Aktuelle Marktberichte

  • Marktbericht KW 38


    Am deutschen Rapsmarkt ist die Lage im Prinzip unverändert zur Vorwoche. Die unterdurchschnittliche Rapsernte 2017 hält viele Erzeuger auf derzeitigem Preisniveau von Verkäufen ab. Das Problem ist, dass die Rapserträge 2017, abgesehen von Deutschland und Tschechien, EU-weit durchschnittlich oder sogar überdurchschnittlich ausgefallen sind, beispielsweise in Frankreich, wo die Erträge das Vorjahresergebnis um 31 % und den fünfjährigen Durchschnitt um 11 % übertroffen haben, so der EU-Prognosedienst MARS. Für die EU-28 fällt das Ernteergebnis daher unter dem Strich zufriedenstellend aus. Das spiegeln auch die Rapskurse in Paris wider. Der Kurssprung, den deutsche Landwirte vielfach erwartet hatten, blieb schlichtweg aus. Das gegenwärtige Matif-Kursniveau erscheint vielen Rapserzeugern zu niedrig. Hinzu kommt noch die Zurückhaltung der Ölmühlen. Sie heben ihre Prämien nicht an. Dafür ist das Kaufinteresse offenbar nicht hoch genug bzw. die Erlösmöglichkeiten aus dem Verkauf von Öl und Schrot zu gering, als dass sie dazu bereit oder imstande wären. Ein weiterer Grund sind nach wie vor umfangreiche und gegenüber heimischer Ware günstigere Importe, zum Beispiel aus der Ukraine, die das hiesige Angebot ergänzen und von den Mühlen bevorzugt wird. Ein zu niedriges Kursniveau auf der einen und das anhaltend schwache Kaufinteresse der Ölmühlen auf der anderen Seite bringen nun schon seit Wochen bärische Impulse. Die Rapserzeugerpreise bewegen sich daher fortgesetzt unter Vorjahreslinie. Rapserzeuger und Ölmühlen hoffen jetzt auf Impulse von den Mineralölkonzernen. Viele werden im vierten Quartal noch die diesjährige Beimischungsquote erfüllen müssen und dazu verstärkt Biodiesel einkaufen, dabei im Wesentlichen Rapsmethylester, der aufgrund seiner Kältestabilität in den Wintermonaten bevorzugt zum Einsatz kommt. Das könnte Impulse setzten, die bis auf Erzeugerebene reichen.

    Am Sojaschrotmarkt ist es vor allem die avisiert umfangreiche US-Sojaernte 2017 von über 120. Mio. t, die für Zurückhaltung auf der Käuferseite sorgt. Die Mischfutterindustrie wartet Ernteverlauf und Ergebnisse ab. Was in den USA bislang an Sojabohnen von den Feldern geholt wurde (< 10 % der Gesamternte) zeigt sehr gute Erträge und Qualitäten. Daher stehen die Vorzeichen momentan eher auf rückläufige Preise in den kommenden Wochen. Viele warten auf Vergünstigungen, bevor sie sich mit weiterem Sojaschrot eindecken. Auch am Rapsschrotmarkt schielen die Käufer auf die US-Sojaernte. Da Soja- und Rapsschrot teilweise Substitute darstellen und somit um Marktanteile in Konkurrenz stehen, würden die Rapsschrotpreise schwächeren Sojaschrotpreisen nach unten folgen. Zudem setzt aber auch die EU-weit abgeschlossene Rapsernte bärische Impulse. Diese wird jetzt verarbeitet, sodass das Rapsschrotangebot wächst, so auch in Deutschland.

    In der zurückliegenden Woche überraschte insbesondere der kräftige Preissprung bei Sojaöl. Ware zur prompten Lieferung fob Hamburg verteuerte sich um 68 auf 813 EUR/t. Grund ist, dass vordere Ware knapp war und Käufer deutliche Aufgelder zahlen mussten, um an Sojaöl zu kommen. Zusätzliche Impulse gingen von einem plötzlichen Anstieg der US-Sojabohnenkurse zum Ende der vergangenen Woche aus. Das hat die Nachfrageseite aus Sorge weiter steigender Kurse kurzzeitig beflügelt und so den Preisanstieg mit angefacht. Wie viele Mengen gehandelt wurden, ist nicht bekannt. Fob Rotterdam war Septemberware nur auf Anfrage erhältlich, spätere Termine zeigten aber keine Tendenz für einen so kräftigen Anstieg. Rapsöl fob Hamburg wird unverändert zur Vorwoche mit 750 EUR/t bewertet. Allerdings scheint das Kaufinteresse insbesondere der Biodieselindustrie für vordere Lieferungen allmählich anzuziehen. In den Wintermonaten wird bevorzugt Rapsöl als Rohstoff für Biodiesel eingesetzt, da dieses für hiesige Breitengrade ein vorteilhafteres Kälteverhalten aufweist. Marktbeobachter warteten schon einige Wochen auf die saisonal typische Nachfragebelebung, die dieses Jahr auf Grund der immer noch bestehenden Unsicherheit durch die jüngst herabgesetzten Importzölle auf argentinischen Biodiesel später als üblich anzieht.

    Dateigröße: 44 KDatum: 21.09.2017

  • Marktbericht KW 37 2017


    Die Entscheidung der EU-Kommission, die Anti-Dumping-Zölle auf argentinischen Biodiesel deutlich abzusenken, von im Schnitt 24 auf 6 %, sorgt auch am deutschen Rapskassamarkt für Preisdruck. Denn die Notierungen für Raps in Paris reagierten umgehend auf diese Nachricht und rutschten um fast 5 EUR/t ab. Das war am vergangenen Donnerstag, doch seitdem finden die Matif-Kurse weiterhin keine Unterstützung. Die schwächere Tendenz überträgt sich auch auf die Erzeugerpreise hierzulande, denn die Ölmühlen halten weiter an ihren Prämien fest und sind nicht bereit, den Kursrückgang in Paris abzufangen. Damit wird Rapserzeugern in Deutschland nun noch weniger für ihre Ware geboten. Bereits vor der EU-Zollentscheidung hatten sie ein unzureichendes Preisniveau beklagt. Doch jetzt dürfte sich ihre Verkaufsbereitschaft mit dem weiteren Rückgang der Gebote noch weiter abkühlen. Die Einkaufspreise für Inlandsraps vom Erzeuger lagen am 13.09.2017 bei 345 EUR/t. Das waren 4 EUR/t weniger als in der Vorwoche und ein Minus von mittlerweile 12 EUR/t gegenüber Vorjahreszeitpunkt. Die Hoffnungen liegen jetzt auf der Biodieselbranche. Das Rapspreisniveau ist niedrig und die Nachfrage nach Rapsmethylester (RME) seitens der Mineralölkonzerne saisonbedingt (aufgrund der vergleichsweise höheren Winterhärte) steigend. Biodieselhändler berichten bereits seit der Vorwoche von Absatzsteigerungen und entsprechenden Preisbefestigungen. Im Oktober könnte die Nachfrage dann noch weiter an Fahrt aufnehmen. Mineralölkonzerne, die mehr RME nachfragen, könnten die Erlössituation für die Ölmühlen verbessern. Davon würden letztlich auch die Rapserzeuger profitieren, wenn die Mühlen ihre Prämien anhöben, um Ware zu sichern. Doch auch wenn der Biodieselabsatz für die Wintermonate gesichert scheint, spätestens ab dem Frühjahr 2018 dürfte das zusätzliche Angebot aus Argentinien spürbaren Preisdruck aufbauen. Rapsverkäufer könnten daher durchaus versuchen, ihre Ware in den kommenden Wochen zu noch vergleichsweise hohen Preisen an die Ölmühlen zu bringen.

