Tagesaktuelle Ölschrotpreise

Stand: 24.05.2013

Rapsschrot
Angaben in € pro t
Liefermonat 5 6 7 8/10
Nord/Ost - 305 296 229
West 290 292 292 235
Süd - 300 290 228
Sojaschrot 44 % Protein

Angaben in € pro t
Liefermonat 5 6 7 8/10
Nord 441 414 408 385
Süd 430 418 411 397
Sojaschrot 48 % Protein

Angaben in € pro t
Liefermonat 5 6 7 8/10
Nord 470 441 435 412
Süd 457 445 438 424

Märkte im Blick

24.05.2013 - Die Forderungen für promptes Sojaschrot wurden im Vergleich zum Vortag deutlich zurückgenommen. Ware in 44er Qualität wird mit 436 EUR/t rund 7 EUR/t günstiger angeboten. Lieferungen ab November wurden im Norden wie auch im Süden Deutschlands stabil bewertet. Die Rapsschrotpreise entwickeln sich weiterhin uneinheitlich. Mai-Lieferungen werden, wenn überhaupt, dann mit durchschnittlich 290 EUR/t offeriert.

Unser proteinmarkt WebTV-Beitrag auf YouTube!

Unter dem Motto „Schweinehaltung mit Konzept” erhalten Sie hier einen Einblick in den Betrieb der Agargenossenschaft Elbeland eG in Scharlibbe. Dr. Manfred Weber war für Sie vor Ort.

Rapsextraktionsschrot in unverändert guter Qualität auf dem Markt

Nachdem in den Jahren 2010 und 2011 deutschlandweit nur gute 1,3 Mio. ha an Winterraps angebaut wurden, kommt es nach Schätzungen der UFOP zur Ernte 2013 zu einer Ausweitung der Anbaufläche um ca. 9%. Dabei tragen vor allem die beiden nördlichen Länder Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zu diesem Ergebnis bei. Fragt man die Landwirte dort nach den Gründen der Anbauausdehnung, wurden zumeist die schlechten Aussaatbedingungen im Herbst 2011 genannt. Dr. Manfred Weber berichtet. mehr...

Bild der Woche

(Foto: agrar-press)

Zitat

„Wer sich zu wichtig für kleinere Arbeiten hält, ist meistens zu klein für wichtige Aufgaben"
(Jacques Tati, frz. Schauspieler und Regisseur, 1908–1982)

SPEZIAL: Rapsschrot in der Ferkelfütterung

Nach weitestgehend positiven Erfahrungen mit dem Einsatz von bis zu 15 % Rapsschrot in der Schweinemast liegen Überlegungen nahe, dieses auch in der Ferkelaufzucht einzusetzen. Hier konkurriert es jedoch immer noch mit Sojaschrot, Fischmehl, Futtermitteln aus der Milchverarbeitung und anderen hochwertigen proteinreichen Futtermitteln. In jüngster Zeit wurden in Deutschland mehrere Versuche zur Rapsschrot in der Ferkelfütterung durchgeführt. Einen Überblick vermittelt Dr. Manfred Weber in unserem proteinmarkt-SPEZIAL.


Aktuelle Themen

Geringe Verluste und hohe Leistungen in der Schweinehaltung passen zusammen – AG Bornum 

Maissilagen 2012: Weniger Stärke, mehr Gerüstsubstanzen 

Getreidequalität 2012 – geringere Proteingehalte 

Mastschweine haben Raps zum Fressen gern 

Es geht auch ohne Soja – Rapsschrot richtig eingesetzt kann Soja ersetzen 

Kühe ohne Extraktionsschrote füttern? Ergebnisse aus Fütterungsversuchen 

Meldungen

24.05.13

Marktbericht KW21 2013

Die unsicheren Feldbestandsentwicklungen in Europa und die festen Sojanotierungen Chicagos hatten in den vergangenen Tagen teils auch für steigende Rapsnotierungen an der Börse in Paris gesorgt. Während das schwindende US-Inlandsangebot an Sojabohnen und die Aussicht auf umfangreiche Importe den Sojakurs nach oben trieben, begrenzt der immense Aussaatfortschritt der US-Bohnen die Gewinne In den...


