Markt
07.03.2019

Schweinhaltung in Deutschland – Fakten und Zahlen

Vergleich der wichtigsten Investitionsblöcke unterschiedlicher Haltungsformen – Zahlen und Fakten für die Diskussion rund um Tierwohl

In Deutschland diskutieren Gesellschaft und Politik intensiv über den Umbau der Schweinehaltung. Nach welchen Kriterien kann ein solcher Umbau erfolgen und was kostet es, unterschiedliche Tierwohlstandards in den Ställen umzusetzen? Die neue Publikation „Schweinehaltung in Deutschland“ aus der Reihe DLG-kompakt vergleicht anhand der wichtigsten Investitionsblöcke, mit welchen Kosten Landwirte pro kg Schweinefleisch in den drei Stufen des Anfang Februar vorgestellten staatlichen Tierwohlkennzeichens zu rechnen haben.

Zusätzlich bietet die Publikation Zahlen und Fakten zur Struktur der deutschen Schweinehaltung sowie weitere wissenswerte Informationen über den Weg des Schweines vom Stall bis zur Ladentheke.

Die Autorengruppe um den Ökonom Stefan Leuer von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat zudem erstmals eine Umrechnung von Produktionskosten auf das Kilogramm Schnitzel vorgenommen. Der Schnitzelpreis (LEH-Verkaufspreis für 1 kg Schweineschnitzel aus der Oberschale) bei jeder Stufe stellt den notwendigen Verkaufspreis dar, der bei einem angenommenen Absatz von 100 Prozent über den LEH notwendig wäre, um die zusätzlichen Kosten in den Haltungsverfahren zu decken. Ziel der neuen DLG-kompakt „Schweinehaltung in Deutschland“ ist es somit auch, interessierte Verbraucher und gesellschaftliche Gruppen für das Thema „Verbesserung des Tierwohlstandards“ und „Kosten einzelner Tierwohlmaßnahmen“ zu sensibilisieren.

Quelle: DLG e. V.

Die Pressemitteilung erhalten Sie hier. 


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