    Wie zu erwarten, hat sich an der ruhigen Marktsituation der Vorwoche nichts geändert. Das Geschäft mit der Mischfutterindustrie ruht, die Erlöse aus dem Verkauf von Schrot und Öl sind für die Mühlen in Deutschland nur bedingt zufriedenstellend. Sie drücken auf die Sojaschrotpreise hierzulande und beruhigen die Umsätze noch mehr. Denn die wenigen Käufer am Markt haben sich jetzt zurückgezogen. Die Prognose einer nochmals umfangreicheren US-Sojaernte erhöht die Aussicht auf eine reichliche Marktversorgung mit Soja sowie auf weitere Preisnachlässe in den kommenden Wochen. Auch am Rapsschrotmarkt halten sich die Käufer mehrheitlich zurück, weshalb die Nachfrage auch hier überschaubar ausfällt. Im Gegensatz zum Sojaschrotmarkt findet aber zumindest auf Termin auch mal etwas Geschäft statt, wie es heißt. Gleichzeitig ist das Angebot groß, besonders am Niederrhein, aber auch an den übrigen Paritäten in Deutschland, außer im Osten der Republik.

    Am deutschen Markt für Pflanzenöle sanken die Forderungen für nahezu alle Pflanzenöle außer für Palmöl. Hier legten die Preise cif Rotterdam kräftig zu und stiegen auf Wochensicht um 26 auf 619 EUR/t. Wobei der feste Eurokurs den Anstieg deutlich abgeschwächt hatte, denn in US-Dollar betrug die Preisbefestigung sogar 35 USD/t. Die Entwicklung war vornehmlich von den Terminmärkten in Kuala Lumpur getrieben, denen rückläufige Produktionsmengen und eine rege Nachfrage Auftrieb verliehen. Sojaöl gab hingegen nach. Fob Hamburg wurden 745 EUR/t genannt, rund 15 EUR/t weniger als in der Vorwoche. Der Rückgang begründet sich mit schwächeren Sojaölkursen in Chicago. Diese haben nach Erreichen des 9-Monatshochs in der vergangenen Woche durch Gewinnmitnahmen leicht konsolidiert und im Zuge ebenfalls schwächerer US-Sojabohnenkurse nachgegeben. Sonnenblumenöl fob Rotterdam wurde weiterhin zu stabilen Preisen gehandelt. Mit 813 USD/t sanken die Forderungen um 2 USD/t. In Euro umgerechnet ergab sich durch den festeren Wechselkurs eine stärke Abschwächung um 7 auf 679 EUR/t. Für große Aufregung hat indes die Entscheidung der EU-Kommission für eine Absenkung der Importzölle auf argentinischen Biodiesel vom 07.09.2017 geführt. Nach Angaben von Beobachtern hat kaum ein Marktteilnehmer mit der deutlichen Zollsatzsenkung gerechnet, so dass der Markt in eine Art Schockstarre fiel und die Konsequenzen der EU-Entscheidung erst einmal durchdeklinieren muss. Da auch noch der Septemberreport des USDA am 12.09.2017 anstand, ebbte das Geschehen am Markt für Rapsöl fast vollständig ab. Die Preise fob Hamburg kamen unter Druck und gaben um 15 auf 750 EUR/t nach. Ab dem Frühjahr 2018 dürfte Argentinien wieder vermehrt Biodiesel in die EU-28 einführen und für erhebliche Konkurrenz vor allem für Biodiesel aus Rapsöl darstellen. Da die USA vor kurzem erst ihre Importzölle auf argentinischen Biodiesel erhöht haben, stehen daher noch zusätzliche Menge zur Verfügung, die nach Europa oder auch China strömen könnten. Die heimische Nachfrage nach Rapsöl dürfte sich nach dem Winter somit reduzieren und nach Meinung von Marktbeobachtern bis zu 1,5 Mio. t weniger Rapssaat zur Rohstoffgewinnung benötigen. Eine Lösung könnte darin bestehen, mehr Rapsöl zu exportieren, um die entstehenden Überhänge in der EU-28 abzubauen. Mit der Oktober-WASDE des USDA dürfte dann auch eine abschließende Einschätzung der Ölsaatenernte auf der Nordhalbkugel möglich sein, die als strategische Grundlage für die mittelfristige Planung von Ölmühlen, Händlern und Biodieselproduzenten benötigt wird. Bis dahin werden eher ruhige Wochen mit wenigen Impulsen erwartet.

    Dateigröße: 47 KDatum: 14.09.2017

  • Marktbericht KW 36 2017


    Am 07.09.2017 wird die EU-Kommission über die Schutz-Zölle auf Biodiesel aus Argentinien und Indonesien entscheiden. Sollten künftig keine Zölle mehr erhoben werden, wäre ab dem nächsten Frühjahr mit einem deutlichen Anstieg der Biodieselimporte aus diesen beiden Ländern in die Mitgliedstaaten der EU-28 zu rechnen. Das zusätzliche Angebot hätte Preisdruck zur Folge und die

    Biodieselhersteller, und somit auch die vorgelagerten Ölmühlen und die Rapserzeuger, müssten dann um ihren Absatz bangen. Die momentane Zurückhaltung rührt aber nicht nur von der bevorstehenden Zoll-Entscheidung her, am hiesigen Markt ist auch die unterdurchschnittliche deutsche Ernte 2017 Grund für die anhaltend geringe Verkaufsbereitschaft der Erzeuger. Aufgrund der avisierten Knappheit warten sie nach wie vor auf höhere Preise. Doch die Rapskurse in Paris finden weiterhin keine klare Richtung, vor allem aber halten die Mühlen hierzulande ihre Prämien so gut wie unverändert. Sie sind aufgrund unzureichender Erlösmöglichkeiten nach wie vor nicht bereit, mehr für den Rohstoff zu bezahlen. Am 06.09.2017 lagen die Rapserzeugerpreise daher bei im Schnitt 349 EUR/t – aus Erzeugersicht aufgrund der schwachen Ernte viel zu wenig. Das sind zwar 2 EUR/t mehr als in der Vorwoche frei Lager des Erfassers veranschlagt wurden, aber 8 EUR/t weniger als im Vorjahr. Der Abstand zur Vorjahreslinie hat sich damit sogar noch vergrößert.

