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Differenz der Proteinpreise in Ölschroten KW 24

Ölsaaten KW 24

Pflanzenöle KW 24

Ölschrote KW 24

Aktuelle Marktberichte

Kommentar KW24 2013

14.06.2013 AMI – Gewinnmitnahmen und Positionsauflösungen hatten im Vorfeld des Mittwoch erschienenen USDA-Berichts Druck auf die Sojanotierungen in Chicago ausgeübt. Allerdings gaben Spekulationen über eine Senkung der US-Vorratsschätzung und ein erneut anstehender Streik der argentinischen Hafenarbeiter den Notierungen zur Wochenmitte wieder kräftigen Auftrieb. Zuletzt schickten ideale Vegetationsbedingungen in den USA und Gewinnmitnahmen die Kurse dann auf Talfahrt, wobei der Fronttermin Verluste von mehr als 2 % hinnehmen musste. Die Rapskurse in Paris befanden sich seit der Vorwoche aus Mangel an neuen Impulsen im Abwärtstrend. Die Verluste für den Fronttermin summieren sich mittlerweile auf über 20 EUR/t. Schwächelnde Rohstoffnotierungen und Rapsölpreise, ein fehlendes Kontraktgeschäft für neuerntige Termine und gedrückte Gewinnmargen der Ölmühlen belasten auch die Preise am deutschen Kassamarkt. Insgesamt ist das Interesse des Handels sowie der Anbieter gering. Die Gebote haben um fast 10 EUR/t auf 397 EUR/t nachgegeben. Für alterntige Ware wurden zuletzt mit knapp 440 EUR/t rund 5 EUR/t weniger genannt.

Die Hochwasserschäden werden bei den Ölmühlen und im Handel noch lange spürbar sein. Rapsschrot aus der alten Ernte ist in vielen Regionen nur noch knapp verfügbar. Ware zur Juli-Lieferung kostet mit durchschnittlich 320 EUR/t rund 20 EUR/t mehr als vor einer Woche. Logistische Probleme verknappen auch die Versorgung mit Sojaschrot im Süden. Prompte Ware ist dort nicht mehr verfügbar. Der Juli-Termin wird im Süden mit 426 EUR/t für 44er Ware und 453 EUR/t für Ware mit höherem Proteingehalt mittlerweile 4 EUR/t günstiger bewertet als prompte Ware im Norden.

Die Preise für Pflanzenöle tendieren schwächer. Allerdings hat das übliche Hin und Her der US-Kurse im Vorfeld der monatlichen USDA-Schätzung für eine kurze Pause am Kassamarkt gesorgt. Insbesondere beim Rapsöl besteht für die vorderen Lieferpositionen ein hochtechnischer Markt. Auf den Lieferpositionen bis August steht ein geringes Angebot einer kleinen Nachfrage gegenüber. Käufer müssen daher eine Prämie von 50 EUR/t auf den Preis der August-Ware akzeptieren. Sojaöl hatte zuletzt am kräftigsten nachgegeben. Auslöser waren die schwachen Notierungen der Börse in Chicago. Der Preisabstand zwischen Raps- und Sojaöl wird damit wieder größer.

Datum: 14.06.2013 / Dateigröße: 141.85 KB

Kommentar KW 23 2013

Der Aufwärtstrend der Rapskurse ist vorerst gestoppt, die Gewinne der Vortage wurden wieder abgegeben und der August-Termin rutschte mit 426,50 Euro erstmals seit knapp 4 Wochen wieder unter die Linie von 430 EUR/t. Dabei spielten auch die zuletzt wieder schwächeren US-Sojakurse eine Rolle. Nachdem aufgrund der verzögerten Aussaat für Sojabohnen in den USA der Fronttermin in Chicago auf ein 7-Monatshoch sprunghaft angestiegen war, konnte das Niveau nicht gehalten werden. Diese Schwäche übertrug sich auch auf die europäischen Preise. Während in Paris zuletzt lebhafter Kontrakte gehandelt wurden, blieben die Aktivitäten am deutschen Kassamarkt überschaubar. Die starken Niederschläge und Überschwemmungen hatten bereits Befürchtungen um nennenswerte Ausfälle aufkeimen lassen, die sich nun wieder langsam auflösen. Allerdings verhindern logistische Probleme in vielen Regionen das Interesse an Neugeschäften. Ohnehin besteht kaum noch Nachfrage der Ölmühlen. Die Erzeugerpreise für Ware der Ernte 2012 sind im Vergleich zur Vorwoche um 2 EUR auf 445 EUR/t gestiegen. Ex Ernte wird Raps stabil mit 406 EUR/t bewertet.

