Grundlagen-Schweine, Markt
13.05.2019

Verbesserung des Tierwohls - Fütterung -

Die aktuelle Fassung des Tierschutzgesetzes verlangt von den Milchkuh- und Schweinehaltern eine Eigenkontrolle. Dabei hat der Tierhalter geeignete tierbezogene Merkmale (Tierschutzindikatoren) zu erheben und zu beurteilen.

Mit Hilfe von digital erfassten Herden- und Gesundheitsdaten lassen sich bei der Milchkuh Belastungen, die das Tierwohl beeinträchtigen, gut darstellen. Für verschiedene Kennzahlen mit tiergesundheitlichem Informationswert gibt es Orientierungswerte, welche in regelmäßigen Abständen validiert werden. Durch eine umfassende Auswertung von Herden- und Gesundheitsdaten sind gesundheitliche Zusammenhänge klar erkennbar und eignen sich gut, um den Vorgaben des Tierschutzgesetzes in Bezug auf die Eigenkontrolle nachzukommen. Daneben können aber auch Checklisten zum systematischen Erfassen von Tierwohlindikatoren, zur Problemerkennung und deren Lösung genutzt werden.

Der Abschlussbericht enthält eine Übersicht zu tierwohlbezogenen Indikatoren in der Milchkuhfütterung sowie eine Studie über die Tränkwasserqualität in Thüringer Milchviehbetrieben. Es werden weiterhin Checklisten zur Milchkuhfütterung vorgeschlagen, um Schwachstellen durch gezielte Beobachtung und Wahrnehmung zu erkennen und entsprechende Maßnahm   en einzuleiten. 

Den Abschlussbericht finden Sie hier.

Quelle: TLLLR


Foto: Fotolia