    Festere Sojakurse haben die Sojaschrotpreise steigen lassen und damit die ohnehin verhaltene Nachfrage zusätzlich gedämpft. Sojaschrothändler rechnen auch in den kommenden Wochen nicht mit einer Belebung des Marktes, vor allem, weil derzeit so gut wie kein Geschäft mehr mit den Mischfutterherstellern stattfindet. Denn viele haben sich bereits längerfristig mit Ware versorgt, die Läger sind voll. Zudem könnte die Mischfutterproduktion 2017 geringer ausfallen als im Vorjahr. Dem Vernehmen nach haben sich auch die Rapsschrotpreise ein wenig von den festeren Vorgaben aus Chicago nach oben ziehen lassen, vereinzelt wird von Preisaufschlägen zwischen 1,50 und 2,00 EUR/t berichtet. Doch im Bundesdurchschnitt ist keine Aufwärtsbewegung zu erkennen. Mit 182 EUR/t fob Ölmühle liegen die Preise sogar 1 EUR/t unter Vorwoche. Die Umsätze am Rapsschrotmarkt bleiben überschaubar, die Nachfrage ist auf aktuellem Preisniveau zurückhaltend.

    Die Sojaölkurse in Chicago haben sich auch auf Wochensicht um 2,4 % befestigt. Grund hierfür ist die Rekordproduktion von US-Biodiesel im Juni, der zu 51 % aus Sojaöl hergestellt wird. Die stark geförderte Biodieselbeimischung in den USA und das absehbare Ende argentinischer Biodieselimporte sorgt für Auftrieb. Das hat sich auch am Kassamarkt bemerkbar gemacht. Fob Hamburg legten die Forderungen um 34 auf 760 EUR/t zu. Unverändert zur vergangenen Woche wurde indes Rapsöl gehandelt. Fob Hamburg wurden 765 EUR/t genannt. Viele Marktteilnehmer blicken gespannt auf die Bekanntgabe der EUKommission in dieser Woche, ob und wie deutlich die EU-Importzölle auf Biodiesel abgeschafft oder reduziert werden. Vor dieser richtungsweisenden Entscheidung zeigt sich der Markt sehr ruhig, denn sollte es zu Abschaffung kommen, dürften ab kommendem Frühjahr die Biodieselimporte deutlich steigen und den Bedarf an Rapsöl zur Biodieselproduktion stark einschränken.

    Dateigröße: 43 KDatum: 07.09.2017

  • Marktbericht KW 35 2017


    Rapserzeuger in Deutschland warten nach wie vor auf steigende Preise. Auf derzeitigem Niveau sind sie kaum bereit, weitere Menge aus der neuen Ernte abzugeben, zumal die Rapsernteprognose für Deutschland alles andere als zufriedenstellend ausfällt – sowohl DRV und DBV, als auch zuletzt das BEML prognostizieren eine Rapsernte noch unterhalb dem ohnehin bereits ernteschwachen Vorjahr in Deutschland. Der Deutsche Bauernverband (DBV) beziffert die Anbaufläche für Winterraps in Deutschland zur Ernte 2017 auf 1,31 Mio. ha. Trockenheit und späte Fröste machten den Feldbeständen jedoch zu schaffen und sorgten für Lücken in den Beständen und Ertragseinbußen. Noch weiter wurde das Ertragspotential durch witterungsbedingt erhöhten Krankheits- und Schädlingsdruck sowie durch eine Hitzewelle im Juni herabgesetzt. Zum Schluss konnte die Rapsernte dann noch nicht einmal mehr planmäßig eingebracht werden, denn immer wieder sorgten teils starke Regenfälle für Ernteunterbrechungen. So kam es sogar zu Auswüchsen. Dem über Monate ungünstigen Witterungsverlauf müssen die Rapserträge in Deutschland Tribut zollen: Im Bundesmittel liegt der Ertrag bei unterdurchschnittlichen 33 dt/ha. Zum Vergleich: das Mittel der vergangenen 5 Jahre liegt bei 39 dt/ha. Der DBV erwartet eine Erntemenge für Deutschland von insgesamt 4,3 Mio. t Raps, 6 % weniger als im Vorjahr und sogar rund 18 % weniger als im 5-jährigen Durchschnitt. Zusätzlich enttäuschen auch die Ölgehalte vielfach. Sie liegen häufig nur bei etwa 40 %. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat sich der Prognose des DBV jüngst angeschlossen und taxiert die Rapserntemenge 2017 ebenfalls auf unterdurchschnittliche 4,3 Mio. t. Auffallend ist, dass die Rapspreise in Deutschland trotz der schwachen Ernteaussichten nicht höher liegen – zum Leidwesen der Erzeuger. Unter anderem könnte dies auf die momentan gute Versorgung mit Importware zurückzuführen sein. Günstige Ware kommt jetzt auch aus dem Baltikum nach Deutschland. Ein weiterer Grund für das aus Erzeugersicht zu niedrige Preisniveau ist die unverändert geringe Nachfrage nach dem Rohstoff. Denn die Ölmühlen beklagen bereits seit Wochen eine unzureichende Erlössituation aus dem Verkauf der Nachprodukte, vor allem Rapsöl, sodass sie ihre Prämien nicht anheben. Impulse für steigende Preise können dann nur noch von den Rapskursen in Paris kommen. Diese spiegelten die avisierte Knappheit in Deutschland zuletzt aber kaum wider. Denn für die EU-28 sehen die Ernteprognosen gar nicht schlecht aus. Zusammen mit einem besonders festen Euro hat das die Matif-Kurse zum Wochenauftakt nachgeben lassen.

    Das Kaufinteresse am deutschen Sojaschrotmarkt ist nach wie vor nicht drängend. Wenn sich die Preise in den kommenden Wochen bewegen, dann wohl eher nach unten, denn einer großen US-Ernte steht momentan nichts im Wege. Mischfutterbetriebe sind vorerst gut mit Ware eingedeckt, heißt es. Die Läger sind voll, der Bedarf nicht drängend. Die Preise haben demzufolge nachgegeben. 44er Sojaschrot lag am 29.08.2017 bei einem Preis von 278 EUR/t im Bundesdurchschnitt und damit 6 EUR/t unter Vorwoche. 49er Ware hat sich indes um 5 EUR/t auf 302 EUR/t vergünstigt. Bei Rapsschrot scheint die Schwächephase überwunden zu sein, die Preise konnten sich gegenüber Vorwoche weiter leicht befestigen, um 2 EUR/t auf 185 EUR/t im Bundesdurschnitt. Die Abgabebereitschaft der Mühlen konnte dies zumindest etwas steigern. Kaufinteresse ist nach wie vor vorhanden.

    Die in der Vorwoche deutlich festeren Sojaölkurse in Chicago haben zwischenzeitlich leicht konsolidiert, lagen aber zuletzt immer noch rund 1,6 % über Vorwochenniveau. Fob Hamburg gaben die Forderungen nur minimal nach. Käufer mussten für prompte Ware mit 725 EUR/t rund 2 EUR/t weniger bezahlen als in der Vorwoche. Etwas deutlicher fiel der Abschlag in Rotterdam aus. Der fob Preis sank hier um 17 auf 720 EUR/t. Die geplante Einführung der Importzölle auf argentinischen und indonesischen Biodiesel dürfte den US-Soja- und Canolaölmarkt deutlichen Auftrieb verleihen und für festere Kurse sorgen. Sofern die jüngst gegebenen Empfehlungen in vollem Umfang umgesetzt werden. Die Bilanz für US-Sojaöl ist derzeit schon recht eng und auch in Kanada wird am Verarbeitungslimit gecrushed, bei ebenso enger Versorgungsbilanz für Canolaöl. Daher dürften zukünftig vermehrt Ölimporte aus Südamerika oder Öl- bzw. Biodieselausfuhren aus der EU-28 in die USA fließen. Palmöl stellt nach Meinung von Marktexperten keine Rohstoffalternative dar, da es nicht über die entsprechenden US-Nachhaltigkeitskriterien verfügt. Diese Gemengelage stützte auch die Rapsölpreise in der vergangenen Woche. Ware zur sofortigen Lieferung zog um 20 auf 765 EUR/t an und das trotz des deutlich gestiegenen Eurokurses. Spätere Termine tendierten auch fester, wenngleich weniger stark.

