Futtermittel, Markt
25.09.2019

Regen kommt für den Mais zu spät

Die ergiebigen Regenfälle der vergangenen Tage können den vertrockneten Mais nicht mehr retten. Nach dem nach dem trockenen Sommer sind die Maisbestände sehr früh abgereift. Die Silomaisernte ist überwiegend abgeschlossen. Die Ernteerwartungen für Körnermais sind laut Coceral, dem Dachverband der europäischen Agrarhändler in Deutschland auf rund 4 Mio. t zusammengeschrumpft. Die Niederschläge in den vergangenen Tagen haben beim Mais nichts mehr ausrichten können, teilen Landwirte mit. Die Bestände sind längst abgereift.

Dafür schafft der Regen eine gute Bodenfeuchte, was für die Bestellung der Winterkulturen von Vorteil ist. Der Weizenkurs an der Euronext neigt zur Mittagsstunde etwas zur Schwäche und steht bei 170,50 €/t für den Dezembertermin.

Der Höhenflug für Raps an der Euronext ist vorerst gestoppt.  Die kleine EU-Rapsernte von 18 Mio. t und die festen Terminkurse gaben den Erzeugerpreisen für Raps kräftig Auftrieb. Zudem belebte sich in den vergangenen Wochen die Rohstoffnachfrage der Ölmühlen. Mit höheren Erzeugerpreise bis zu 367 €/t ist auch die Abgabebereitschaft von Raps in der Landwirtschaft gestiegen. Die Rapskurse in Paris geben zur Mittagsstunde um 1,00 auf 385,25 €/t nach. In Chicago beginnt der Handel am heutigen Mittwoch verhalten. Die Kurse stehen für Weizen mit 4,79 US-/bushel (umgerchnet 160,25 €/t) im Minus.

Quelle: agrarzeitung (dh)


Foto: agro-kontakt