Die Preise für Rapsschrot aus der alten Ernte tendieren derzeit fest. Ware zur Juli-Lieferung wurde jüngst mit durchschnittlich 300 EUR/t und damit rund 13 EUR/t höher bewertet als vor einer Woche. Prompte Ware ist kaum noch verfügbar. Die Nachfrage ist allerdings bundesweit sehr überschaubar. Aufgelder können bei Kaufinteresse dagegen durchgesetzt werden. Auch Sojaschrot wurde im Zuge steigender Terminnotierungen fest bewertet, musste allerdings zu den Vortagen leichte Korrekturen nach unten hinnehmen.

Das Angebot an prompt verfügbaren Pflanzenölen ist sehr überschaubar. Die geringere Produktion und die gleichzeitig umfangreichen Exporte haben das Angebot an Rapsöl spürbar minimiert. Es können teilweise zwar Aufgelder für vordere Lieferpositionen durchgesetzt werden, aber es reicht nicht für einen insgesamt festen Preistrend. Dafür sind die Aussichten für die kommende Rapsernte und das damit verbundene Rapsölangebot zu positiv. In dieser Woche machen die Pflanzenölpreise einen kräftigen Satz nach unten. Rapsöl zur Lieferung im August wird derzeit mit 840 EUR/t bewertet. Das sind 22 EUR/t weniger als in der Vorwoche. Auch die Preise für Sojaöl tendieren schwächer.

Datum: 07.06.2013 / Dateigröße: 141.03 KB

Kommentar KW22 2013

Nachdem sich in Paris die Rapskurse in den vergangenen Tagen nur knapp behaupten konnten und während des Feiertages in den USA am Montag nahezu kein Kontrakthandel zustande kam, wurde am Dienstag ein furioser Börsentag hingelegt. August- und November-Kontrakt wurden in einer Bandbreite von 7 EUR/t gehandelt und schlossen zuletzt 5 EUR/t über Vortagesniveau. Der Fronttermin liegt nun wieder nahe der Vorwochenmarke von 437,50 EUR/t. Ohne die festen Sojanotierungen in Chicago wäre in Paris allerdings nicht viel passiert. In den USA wächst aufgrund anhaltender Regenfälle erneut die Sorge um die US-Sojaernte. Bislang wurden 44 % der geplanten Flächen bestellt, vor einem Jahr waren die Farmer doppelt so schnell. Die ohnehin festen Sojanotierungen erhielten dadurch erneut kräftigen Auftrieb. Am deutschen Kassamarkt für Raps wurden die Kurskapriolen eher skeptisch bewertet. Das Angebot an alterntigem Raps geht bei festeren Preisen wieder zurück. Hinsichtlich der kommenden Ernte steigt die Abgabebereitschaft der Erzeuger, die von den etwas höheren Geboten profitieren möchten.

Nachdem die US-Sojanotierungen am Terminmarkt Ende vergangener Woche kräftig nachgegeben haben, wurden auch die Forderungen für promptes Sojaschrot um rund 17 EUR/t auf 424 EUR/t für 44er Ware zurückgenommen. Im Süden ist prompte Ware mittlerweile nicht mehr verfügbar. Mit dem kräftigen Kursauftrieb für Sojabohnen an der Terminbörse wurden auch die Forderungen wieder angehoben. Rapsschrot aus der alten Ernte wird so gut wie gar nicht nachgefragt, am Markt ist es ruhig. Mittlerweile ist vordere Ware fast ausschließlich erst ab Lieferung im Juli zu Preisen zwischen 284 und 291 EUR/t zu haben. Vor allem spätere Termine ab August wurden jüngst fester bewertet.