    Dateigröße: 47 KDatum: 31.08.2017

  • Marktbericht KW 34 2017


    Der Prognosedienst der EU-Kommission MARS schätz in seinem aktuellen Monatsbericht den Rapsertrag 2017 in der EU-28 auf 32,7 dt/ha, das sind 0,6 dt/ha (1,9 %) mehr als noch im Juli prognostiziert. Damit läge der Durchschnittsertrag rund 0,8 % über dem langjährigen Mittel. Für Deutschland hat der Dienst allerdings seine Ertragsschätzung von 37 auf 35,9 dt/ha reduziert. Der DBV hat jüngst dazu erklärt, dass die Niederschläge im Sommer die Qualität und die Erträge deutlich beeinträchtigt haben. Der Ölgehalt liegt im Schnitt bei enttäuschenden 40 %. Am Markt sorgte die heterogene Qualität bereits in den vergangenen Wochen für erhebliche Probleme bei der Vermarktung. Darüber hinaus blieb das Preisniveau am deutschen Kassamarkt unverändert zur Vorwoche mit 348 EUR/t unbefriedigend für die Landwirte. Die Abgabebereitschaft der Erzeuger war daher auch in der vergangenen Woche sehr gering. Da die Ölmühlen derzeit für Rapskoppelprodukte kaum kostendeckend Verarbeiten können, fragen sie nur verhalten und zu geringen Preisen Partien der neuen Ernte nach. Grund für diese Situation ist auch die fehlende Nachfrage aus dem Biodieselsektor, hier sind die Margen ebenfalls unbefriedigend. Darüber hinaus drückt auch die üppige ukrainische Rapsernte auf den Markt und sorgt für erhebliche Konkurrenz.

    Die Nachfrage der Mischfutterindustrie der vergangenen Wochen hat sich merklich abgeschwächt. Die üppige globale Sojaschrotversorgung dürfte bei anhaltend günstiger US-Witterung noch deutlich steigen. Damit ist der Preisspielraum nach oben begrenzt. Das wissen auch Mischfutterhersteller und nehmen derzeit kaum Ware ab. Die Betriebe sind ausreichend mit Sojaschrot eingedeckt, um ihre Kontrakte für die kommenden 6-12 Monate erfüllen zu können. Der Rapsschrotmarkt dürfte nach Meinung von Marktbeobachtern indes die Schwächephase der vergangenen Wochen überwunden haben. Die niedrigen Preise von Anfang August hatten die Abgabebereitschaft der Ölmühlen eingeschränkt. Jetzt scheinen die Gebote allmählich anzuziehen und den einen oder anderen Geschäftsabschluss mit sich zu bringen. Auf Wochensicht haben sich die Forderungen für Rapsschrot um 3,6 % auf 183 EUR/t fob Hamburg befestigt, immer noch fast 10 % weniger als Mitte Juli genannt wurden.

    Die Forderungen für Pflanzenöle haben sich in der vergangenen Woche sehr unterschiedlich entwickelt. Die Sojaölkurse in Chicago haben von der regen Nachfrage der US-Biodieselindustrie kräftig profitiert. Um über 3 % sind die Notierungen in Chicago gegenüber Vorwoche gestiegen. Die enge US-Sojaölbilanz dürfte hier weiterhin für eine feste Tendenz sorgen, denn US-Ölmühlen arbeiten schon auf Hochtouren und kommen der Nachfrage dennoch kaum hinterher. Fob Rotterdam haben die Forderungen um 7 auf 737 EUR/t für prompte Ware zugelegt. Auch die späteren Termine sind bis ins Jahr 2018 hinein angestiegen. Deutlich schwächer haben sich hingegen die Preise für Rapsöl entwickelt. Marktbeobachter sprachen von sehr geringen Umsätzen am physischen Markt. Wenn überhaupt, wurden nur ganz kurzfristige Lieferungen in Kleinstmengen geordert. Kaum ein Käufer orderte auf Termin. Das liegt auch daran, dass der Papiermarkt rund 10-20 EUR/t über dem physischen Markt steht. Das Hauptproblem sind aber die fehlenden Margen auf Seiten der Ölmühlen und der abnehmenden Biodieselproduzenten. Für den Einen lohnt der Verkauf nicht, für den anderen ist der Einkauf zu teuer. Rapsöl ist indes genügend vorhanden. Fob Hamburg wurden mit 745 EUR/t rund 17 EUR/t weniger genannt als in der Vorwoche.

    Dateigröße: 40 KDatum: 24.08.2017

  • Marktbericht KW 33 2017


    Niedrige Erträge und unterdurchschnittliche Qualitäten dürften zu einer dünnen Versorgung mit Raps in Deutschland führen. Mit entsprechend höheren Importen muss das Defizit dann ausgeglichen werden. Da die Rapsernte in Deutschland so gut wie abgeschlossen ist, wird sich an dem enttäuschenden Ernteergebnis wohl nichts mehr ändern, auch wenn die Sortierung und Bestimmung der Qualitäten noch andauert. Am Kassamarkt zeigen sich Käufer interessiert an Ware zur prompten Lieferung, dennoch heben die Mühlen ihre Prämien auf die gegenüber Vorwoche schwächeren Rapsterminkurse nicht an. Das Preisniveau, das sich ergibt, liegt daher zu niedrig, um Rapserzeuger zur Verkäufen zu motivieren. Sie halten sich nach wie vor zurück, wenn es darum geht, über die bereits geschlossenen Kontrakte hinaus weitere Mengen aus der neuen Ernte vertraglich festzulegen. Damit das passiert, müsste das Preisniveau höher liegen. Doch die Ölmühlen beklagen nach wie vor unzureichende Erlöse aus dem Rapsölverkauf, denn die Biodieselindustrie meldet nach wie vor kaum Bedarf an. Das hält die Gebote für Rapssaat im Zaum.

    Die Nachfrage der Mischfutterhersteller für Rapsschrot hat auf vorderen Positionen, gerade für September, angezogen. Spätere Termine sind dann zunehmend teurer und werden kaum besprochen. Allerdings halten sich die Ölmühlen mit Verkäufen zurück, denn sie keine zufriedenstellenden Preise erwarten können. Geringe Abgabebereitschaft und ein, dem Vernehmen nach, langsam knapper werdendes Angebot motivieren die Futtermittelhersteller auf den vorderen Positionen Ware zu bekommen. Am Sojaschrotmarkt tendieren die Preise gegenüber Vorwoche leicht schwächer. Grund sind die neuesten USDA-Daten: Marktteilnehmer hatten mit einer Rücknahme der US-Sojabohnenernteprognose gerechnet – das Gegenteil traf jedoch ein und drückte Kurse und Preise nach unten. Das hat die Nachfrage am deutschen Sojaschrotmarkt spürbar abgekühlt. Denn jetzt wartet die Käuferseite auf weitere Vergünstigungen.

