatur zwischen 130 und 140 Grad bei gleichzeitiger Druckeinwirkung.

Die Extrusion erfolgt bei Sojabohnen zur Inaktivierung der thermisch labilen antrinutriven Inhaltsstoffe. Gleichzeitig wird das Protein modifiziert, sodass seine Abbaurate, beispielsweise im Pansen des Wiederkäuers, herabgesetzt wird. Extrudierte Sojabohnen sind aber auch als Futtermittel für Geflügel als auch für Schweine verwertbar.

Beim Verfahren des Extrudierens werden die zerkleinerten und zuvor angedämpften Sojabohnen mit einer oder zwei Schnecken unter zunehmendem Druck und Temperatur durch ein druckfestes Rohr gefördert und durch eine Öffnung (Extruderkopf) hindurchgepresst. Beim Austritt mit plötzlichem Druckabfall kommt es zum Expandieren. Die Extrusion (das Extrudieren) erfolgt bei Sojabohnen zur Inaktivierung der thermisch labilen antinutritiven Inhaltsstoffe. Gleichzeitig wird das Protein modifiziert, sodass seine Abbaurate im Pansen des Wiederkäuers herabgesetzt ist.