Die Forderungen für Pflanzenöle haben sich im Vergleich zur Vorwoche kaum verändert. Dabei verzeichneten sie zwischenzeitlich einen labilen Verlauf und neigten zuletzt wieder zu Festigkeit. Auslöser dafür waren vor allem die sprunghaft gestiegenen Terminkurse für Sojabohnen und Raps sowie feste Palmölnotierungen, die zu Wochenbeginn ein 2-Monatshoch erreichten. Allerdings bremst der schwache Eurokurs bei den Importölen den Preisanstieg. Das Kaufinteresse am Kassamarkt konnte nicht mobilisiert werden, allerdings wuchs der Umsatz mit Kontrakten.

 

Datum: 31.05.2013 / Dateigröße: 139.7 KB

Kommentar KW21 2013

Die unsicheren Feldbestandsentwicklungen in Europa und die festen Sojanotierungen Chicagos hatten in den vergangenen Tagen teils auch für steigende Rapsnotierungen an der Börse in Paris gesorgt. Während das schwindende US-Inlandsangebot an Sojabohnen und die Aussicht auf umfangreiche Importe den Sojakurs nach oben trieben, begrenzt der immense Aussaatfortschritt der US-Bohnen die Gewinne In den USA haben es die Farmer geschafft in einer Woche 5,6 Mio. ha Sojabohnen zu drillen. Obgleich nun ein Viertel der geschätzten 31,2 Mio. ha im Boden sind, liegt der Fortschritt weit hinter dem der Normaljahre zurück. Am deutschen Kassamarkt trennen sich die Erzeuger nur schwer von ihrem alterntigen Raps. Im Vergleich zur Vorwoche sind die Erzeugerpreise im Zuge fester Terminkurse etwas angehoben worden. Dennoch ist das Interesse an Kontrakten auf die kommende Ernte anhaltend gering.

Das Geschäft mit Rapsschrot verlief diese Woche stetig zu leicht reduzierten Preisen. Das Kaufinteresse konzentrierte sich auf vereinzelte LKW-Ladungen im vorderen Bereich zu Preisen weit über den genannten. Darüber hinaus wurden Lieferungen ab August gehandelt, die mit 224 EUR/t den Besitzer wechselten. Nach dem festen Start in die Woche hatten sich die Forderungen für Sojaschrot jüngst wieder etwas ermäßigt, blieben aber deutlich über Vorwochenlinie. Der Streik in Argentinien hat für einen erneuten Preisauftrieb gesorgt.

Am Pflanzenölmarkt war es auch in dieser Woche sehr ruhig. Umsätze wurden kaum getätigt, es fehlt an Impulsen. Falls vordere Ware benötigt wurde, mussten Aufgelder akzeptiert werden. Auf der anderen Seite konnte vordere Ware teils nur mit Preisnachlässen verkauft werden. Im Zuge steigender Rohstoffnotierungen und eines festeren Dollarkurses wurden die Forderungen gegenüber Vorwoche zumeist angehoben. Sojaöl widersetzte sich dem allgemeinen Preistrend und wurde auf den vorderen Lieferpositionen fast 10 EUR/t unter Vorwochenlinie bewertet. Hier war das Kaufinteresse besonders schwach. Rapsöl wurde auf den vorderen Lieferpositionen kaum offeriert und erzielte bei Nachfrage daher deutliche Aufgelder.