    Die Großhandelspreise für Pflanzenöle haben sich kaum zur Vorwoche verändert. Lediglich für Sojaöl wurden deutliche Steigerungen genannt. Fob Rotterdam stiegen die Forderungen um 15 auf 750 EUR/t. Getrieben wurde die Entwicklung von festeren Sojaölkursen in Chicago zum Ende der vergangenen Woche. Die unerwartet rege Nachfrage der US-Biodieselindustrie hat die Sojaölnotierungen zumindest kurzzeitig beflügelt. Das setzte auch am Kassamarkt preissteigernde Impulse. Rapsöl fob Hamburg kann das Niveau der Vorwoche nicht halten. Mit 762 EUR/t wurden 3 EUR/t weniger verlangt als in der vergangenen Woche. Die anhaltend verhaltene Nachfrage der Biodieselindustrie und das geringe Rapsangebot der Erzeuger auf dem aktuellen Preisniveau führten zu wenig Neugeschäft und brachten kaum Impulse.

    Dateigröße: 43 KDatum: 17.08.2017

  • Marktbericht KW 32


    In Deutschland, Tschechien und Polen werden die Rapsernteerwartungen bislang nicht erfüllt – die Erträge und Qualitäten enttäuschen vielfach. Bessere Ernteergebnisse in Frankreich, Großbritannien und dem Südosten Europas werden dadurch relativiert. Marktbeobachter rechnen mit einer zunehmenden Entkopplung der Rapskurse in Paris von den Sojakursen in Chicago. Die schwächeren Erträge dürften die Rapskurse nach oben treiben und Preisbefestigungen am deutschen Kassamarkt nach sich ziehen. Bislang zeigen sich die Kurse aber noch unentschlossen. Zudem sind von der Nachfrageseite im August weiter keine Impulse zu erwarten. Die Biodieselnachfrage ist gering, sodass die Mühlen nach wie vor keine steigenden Erlöse aus dem Rapsölverkauf erwarten können. Das gegenwärtige Preisniveau lässt die Rapserzeuger weiterhin zurückhaltend agieren. Vor dem Hintergrund einer avisiert knapperen Versorgung setzen sie auf steigende Preise.

    Deutliches Kaufinteresse gibt es seit dieser Woche für Rapsschrot, denn die Rapsernte 2017 ist jetzt in vollem Gange und es fließen größere Mengen Saat zu den Mühlen. Das „neuerntige“ Angebot an Rapsschrot steigt, Preisrückgänge locken Käufer an. Am Sojaschrotmarkt ist die Umsatzlage in dieser Woche hingegen bescheiden. Ende vergangener Woche waren die Geschäfte noch rege gewesen. Zwei Tage in Folge wurden umfangreiche Kontrakte zwischen Mühlen und Futtermittelherstellern ausgehandelt, bis einschließlich Juli 2018. Einige Futtermittelbetriebe haben jüngst Kontrakte mit Landwirten geschlossen und wollen deshalb gewährleisten, ihren Vertragsverpflichtungen uneingeschränkt nachkommen zu können. Mitausgelöst wurde das gesteigerte Kaufinteresse in der Vorwoche aber auch durch Währungseinflüsse und eine vorübergehende Schwäche der Sojakurse an der Chicagoer Börse. Sie schufen den für die Mischfutterindustrie günstigen Zeitpunkt zuzuschlagen.

    Das Geschäft mit Pflanzenölen verlief in der vergangenen Woche sehr ruhig. Teilweise herrschte einfach wenig Aktivität, da in vielen Regionen Urlaubszeit ist. Es wurde auch viel verhandelt, aber Käufer und Verkäufer fanden nicht zusammen. So verhält es sich derzeit bei Rapsöl. Fob Hamburg wurden 765 EUR/t genannt und damit 2 EUR/t mehr als in der Vorwoche. Hier herrschten sehr schwierige Markt- und Geschäftsbedingungen. Es gab wohl große Preisdifferenzen was den Rohstoffeinkauf betraf. Je nach Region wurden sehr unterschiedliche Rapspreise verlangt. Dazu erschwerten die sehr großen Qualitätsunterschiede und Ölgehalte den Handel. Käufer hielten sich auf dem aktuellen Preisniveau zurück und fragten kaum Rapsöl nach, sinkende Dieselzulassungen limitierten die Biodieselnachfrage und die Konkurrenz durch Palmöl und Altspeisefett als Rohstoff für die Biodieselproduktion drückt zusätzlich die Preise. Auf der anderen Seite müssen auch die Verkäufer ihren Schnitt beim Rapsöl machen. Auf dem aktuellen Niveau reichen aber die Forderungen nicht aus, um profitable zu wirtschaften. Damit waren beide Geschäftsparteien in ihrem Aktionsradius eingeschränkt. Entsprechend wenige Geschäfte kamen so zum Abschluss. Während die Sojaölkurse in Chicago auf Wochensicht schwächer tendieren, haben sich die Forderungen am Kassamarkt befestigt. Fob Hamburg zogen die Preise im Vorwochenvergleich um 12 auf 735 EUR/t an.

    Dateigröße: 44 KDatum: 11.08.2017

  • Marktbericht KW 31 2017


    Der Rapskassamarkt kommt weiterhin nicht in Schwung. Denn an der verfahrenen Situation hat sich im Prinzip nichts geändert. Die Ölmühlen beklagen nach wie vor unzureichende Erlöse aus dem Verkauf der Rapsnachprodukte, Schrot und besonders Öl. Daher sind sie nicht bereit, ihre Prämien anzuheben. Lediglich festere Rapskurse in Paris können daher die Kassapreise mit nach oben ziehen. Diese Bewegung ist aber noch nicht ausreichend, die Erzeuger in Deutschland zur Abgabe neuerntiger Mengen zu motivieren. Denn sie hatten in den zurückliegenden Wochen zunächst mit großer Trockenheit zu kämpfen und müssen jetzt aufgrund starker Regenfälle, um ihre Rapsernte bangen. Der insgesamt widrige Witterungsverlauf könnte für Ertragseinbußen sorgen, außerdem muss der eingebrachte Raps in diesem Jahr stärker als sonst separiert und aufbereitet werden, heißt es. Daher wollen die Erzeuger höhere Preise für neuerntige Ware sehen. Die meisten warten jetzt Ernteverlauf und Preisentwicklung zunächst weiter ab. Unter dem Strich ist das Angebot aus der neuen Rapsernte bislang überschaubar, die Nachfrage zugleich alles andere als drängend. Dadurch beschränken sich die Geschäfte auf Kontraktabwicklungen, Neugeschäft findet praktisch nicht statt.

