Markt
05.03.2018

Tierwohlställe im Zielkonflikt Tierwohl – Umweltschutz

Für die Lösung des Zielkonflikts zwischen Tierwohl und Umweltschutz gelten Tierwohlställe als eine Möglichkeit. Wie Schweinehalter in fünf Ländern deren Umsetzbarkeit beurteilen, zeigt die „Grafik des Monats“ von DLG-Agrifuture Insights:

So sind zwischen 50 und 60 Prozent der in den Ländern befragten Schweinehalter der Meinung, dass sie den Zielkonflikt zwischen Tierwohl und Umweltschutz grundsätzlich mit neuen Stallkonzepten lösen können, halten jedoch mehrheitlich die Tierwohlställe nicht für wirtschaftlich. Nur die Schweinehalter aus den Niederlanden haben hier eine andere Meinung und attestieren den Tierwohlställen – aufgrund ihrer Erfahrungen mit wirtschaftlich erfolgreichen Tierwohlprogrammen – sehr wohl eine wirtschaftliche Tragfähigkeit. Da in Deutschland und den Niederlanden über 20 Prozent der befragten Schweinehalter der Meinung sind, dass Tierwohlställe nicht genehmigt werden können, nehmen die Genehmigungsbehörden hier eine wichtige Rolle ein, um mehr Tierwohl zu erreichen.

DLG-Agrifuture Insights
DLG-Agrifuture Insights ist die neue DLG-Wissensmarke und -plattform für internationale Trendanalysen im Agrarsektor. Sie untersucht das Geschäftsumfeld in Landwirtschaft und Agribusiness durch ein globales Panel von 2.000 führenden Landwirten in 13 Ländern. Monatlich veröffentlicht Agrifuture Insights eine „Grafik des Monats“ aus dem umfangreichen Angebot von Entwicklungstrends der internationalen Agrarmärkte.

Die "Grafik des Monats" ist bei Quellennennung "DLG-Agrifuture Insights“ frei zur Veröffentlichung.

Interessenten erhalten weitere Informationen zu DLG-Agrifuture Insights bei der DLG. Ansprechpartner ist Dr. Achim Schaffner, Fachgebietsleiter Ökonomie, Tel.: 069/24788-321 oder E-Mail: afi@dlg.org. Informationen auch unter www.DLG.org/afi verfügbar.

Die Pressemitteilung erhalten Sie hier.

 

 


Foto: DLG-Agrifuture Insights