 

Datum: 24.05.2013 / Dateigröße: 140.43 KB

Kommentar KW20 2013

Seit vergangenen Freitag tendiert Raps in Paris fest und konnte um knapp 12 EUR/t zulegen. Das Handelsinteresse ist mäßig. Alterntige Partien sind kaum noch verfügbar und hinsichtlich der kommenden Ernte gehen die Preisvorstellungen zu weit auseinander. Auch die inverse Situation am Terminmarkt, der August-Kontrakt wird höher bewertet als der November- und Mai-Kontrakt, bremst den Rapshandel. Aufgrund der hohen Prämie des August-Kontraktes gegenüber November bieten Ölmühlen für August-Ware einen Abschlag von bis zu 7 EUR/t. Ware ist dafür aber nicht zu bekommen. In vielen, vor allem norddeutschen Regionen, wird weiterhin mit einer Verspätung der Rapsernte 2013 gerechnet und auch die pessimistischen Stimmen hinsichtlich der Bestandsentwicklung reißen nicht ab. Die Erzeugerpreise für alterntige Ware haben allerdings entgegen der Entwicklung der Terminkurse und der Großhandelspreise erneut nachgegeben und liegen nun 10 EUR/t niedriger als zu Beginn des Monats. Demgegenüber haben sich die Gebote für neuerntige Ware auf dem niedrigeren Niveau um 403 EUR/t stabilisiert.

Mit der leichten Preisschwäche gegenüber der Vorwoche hat sich die Nachfrage nach Rapsschrot belebt. Dabei werden vor allem Bedarfslücken im Mai geschlossen, aber auch Interesse für Juni-Lieferungen besteht. Hierfür gehen die Preisvorstellungen aber zu weit auseinander als dass Umsätze zustande kämen. Die Sojaschrotpreise am Kassamarkt fielen zu Wochenbeginn kräftig nach einer sehr optimistischen Prognose des US-Landwirtschaftsministeriums zur weltweiten Ölsaatenproduktion 2013/14. Im Süden Deutschlands wurden die Forderungen bis zu 27 EUR/t zurückgenommen. Im Wochenverlauf stabilisierten sich die Preise deutschlandweit auf dem niedrigeren Niveau von 431 EUR/t.

Im Zuge fester Rohstoffnotierungen wurden auch die Forderungen für Pflanzenöle angehoben. Gleichzeitig verteuerte der festere Dollarkurs die Importöle. Insgesamt wurde bei fast allen Preisen ein 5-Wochenhoch erreicht. Im Vergleich zur Vorwoche legte Rapsöl auf den vorderen Lieferpositionen um 10 EUR/t, auf den späteren um 5 EUR/t zu. Sojaöl machte preislich ebenfalls einen Sprung nach oben, kann damit aber kein Kaufinteresse mobilisieren. An der Terminbörse setzte sich zuletzt bereits wieder eine schwächere Tendenz durch.

Datum: 17.05.2013 / Dateigröße: 141.35 KB

Kommentar KW19 2013

Die Rapskurse für die kommende Ernte an der Pariser Terminbörse tendieren schwächer. Nachdem sich der August-Kontrakt kurzzeitig, in Anlehnung an festere US-Sojanotierungen und bei lebhaftem Handelsinteresse, auf 433,25 EUR/t befestigen konnte, rutschte er am Dienstag zu Börsenschluss unter die Marke von 430 EUR/t. Das war zuletzt Ende März der Fall gewesen. Es fehlt dem Rapsmarkt an Impulsen. Das Geschäft mit alterntigem Raps ist, mangels Masse, so gut wie gelaufen. Hinsichtlich der kommenden Ernte gehen die Angebotseinschätzungen und damit auch die Preisvorstellungen weit auseinander. Auch die US-Sojanotierung kann kaum Preiswirkung entfalten. Nach dem kräftigen Kursaufschwung und der genauso kräftigen Korrektur, setzte sich zuletzt wieder feste Tendenz durch. Grund ist der knapp versorgte US-Inlandsmarkt und die stetig steigenden US-Kassamarktpreise. Demgegenüber konnten die Spekulationen über eine möglicherweise doch größere Anbaufläche für Sojabohnen noch keinen Druck auslösen.