23.05.13

MONATSBERICHT Mai: Ölschrotpreise auf sehr hohem Niveau

Der Preisrückgang für Ölschrote ist vorerst beendet. Das knappe Inlandsangebot in den USA, die schleppende Auslieferung der südamerikanischen Sojabohnen und die rege Nachfrage nach Ölschroten hierzulande hat die Preise wieder nach oben getrieben.


17.05.13

Marktbericht KW20 2013

Seit vergangenen Freitag tendiert Raps in Paris fest und konnte um knapp 12 EUR/t zulegen. Das Handelsinteresse ist mäßig. Alterntige Partien sind kaum noch verfügbar und hinsichtlich der kommenden Ernte gehen die Preisvorstellungen zu weit auseinander. Auch die inverse Situation am Terminmarkt, der August-Kontrakt wird höher bewertet als der November- und Mai-Kontrakt, bremst den Rapshandel....


15.05.13

Milchaustauscher höher konzentrieren?

Dargebotene Tränkemengen von 5 bis 6 l/d mit Tränkekonzentrationen von 100 g bis 125 g Milchaustauscher (MAT)/l entsprechen nicht den modernen Anforderungen an die Aufzucht weiblicher Holsteinkälber. Mit diesem Nährstoffangebot nimmt ein 50 kg Kalb weniger als 400 g/d an Lebendmasse zu. Das liegt weit unter dem genetischen Wachstumsvermögen. Eine adäquate Nährstoffversorgung vom ersten...


10.05.13

Marktbericht KW19 2013

Die Rapskurse für die kommende Ernte an der Pariser Terminbörse tendieren schwächer. Nachdem sich der August-Kontrakt kurzzeitig, in Anlehnung an festere US-Sojanotierungen und bei lebhaftem Handelsinteresse, auf 433,25 EUR/t befestigen konnte, rutschte er am Dienstag zu Börsenschluss unter die Marke von 430 EUR/t. Das war zuletzt Ende März der Fall gewesen. Es fehlt dem Rapsmarkt an Impulsen....


08.05.13

Versuchsbericht: Rapsextraktionsschrot in der Ferkelaufzucht

Aus aktuellen Projekten und Empfehlungen geht hervor, dass beim Ferkel bis zu 10 % und in der Mast bis zu 15 % Rapsextraktionsschrot eingesetzt werden können. Diese hohen Einsatzraten v.a. beim Ferkel sollten vor dem Hintergrund des Aktionsprogrammes „Heimische Eiweißfuttermittel“ unter bayerischen Fütterungsbedingungen überprüft werden. Dabei wurden im Ferkelaufzuchtfutter I ca. 1/3 (6% RES) und...


03.05.13

MONATSBERICHT April: Wenig Interesse an der Rapsvermarktung

Von den zuletzt deutlich gestiegenen Rapspreisen konnten nur noch wenige Erzeuger profitieren, da es kaum noch verfügbares Angebot gibt. Die knappe Marktversorgung und die gleichzeitig festeren Terminnotierungen haben die Erzeugerpreise in Deutschland auf 455,60 EUR/t getrieben. Der Abstand der Gebote für alterntige Ware auf Lieferungen ex Ernte lagen zuletzt bei fast 50 EUR/t und behalten damit...


03.05.13

Marktbericht KW18 2013

An der Terminbörse in Paris wurde der Kursaufschwung von Raps gestoppt. In den vergangenen drei Tagen tendierten die Notierungen für alte und neue Ernte schwächer, jüngst um mehr als 4 EUR/t. Am Ende des Mai-Termins war noch viel Technik im Spiel, da der Kontrakt am Dienstag seinen letzten Geltungstag hatte. Gespannt werden seitdem die Gebote für Raps am Kassamarkt in Augenschein genommen. Denn...