    Am Sojaschrotmarkt ist die Nachfrage auf den vorderen Terminen nach wie vor sehr gering. Grund sind die bereits gut gefüllten Läger. Der Bedarf ist nicht drängend und Mischfutterhersteller können es sich leisten, die weitere Preisentwicklung abzuwarten. Mehr Umsätze gibt es dagegen auf Terminen im Frühjahr und Sommer 2018. Demgegenüber zog Rapsschrot in der vergangenen Woche gesteigertes Kaufinteresse auf sich, insbesondere am Niederrhein gingen Kaufanfragen ein. Grund sind die, mit der Rapsernte, sinkenden Preise. Dadurch vergünstigt sich Rapsschrot gegenüber Sojaschrot zunehmend. Faustregel der Mischfutterhersteller für den Einsatz von Rapsschrot im Mischfutter ist die Grenze von 70 %. So viel darf der Preisanteil vom Rapsschrot gegenüber Sojaschrot höchstens ausmachen. Derzeit liegt die Marke bei 65 % und das Nachfragependel schwingt eindeutig Richtung Rapsschrot. Sojaöl fob Hamburg verteuerte sich um 8 EUR/t auf 723 EUR/t. Festere Sojaölkurse in Chicago setzten preissteigernde Impulse. Die Unsicherheiten bezüglich der künftigen Importzölle auf Pflanzenöle, sowohl in den USA, als auch in der EU-28, spielen aber nach Einschätzung von Marktteilnehmern derzeit noch keine preisbeeinflussende Rolle. Es sind schlicht zu wenige Details zu den konkreten Anti-Dumping-Zöllen bekannt. Da noch nicht klar ist, welche Arten von Biodiesel unter die Bestimmungen fallen wird, sind langfristige Implikationen für den Markt und die internationale Handelsdynamik noch nicht absehbar. Die Forderungen für Rapsöl haben sich nach den deutlichen Verlusten der Vorwochen wieder gefangen. Mit 763 EUR/t fob Hamburg wurden rund 23 EUR/t mehr genannt als zuvor. Auslöser ist die schleppende Rapsernte in Deutschland, die häufig von Regen unterbrochen wird. Damit wächst die Verunsicherung hinsichtlich der Mengen- und Qualitätsentwicklung. Bislang sind Ölgehalte und Erträge bundesweit sehr heterogen. Damit bleibt die zukünftige Versorgungslage mit Rohstoff für Rapsöl weiterhin ungewiss, das stützt die Forderungen.

    Dateigröße: 39 KDatum: 07.08.2017

  • Marktbericht KW 30 2017


    Starke Regenfälle in weiten Teilen Deutschlands sorgen für eine Verzögerung der Rapsernte. Vor dem Wochenende dürften keine großen Mengen von den Feldern geholt worden sein. Daher ist das Angebot aus der laufenden Ernte auch zur Belieferung der bereist geschlossenen Kontrakte sehr überschaubar. Versorgungslücken bei den Ölmühlen tun sich auf und prompte Ware erzielt deutliche Aufgelder. Demgegenüber zeigen Ölmühlen an Raps auf späteren Lieferterminen deutlich weniger Interesse. Sie halten ihre Prämien auf die Terminkurse unverändert, teils haben sie diese sogar leicht zurückgenommen. Da auch die Rapskurse in Paris schwächer tendieren, senkt sich das gesamte Rapspreisniveau spürbar ab. Das bremst die ohnehin verhaltene Abgabebereitschaft der Erzeuger und Handelsunternehmen spürbar. Die Verunsicherung hinsichtlich des zu erwartenden Angebotes wächst, denn noch steht der Großteil auf dem Feld und jetzige Regen ist zum Zeitpunkt der Reife nicht förderlich. Es zeichnet sich in Deutschland eine ähnliche Rapsversorgung wie im Vorjahr ab und die etwas über Vorjahr liegenden Erzeugerpreise spiegeln das wider. Aus Sicht der Erzeuger reicht das aber nicht aus, um Verkaufsbereitschaft zu fördern. Gleichzeitig zeigen die Verarbeiter wenig Engagement. Sie beklagen unzureichende Margen aufgrund der sinkenden Nachproduktpreise. Besonders die mangelnde Ölnachfrage ist ein entscheidender Grund für die Zurückhaltung und die unflexiblen Prämien. Dem Rapsölmarkt fehlt es an Nachfrage. Potenzielle Biodieselkäufer halten sich zurück und warten auf die Entscheidung Brüssels hinsichtlich der avisierten Antidumpingzölle. Die soll aber erst Mitte August kommen. So lange wird sich die Nachfrage wohl noch aufstauen.

    Die Forderungen für Sojaschrot haben trotz der Schwäche in Chicago und bei gleichzeitig importförderndem Eurokurs kaum nachgegeben. Am 26.07.2017 wurde 49 %-Ware fob Hamburg mit 306 EUR/t bewertet, 44er Ware mit 282 EUR/t. Das sind 3 EUR/t weniger als in der Vorwoche. Das Kaufinteresse scheint aber nach wie vor eher verhalten zu sein. Mischfutterhersteller fassen jetzt offenbar das vergleichsweise günstigere Rapsschrot ins Auge. Die Rapsschrotnachfrage bei den großen Mühlen belebt sich zumindest auf den vorderen Positionen. Und Käufer, von denen man annahm, sie hätten ihren Bedarf längst gedeckt, ordern erneut vordere Ware zu deutlich günstigeren Preisen als zuvor. Die steigende Nachfrage kann allerdings keine preisstützende Wirkung entfalten, zu groß ist das Angebot. Dies und die sinkenden Terminnotierungen waren die Gründe für den Preisdruck, dem sich Rapsschrot im Verlauf der Woche hatte beugen müssen.

    Die Rapsölpreise haben im Verlauf der vergangenen Woche am deutlichsten verloren, um 50 EUR/t fielen die Forderungen für prompte Lieferungen auf 740 EUR/t fob Hamburg. Spätere Termine gaben durchschnittlich um 18 EUR/t nach. Grund für den Einbruch dürften neben schwächeren Rapskursen in Paris, auch die deutlich bessere Ernte in Frankreich und der steigende Eurokurs sein. Durch die anhaltenden Niederschläge in Deutschland wird allerdings die Ernte weiter in August hinein verzögert, somit ist derzeit nur noch sehr knappes alterntiges Rapsöl für den sofortigen Bedarf verfügbar. Wer in den kommenden ein bis zwei Wochen kaufen will, muss mit deutlich festeren Prämien für prompte Ware rechnen. Auf der anderen Seite hält sich die Ölnachfrage in Grenzen, Käufer warten noch die weitere Entwicklung ab. Beim Sojaöl sanken die Forderungen ebenfalls, mit 10 EUR/t weniger als in der vergangenen Woche fiel der Rückgang aber deutlich kleiner aus. Die schwächeren Soja- und Sojaölkurse in Chicago belasteten vorne. Der August-Oktober-Termin blieb zur Vorwoche unverändert und spätere Termine tendierten sogar fester.