Die Rapsschrotpreise haben sich im Zuge rückläufiger Rohstoffnotierungen ermäßigt, während sich die Forderungen für Sojaschrot stabilisieren. Rapsschrot hat zur Vorwoche auf den vorderen Positionen bis zu 16 EUR/t nachgegeben, „neuerntige“ Ware ist 11 EUR/t günstiger. Die Nachfrage ist, wie das Angebot, überschaubar. An Rapsschrot gibt es vor allem an Lieferungen ab August Interesse, aber auch Ware bis zum Sommer wird vereinzelt gesucht. Hier sind allerdings nicht mehr alle Liefertermine an allen Standorten verfügbar. Das Sojaschrotangebot für Mai ist in den Importhäfen sehr ausgedünnt und auch die heimischen Mühlen verfügen nur noch über geringes Angebot, so dass für prompte Ware Aufgelder um 10 EUR/t verlangt werden.

Nach dem kräftigen Preisaufschwung in der Vorwoche haben sich die Forderungen für Pflanzenöl wieder leicht ermäßigt. Das Kaufinteresse konnte damit aber nur vereinzelt mobilisiert werden. Umsätze scheitern an den sehr weit auseinander liegenden Preisvorstellungen. Raps- und Sojaöl werden auf den vorderen Positionen rund 7 EUR/t günstiger als in der Vorwoche bewertet, die Preisvorstellungen der Käufer liegen noch einmal 7 EUR/t darunter. Mit leabhaftem Umsatz wurde in der Woche aufgrund der Feiertage und des USDA-Berichtes am Freitag nicht mehr gerechnet.

 

Datum: 10.05.2013 / Dateigröße: 135.26 KB

Kommentar KW18 2013

An der Terminbörse in Paris wurde der Kursaufschwung von Raps gestoppt. In den vergangenen drei Tagen tendierten die Notierungen für alte und neue Ernte schwächer, jüngst um mehr als 4 EUR/t. Am Ende des Mai-Termins war noch viel Technik im Spiel, da der Kontrakt am Dienstag seinen letzten Geltungstag hatte. Gespannt werden seitdem die Gebote für Raps am Kassamarkt in Augenschein genommen. Denn die neuen Prämien für alterntige Liefertermine beziehen sich nun auf den neuerntigen August-Termin. Bisher hat der Markt sich aber noch nicht recht orientieren können. In Chicago legten die Sojabohnenkurse, beflügelt von den festen Maisnotierungen, innerhalb von 3 Tagen um fast 5 % zu. Dies konnte hierzulande allerdings keine Preiswirkung erzielen und am Ölsaatenmarkt bleibt es ruhig. Ohnehin wird kaum von Umsätzen berichtet. Ende der Vorwoche belebte sich die Abgabebereitschaft der Erzeuger für alterntige Ware etwas, da mit den gestiegenen Terminkursen auch am Kassamarkt mehr erzielt werden konnte. Mit der jüngsten Kursschwäche haben sich die Anbieter wieder zurückgezogen. Ware der Ernte 2013 wird derzeit kaum besprochen. Obgleich sich die Feldbestände positiv entwickelt haben, und es so aussieht, als ob der Vegetationsrückstand bis zur Ernte aufgeholt wird, können die stabilen Gebote um 408 EUR/t keine Zugkraft entwickeln.

Rapsschrot wird am Kassamarkt kaum umgesetzt. Das Angebot auf den vorderen Positionen ist überschaubar, wird aber auch nur wenig verlangt. Der Feiertag in dieser Woche, aber auch die entgegengesetzte Entwicklung der Ölsaatennotierungen in Paris und Chicago bremsen das Interesse. Während die Forderungen vor diesem Hintergrund zu Wochenbeginn noch rund 4 EUR/t auf im Schnitt 323 EUR/t zulegten, fielen sie jüngst wieder um 5 EUR/t. Mit den festen Sojanotierungen sind auch die Forderungen für Sojaschrot vor dem Feiertag kräftig gestiegen und erreichten mit 460 EUR/t für vorderes 44er Sojaschrot fob Hamburg ein Niveau wie zuletzt im September 2012. Dies Niveau konnte sich allerdings nicht halten. Im Zuge schwächerer Sojakurse wurden am Kassamarkt zuletzt 17 EUR/t weniger gefordert.