02.05.13

Ist Stärke gleich Stärke? Pansenstabile Stärke in maisreichen Rationen

In vielen Milchkuhrationen ist in den letzten Jahren der Anteil der Maissilage stetig gestiegen. Damit verbunden sind, gerade in Jahren mit sehr hohen Stärkegehalten der Maissilagen, hohe Gehalte an Zucker+Stärke der Gesamtrationen, und schnell kann auch die Grenze für den Gesamt-Zucker+Stärke-Gehalt von 25 bis max. 30 % (i.d.TM) erreicht werden. Damit verbunden steigt zumindest die potentielle...


26.04.13

Agrarrohstoff-Index legt wieder etwas zu

Bonn, 26. April 2013 (AMI) - Nach einer Schwäche im März haben sich die Preise für Agrarprodukte wieder befestigt. Der Index der 13 wichtigsten in Deutschland erzeugten Agrarrohstoffe dürfte im April um 0,7 % auf 147,4 Punkte zugelegt haben. Vor allem höhere Preise für Rohmilch, Braugerste und Körnermais haben den Index beflügelt. Insgesamt hält sich der AMI-Index auf vergleichsweise hohem...


26.04.13

Marktbericht KW17 2013

An der Börse in Paris haben sich die Rapsnotierungen diese Woche von den Vorgaben aus den USA abgekoppelt und tendierten fest. Die Differenz zwischen dem Frontmonat und dem August-Termin wuchs dabei stetig. Während vor einer Woche der Mai-Termin mit 479,75 EUR/t noch rund 43 EUR/t über dem ersten Termin der kommenden Ernte lag, waren es zuletzt mit 488,25 EUR/t schon über 50 Euro. Mit Auslaufen...


25.04.13

Unser Buch-Tipp: Erfolgreiche Unternehmensführung in der Landwirtschaft – Das Fitnessprogramm für Ihren Betrieb!

Wie bringe ich meinen Betrieb auf Vordermann und wie kann ich meine Stärken einbringen und meine Schwächen erkennen? Ein erfahrener Unternehmensberater zeigt auf, wie man die Erfolgsfaktoren in der Führung eines Unternehmens findet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Gestaltungsaufgaben der Unternehmensführung. Die Analyse und Bewertung der Stärken und Schwächen sowie der Chancen und Risiken führt...


25.04.13

Unser Buch-Tipp: Erfolgreich Verhandeln in der Landwirtschaft – Effektive Werkzeuge für Kommunikation und Verhandlungen

Wie kann man im beruflichen wie privaten Bereich Verhandlungen professionell durchführen und worauf kommt es an? Wie bereitet man ein Gespräch vor? Diese und viele andere Fragen werden mit Hilfe einer 7-Stufen-Struktur, in der Sie die wesentlichen Schritte eines Verhandlungsgespräches kennenlernen, beantwortet. Vom richtigen Gesprächseinstieg über die Analyse der Motive und Interessen bis hin zur...


24.04.13

Unser Fachbuch-Tipp: Einsatz bei Photovoltaik-, Windenergie- und Biogasanlagen – Standard Einsatz Regeln, nicht nur für Feuerwehrleute

Photovoltaik-, Windenergie- und Biogasanlagen prägen heute das moderne Bild der Landwirtschaft in Deutschland. Damit verbunden sind allerdings auch einige zusätzliche Risiken und Unfallpotenziale. Einen aktuellen Überblick über Konzepte der Gefahrenabwehr gibt ein neu erschienenes Buch, welches sich zunächst an Feuerwehr und Rettungskräfte richtet.


24.04.13

Wohin mit den vielen Ferkeln? – Mit natürlichen Ammen Saugferkelverluste senken

In den letzten Jahren hat die Fruchtbarkeitsleistung der Sauen ständig zugenommen, so dass relativ oft Würfe mit mehr lebend geborenen Ferkeln vorkommen, als funktionsfähige Zitzen bei der Sau vorhanden sind. Wie ist auf diese Situation zu reagieren? Im zweiten Teil dieser Serie werden die Anforderungen und die Leistungsfähigkeit natürlicher Ammen beschrieben.