    Dateigröße: 44 KDatum: 27.07.2017

  • Marktbericht KW 29 2017


    Landwirte in Deutschland haben mit der Rapsernte begonnen, die allerdings bald darauf schon durch Regenfälle unterbrochen wurde, sodass umgehend Aufgelder für prompte Ware durchgesetzt werden konnten. Davon abgesehen hat sich an der Marktlage in Deutschland jedoch wenig verändert. Für die Ölmühlen ist die Erlössituation mit Rapsnachprodukten weiterhin unbefriedigend. Nach wie vor fehlt es an Nachfrageimpulsen aus dem Biodieselsektor, sodass die Rapsölpreise keine weitere Befestigung finden können. Aber auch die sinkenden Rapsschrotpreise belasten die Verarbeitungsmarge. Die Mühlen halten ihre Prämien somit nach wie vor relativ konstant, während die Terminkurse, schwächeren Vorgaben aus Chicago folgend, deutlich nachgegeben haben. Daher tendieren die Rapsreise gegenüber Vorwoche schwächer und sorgen so für fortgesetzte Zurückhaltung bei den Anbietern. Mit laufender Ernte beleben sich die Verkäufe nur geringfügig. Das Preisniveau entspricht derzeit häufig nicht den Vorstellungen der Erzeuger, gleichzeitig ist in 2017 mit einer erneut engen Versorgungsbilanz zu rechnen. Beides könnte dazu führen, dass die aktuell noch nicht kontrahierten Mengen in stärkerem Maße als sonst üblich eingelagert werden. Rapsanbieter warten auf Preisimpulse. Bei schwachem Rapsschrotgeschäft müssten diese von der Rapsölnachfrage kommen. Hier geht es jedoch nach wie vor unerwartet ruhig zu. Zwar wurde in den vergangenen Wochen von einer belebten Biodieselnachfrage berichtet, die breite Masse der Beimischer scheint sich am Markt aber noch zurückzuhalten. Die Einkaufspreise für Inlandsraps vom Erzeuger lagen zuletzt bei 351 EUR/t und damit 6 EUR/t unter Vorwoche. Der Preisvorsprung gegenüber Vorjahresniveau ist damit von 25 EUR/t in KW 28 auf aktuell 14 EUR/t zurückgeschmolzen.

    Avisierten Regenfälle kommen US-Sojabeständen zugute und heben die Erwartung an Qualität und Ertrag. Dementsprechend wächst auch am deutschen Sojaschrotmarkt auf der Käuferseite die Zuversicht auf eine reichliche Versorgung 2017/18. Die Forderungen wurden wieder zurückgenommen. Das kann die Käufer jedoch nicht animieren und der Markt zeigt sich weiterhin umsatzschwach, denn jetzt spekulieren die Mischfutterbetriebe auf weitere Vergünstigungen. Am Rapsschrotmarkt sind, außer für Liefertermine im August, derzeit mehr Käufer als Verkäufer aktiv, allerdings fast ausschließlich Händler, die in dem Bemühen ihre Versorgung abzusichern vermehrt Kaufanfragen bei den Ölmühlen stellen. Nachdem diese aber bereits größere Menge vorkontrahiert haben, halten sie sich mit weiteren Verkäufen nun eher zurück. Mischfutterhersteller signalisieren momentan sehr wenig Kaufinteresse für Rapsschrot und sind am Markt kaum aktiv.

    Nachdem die Pflanzenölkurse genau vor einer Woche scharf angezogen waren, gaben sie nahezu stetig ihre Gewinne wieder ab. Sojaöl rutscht so an der Börse in Chicago 2 % unter Vorwochenlinie. Am Kassamarkt in Rotterdam verlieren die Liefertermine bis September 15 EUR/t zur Vorwoche, wo promptes Sojaöl aktuell mit 720 EUR/t fob bewertet wird, während spätere sogar 20 EUR/t nachgeben. Demgegenüber kann sich Rapsöl besser behaupten und baut so seinen Preisabstand zum Sojaöl wieder aus. Mit 738 EUR/t fob Niederlande zur Lieferung ab August ist es 28 EUR/t teurer als Sojaöl und auch nur 5 EUR/t günstiger als in der Vorwoche. Mit den starken Bewegungen am Währungs- und Rohstoffmarkt geht das Kaufinteresse wieder zurück. Außerdem ist das Angebot in Deutschland vergleichsweise teuer. So liegt die Preisdifferenz zwischen Holland-Papier und fob Deutschland bei rund 10 EUR/t. Da steigen keine Käufer ein. Gleichzeitig ist das Angebot an Rapsöl auch schon sehr gut verkauft. So gibt es nur noch an sehr wenigen Standorten nennenswerte Mengen zur Lieferung im August.

    Dateigröße: 44 KDatum: 20.07.2017

  • Marktbericht KW 28 2017


    Am Kassamarkt zeigen sich erste neuerntige Partien. Allerdings mangelt es nach wie vor an Impulsen. Ölmühlen sind mit ihren Erlösen aus dem Verkauf der Nachprodukte Öl und Schrot weiterhin nicht zufrieden. Das dämpft ihr Kaufinteresse für den Rohstoff. Immerhin halten sie ihre Prämien aber gegenüber Vorwoche weitgehend konstant, am Niederrhein wurden sie für Ware zur Lieferung ab Januar 2018 sogar leicht angehoben. Da die Rapskurse in Paris jedoch einen kräftigen Sprung nach oben gemacht haben, ergeben sich Preissteigerung für Raps ex Ernte 2017 von 10 EUR/t bis 11 EUR/t zur Vorwoche. Ganz schwach scheint die Nachfrage also nicht zu sein, dürfte aber erst mit einer Verbesserung der Margen wieder Fahrt aufnehmen. Dies ist bislang aber nicht in Sicht. Im Herbst ist allerdings mit einem spürbaren Nachfrageanstieg aus dem Biodieselsektor nach Rapsöl zu rechnen. Einerseits saisonal bedingt, denn in den Sommermonaten werden hauptsächlich Soja- und Palmöl zu Biodiesel verarbeitet, andererseits, weil die Nachfrage bislang unerwartet gering ausfiel, sodass im letzte Quartal 2017 Nachholbedarf bestehen dürfte. Spätestens dann könnte sich die Erlössituation für die Ölmühlen wieder verbessern. Auch die Erzeugerpreise konnten sich gegenüber Vorwoche befestigen. Sie legten deutlich um 14 EUR/t auf 358 EUR/t zu und übertreffen damit klar das Niveau des Vorjahres als der Preis bei 332 EUR/t frei Lager des Erfassers lag. Das entspricht einem Plus von 7,8 %. Grund für die Befestigung sind die festeren Rapskurse in Paris in Kombination mit konstanten Prämien. Kaufinteresse ist damit durchaus vorhanden. Vereinzelt haben Erzeuger auf dem höheren Preisniveau in der vergangenen Woche Vorkontrakte abgeschlossen, mancher hält sich in Erwartung weiterer Befestigungen aber auch noch zurück.