Der Preis für Rapsöl legte zuletzt vor dem Hintergrund stark gestiegener Sojanotierungen kräftig zu, Umsätze wurden allerdings aufgrund der Feiertage in den Niederlanden und Deutschland in dieser Woche nicht verzeichnet. Der scharfe Preisanstieg verunsichert die Käufer und lässt diese vorerst weiter abwarten. Durchschnittlich lagen die Forderungen für Rapsöl bei 862 EUR/t. Sojaöl wurde mit rund 830 EUR/t bewertet.

 

Datum: 03.05.2013 / Dateigröße: 141.59 KB

Kommentar KW17 2013

An der Börse in Paris haben sich die Rapsnotierungen diese Woche von den Vorgaben aus den USA abgekoppelt und tendierten fest. Die Differenz zwischen dem Frontmonat und dem August-Termin wuchs dabei stetig. Während vor einer Woche der Mai-Termin mit 479,75 EUR/t noch rund 43 EUR/t über dem ersten Termin der kommenden Ernte lag, waren es zuletzt mit 488,25 EUR/t schon über 50 Euro. Mit Auslaufen des Fronttermins in der kommenden Woche erwarten Marktteilnehmer einen deutlichen Rückgang der Notierungen, da diese Spanne zwischen alter und neuer Ernte kaum realistisch sei. Am deutschen Kassamarkt war es in dieser Woche sehr ruhig, da die Erzeuger mit Feldarbeiten beschäftigt sind. Die Vermarktung der kommenden Ernte verläuft schleppend. Die Sojabohnenkontrakte zeigten diese Woche ein uneinheitliches Bild. Während die Notierungen für die Ernte 2012 aufgrund des knappen Angebotes durch die hohen Kassapreise für prompte Ware gestützt wurden, fielen die Kurse für die kommende Ernte wegen einer möglichen Flächenausdehnung bei Sojabohnen, aufgrund der verzögerten US-Maisaussaat. Gewinnmitnahmen und verbesserte Wetterbedingungen im Mittleren Westen drückten zeitweise auch den Fronttermin ins Minus.

Während die Rohstoffkurse an der Börse immer weiter steigen, war das Interesse an Rapsschrot am Kassamarkt diese Woche äußerst schwach. Ganz im Gegensatz zur Vorwoche, als Ware zur vorderen Lieferung enorm gefragt war. Bei Preissenkungen im Rahmen von bis zu 5 EUR/t Mitte der Woche, war Rapsschrot zur Lieferung im Mai nur noch im Westen für zuletzt 318 EUR/t und im Norden für 322 EUR/t zu bekommen. Sojaschrot zur sofortigen Lieferung wird verstärkt gesucht und daher steigen die Preise weiter an. Die Verladeprobleme in Brasilien, wo derzeit mehr als 90 Schiffe zur Abholung der Sojaernte bereitliegen, bremsen den Nachschub an Bohnen für die Verarbeitung und sorgen für zunehmende Knappheit auf den vorderen Terminen.

Dem physischen Markt für Pflanzenöle fehlt es an bullischen Impulsen. Seit nun schon fast 10 Wochen regt sich kaum etwas, Käufer zeigen kein Interesse. Der Abwärtstrend der Pflanzenölpreise setzt sich dabei immer weiter fort. Vordere Ware an Rapsöl wurde diese Woche mit 842 EUR/t rund 6 EUR/t niedriger bewertet als noch vor einer Woche. Sojaöl fob Hamburg war mit 828 EUR/t für die Lieferung zwischen Mai und Juli für 7 EUR/t weniger zu haben. Marktteilnehmer rechnen bei einer derzeit erwarteten, großen US-Sojaernte damit, dass sich der schleppende Handel noch weiter hinziehen wird.

