Markt
19.04.2017

Emnid-Studie 2017

Die Bevölkerung ist sich der Bedeutung der heutigen Landwirtschaft für Gesellschaft und Wirtschaft des Landes sehr bewusst. Sie betrachtet zudem den landwirtschaftlichen Beruf als einen der wichtigsten und zukunftsträchtigsten Berufe. Dies geht aus der repräsentativen Emnid-Untersuchung zum Image der Landwirtschaft 2017 hervor, die der Verein i.m.a – information.medien.agrar beim Meinungsforschungsinstitut Emnid in Auftrag gegeben und mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) in Berlin vorgestellt hat.

Für 87 % der Bundesbürger ist eine leistungsfähige Landwirtschaft ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität und -fähigkeit des Landes. Im Ranking der Berufe ist der Landwirt auf Platz 2 nach Platz 3 (2012) vorgerückt, hinter dem Arztberuf und vor dem Polizisten. Das Ansehen der Bäuerinnen und Bauern fällt in der Bevölkerung in allen Bundesländern durchweg positiv aus (79 %). Die „moderne Landwirtschaft“ wird von 61 % der Bundesbürger anerkannt, 32 % sehen sie kritisch. Beim Konzept von „Tierwohl“ assoziieren 91 % der Bundesbürger mehr Platz für die Tiere und eine artgerechte Haltung. Das Konzept wird als Gewinn für die Nutztiere, aber auch für die Landwirte und Verbraucher angesehen. 79 % der Verbraucher gaben an, ein besseres Gefühl beim Einkaufen zu haben. 3 von 4 Bundesbürgern gehen von höheren Verbraucherpreisen beim Tierwohl aus, was dem Tierhalter über bessere Erzeugerpreise zugutekommen sollte. Fast jeder zweite Befragte hat Interesse an landwirtschaftlichen Themen; Frauen deutlich mehr als Männer. Für die Verbraucher sind Lebensmittelqualität (94 %), der Umgang mit Nutztieren (89 %) und die Transparenz in der Lebensmittelproduktion (85 %) die wichtigsten Themen 

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