    Am Sojaschrotmarkt geht es zu Beginn der aktuellen Kalenderwoche besonders ruhig zu. Die stetigen Preissteigerungen der vergangenen 2 Wochen – getrieben von den deutlichen Kurssprüngen bei Sojabohnen in Chicago – machen sich bemerkbar. Sie haben das Kaufinteresse der hiesigen Mischfutterindustrie deutlich abgekühlt. Zusätzlich sorgt der anstehende Monatsbericht des USLandwirtschaftsministeriums für Zurückhaltung bei den Käufern. Nachdem sich die Rapsschrotpreise in der Vorwoche noch völlig unbeeindruckt von den Preissprüngen beim Sojaschrot zeigten und sogar kräftig verloren, ist ihre Tendenz nun ebenfalls aufwärts gerichtet. Der Preisabstand zum Sojaschrot hat sich dennoch vergrößert. Das Angebot ist derzeit zurückhaltend. Mühlen halten ihre Verarbeitung angesichts unbefriedigender Produkterlöse gedrosselt. Für Mischfutterhersteller ist Rapsschrot angesichts der Vergünstigung gegenüber Sojaschrot wieder interessanter geworden.

    In der vergangenen Woche hat die US-Umweltbehörde EPA das langerwartete US-Biodieselquoten für 2018/19 bekannt gegeben. Dabei wurden die Quoten mehr oder weniger unverändert gelassen. Damit bleibt der Biodieseleinsatz stabil auf Vorjahresniveau, wird aber auch nicht weiter steigen. Das wurde von vielen Markteilnehmern so nicht erwartet. Entsprechend gaben die Sojaölkurse in einer ersten Reaktion über 1 % nach. Im Wochenverlauf hat die anhaltende Hausse der US-Sojakurse den Rückgang jedoch überkompensiert und für feste US-Sojakurse gesorgt. Davon unbeeindruckt tendierten die Preise für Sojaöl zur sofortigen Lieferung schwächer. Um 15 EUR/t fielen die Forderungen im Vorwochenvergleich auf 740 EUR/t fob Hamburg. Scheinbar traf das eher knappe Angebot für prompte Ware auf eine recht geringe Nachfrage. Spätere Termine gaben nur leicht anch. Die festeren Rapsnotierungen hatten demgegenüber keinen großen Einfluss auf die Forderungen für Rapsöl am Kassamarkt. Mit 830 EUR/t fob Hamburg bewegen sich die Preise auf Vorwochenlinie.

    Dateigröße: 44 KDatum: 13.07.2017

  • Marktbericht KW 27 2017


    Deutsche Ölmühlen halten ihre Prämien auf die steigenden Rapskurse in Paris weitgehend konstant, lediglich für Termine im September nehmen sie sie etwas zurück. Dies zeigt, dass auf Seiten der Mühlen, wenn auch nicht drängend, durchaus Kaufinteresse für den Rohstoff besteht, andernfalls hätten sie ihre Gebote mit den steigenden Notierungen deutlicher zurückgenommen. Möglicherweise hängt dies mit den steigenden Sojakursen zusammen, die auch Sojaöl beflügelt haben – das zieht auch die Rapsölpreise mit nach oben und verbessert somit die Erlösmöglichkeiten für die Mühlen. Festere Rapskurse und konstante Prämien resultieren in höheren Geboten, die das Verkaufsinteresse der Erzeuger etwas angekurbelt haben. Drängend ist es deshalb jedoch noch keineswegs, auch weil die Landwirte nach den stetigen Kursbefestigungen der vergangenen Tage nun den Beginn der langersehnten Hausse wittern. Wochenlang beklagten viele das unzureichende Kursniveau für Raps in Paris, welches die witterungsbedingt schwächeren Ertragsschätzungen nicht hinreichend widerspiegle. Nun rechnen sie mit weiteren Preisbefestigungen und warten den Verlauf mehrheitlich ab. Jetzt will keiner zu voreilig handeln, neue Kontrakte auf die kommende Ernte abschließen und sich dadurch womöglich höhere Preise entgehen lassen. Doch ob jüngste Kurssteigerungen tatsächlich den Beginn einer Hausse markieren und sich die momentane Zurückhaltung der Erzeuger auszahlen wird, bleibt abzuwarten. Denn die Rapskurse werden momentan in der Hauptsache von den festeren Sojanotierungen mit nach oben gezogen. Zudem zeigte sich der EU-Prognosedienst MARS zuletzt zuversichtlich im Hinblick auf die Ertragssituation in Südosteuropa, wo die Ernten vor Kurzem weiträumig angelaufen sind. Gerade für Polen erwartet MARS eine deutliche Ertragsteigerung gegenüber dem Vorjahr von 18 %. Anders sieht die Situation in Deutschland aus. Hier machen sich späte Fröste bis in den April, große Hitze im Juni und insgesamt die Trockenheit der vergangenen Monate durchaus bemerkbar. So taxierte der Deutsche Bauernverband den Ertrag zuletzt auf 36 dt/ha und damit deutlich unter den langjährigen Durchschnitt von 39 dt/ha.

    Neueste USDA-Zahlen weisen für Sojabohnen gegenüber Vorjahr steigende US-Lagerbestände sowie Anbauflächen aus. Marktteilnehmer hatten jedoch mit einem deutlicheren Plus gerechnet – das hat die Sojabohnenkurse in Chicago beflügelt. Die feste Tendenz gaben sie auch an die Sojaschrotpreise hierzulande weiter. Ware beider Qualitäten legt gegenüber Vorwoche 16 EUR/t zu, auf 320 EUR/t bzw. 294 EUR/t. Das hat viele Käufer zurückschrecken lassen. Von der deutlich festeren Tendenz beim Sojaschrot zeigen sich die Rapsschrotpreise bislang noch unbeeindruckt. Fob Ölmühle lagen sie am 04.07.2017 im Bundesdurchschnitt rund 10 EUR/t unter Vorwochenniveau. Damit hat sich der Preisvorsprung von Soja- gegenüber Rapsschrot wieder erheblich vergrößert, sodass letzteres wieder attraktiver für die Futtermittelindustrie wird. Das Kaufinteresse gilt vorrangig Terminen im November 2017 bis April 2018. Auf vorderen Positionen wird hingegen nur wenig umgesetzt.

    Die Forderungen für Pflanzenöle sind in der vergangenen Woche sprunghaft stiegen und haben sich mit Ausnahme des Palmöls kräftig befestigt. Grund für die Entwicklung sind die deutlich festeren Terminnotierungen für Soja in den USA. In der aktuellen Phase sind Wettermärkte an der Börse Chicago durch aus die Regel. Jede Witterungsänderung wird eingepreist und in der Kursbildung angepasst. Die Folge: hohe Volatilität und abrupte Übertreibungen in beide Richtungen. Das wirkt sich bei Sojabohnen natürlich auch unmittelbar auf Sojaöl aus. Die US-Sojaölkurse haben im Verlauf der vergangenen Woche mehr als 5 % zugelegt. Entsprechend sind auch die Kassapreise gestiegen. Fob Hamburg wurden mit 755 EUR/t rund 20 EUR/t mehr genannt als in der Vorwoche. Auch die Rapskurse in Paris wurden von der steigenden Tendenz erfasst und legten ebenfalls zu. Allerdings nicht so stark wie Rapsöl. Auf Wochensicht verteuerten sich die Forderungen fob Hamburg um 45 EUR/t auf 830 EUR/t. Hier spielt aber auch die Sorge vor einer schlechter als bisher erwarteten Rapsernte 2017 in der EU-28 eine Rolle.

    Dateigröße: 44 KDatum: 06.07.2017