Markt, Eiweißfuttermittel
22.03.2018

Deutsche Rapsölexporte rückläufig

Die Rapsölexporte Deutschlands konnten im ersten Halbjahr 2017/18 das Vorjahresniveau nicht halten. Sowohl EU-Mitgliedsländer als auch Drittländer kauften teils deutlich weniger Rapsöl als zuvor.

Die Rapsölexporte Deutschlands sind laut Statistischem Bundesamt zum ersten Mal seit drei Jahren wieder gesunken. Im ersten Halbjahr 2017/18 wurden mit 535.000 t rund 12 % weniger ins Ausland verkauft als im Vergleichszeitraum 2016/17. Fast 95 % der Ausfuhren gingen in andere EU-Staaten; mit 505.000 t waren es 8 % weniger. Die Einkäufe der Niederlande, als Drehscheibe des internationalen Pflanzenölhandels und größter Abnehmer von deutschem Rapsöl, lagen mit 278.800 t rund 12 % unter dem Vorjahresniveau. Dagegen stiegen die Einfuhren Polens um fast 4 % auf 88.500 t. Auf Platz drei landete trotz eines Rückgangs von 28 % Belgien mit 33.800 t. Nach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH bezogen die EFTA-Staaten (Island, Norwegen, Schweiz) als zweitwichtigste Lieferregion mit 21.300 t rund 57 % weniger Rapsöl als vor einem Jahr. Dabei konnten die Exportzuwächse in die Schweiz den Rückgang beim Handel mit Norwegen nicht kompensieren.

Quelle: UFOP e.V.

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