
(Foto: agrar-press)
Impfen statt Töten – DBV: Wirtschaft und Tierschützer appellieren an Bundesministerin Aigner
In einer gemeinsamen Erklärung des Deutschen Bauernverbandes (DBV), des Deutschen Tierschutzbundes (DTschB), des Verbandes der Fleischwirtschaft (VDF), des Bundesverbandes der praktizierenden Tierärzte (BpT), des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte (BbT), der Bundestierärztekammer (BTK), des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) und der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) haben sich Wirtschaft und Tierschützer klar für eine Wende bei der Bekämpfung der klassischen Schweinepest ausgesprochen.
Bisher werden bei Ausbruch der Klassischen Schweinepest nicht nur erkrankte, sondern auch gesunde Schweine im weiteren Umkreis des Seuchenbetriebs getötet, um einer Verbreitung einer hoch ansteckenden Seuche schnell entgegenzutreten. Zukünftig sollten gesunde Bestände im Seuchenumfeld durch eine Notimpfung geschützt und so die Verschleppung der Schweinepest verhindert werden. Die rechtlichen Rahmenbedingungen hierfür sollen durch die Bundesministerin Ilse Aigner nun vorangetrieben werden, so die Unterzeichner in der Erklärung. Die Erklärung wurde im August 2011 verfasst und jetzt von allen acht Organisationen unterzeichnet.
Weitere Informationen zum Thema unter www.bauernverband.de