 

Datum: 26.04.2013 / Dateigröße: 142.19 KB

Kommentar KW16 2013

Nachdem zu Wochenbeginn negative Impulse aus den Rohstoffmärkte Druck auf die Sojabohnennotierungen ausübten, tendierten sie zuletzt wieder fester und stiegen sogar auf ein 3-Wochenhoch. Marktteilnehmer zeigten sich von der Gegenreaktion nicht überrascht, da sie die vorangegangene Abwärtsbewegung als zu stark empfunden hatten. Stützend wirkte zuletzt hauptsächlich die stärker als erwartet ausfallende Nachfrage nach US-Sojabohnen und -schrot. Die Verarbeiter zeigten sich überrascht von den hohen Exporten und fragten dementsprechend noch einmal alterntigen Rohstoff nach. In Paris folgten die Rapsnotierungen den Sojakursen und stiegen mit 479,50 EUR/t ebenfalls auf ein Niveau wie zuletzt vor drei Wochen.

Am Kassamarkt blieb es sehr ruhig. Alterntiger Raps wird kaum noch angeboten. Allenfalls einige Erzeuger haben noch geringe Restmengen, die sie aber nicht offerierten. Raps der kommenden Ernte wird bisher nur wenig gehandelt. Die befürchteten Auswinterungsschäden sollen bisher kaum in nennenswertem Umfang aufgetreten sein. Ungeachtet der zeitweiligen Schwäche an den Terminbörsen befinden sich die Ölschrote in einem regelrechten Höhenflug. Das knappe Angebot bei gleichzeitig sehr starker Nachfrage stützt die Forderungen. Die Mischfutterindustrie hat ihren Bedarf für Mai noch nicht vollständig gedeckt und sucht nun dringend Ware für den vorderen Bedarf. Vor allem promptes Rapsschrot ist aber kaum verfügbar.

Bis einschließlich Juli müssen über 300 EUR/t gezahlt werden. Kräftige Preisaufschläge im zweistelligen Bereich verzeichnet Sojaschrot. So können für vorderes Sojaschrot im Süden momentan 440 EUR/t und damit 50 EUR/t mehr als in der Vorwoche erzielt werden. Sojaschrot fob Hamburg kostet mit 425 EUR/t so viel wie zuletzt im Dezember 2012. Am Pflanzenölmarkt hingegen setzt sich der Abwärtstrend weiter fort, alle Pflanzenöle verzeichnen Verluste. Am kräftigsten fallen die Preissenkungen wie auch schon in der Vorwoche für Rapsöl aus, es verliert mit 860 EUR/t noch einmal 10 EUR/t gegenüber der Vorwoche. Der Preisabstand zu Sojaöl hat sich damit auf 12 EUR/t verringert. Nachfrage wird durch die schwächeren Forderungen aber weiterhin nicht mobilisiert, allenfalls dringend benötigte prompte Ware wird geordert. Auf den Folgeterminen bleibt das Kaufinteresse sehr verhalten. Die Ölmühlen finden kaum Absatz für rohes Rapsöl.

 

Datum: 19.04.2013 / Dateigröße: 255.57 KB

Kommentar KW15 2013

Nachdem die Ölsaatennotierungen durch den Ausbruch der Vogelgrippe in China und dem damit möglichen Nachfragerückgang nach Ölsaaten belastet wurden, rückte zur Wochenmitte der anstehende Bericht des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) in den Fokus des Marktes. Die Prognose zeigte aber bei den Ölsaatennotierungen kaum Wirkung. Die USDA-Endbestandsschätzung lag zwar über den Erwartungen der Marktteilnehmer, die Sojabohnenkurse reagierten aber nur mit geringen Verlusten. In Paris erreichten die Rapskurse nach kurzer Schwäche aufgrund des knappen alterntigen Angebotes wieder die Linie von 470 EUR/t.

Am Kassamarkt war es nach regen Verkäufen in der Vorwoche wieder sehr ruhig geworden. Alterntiger Raps ist nur noch in kleinen Mengen zu haben. Die Rapsschrotpreise werden derzeit durch das nur noch sehr knappe prompte Angebot gestützt. Zudem wurde besonders Ware auf den Terminen Mai und Juni sehr stark nachgefragt. Vordere Ware kostet 290 EUR/t, Lieferungen bis Juli 280 EUR/t. Die Sojaschrotpreise tendierten nur auf den vorderen Terminen fester, Ware zur Lieferung ab August wurde nach unten korrigiert. Damit wächst die Preisdifferenz im Süden Deutschlands auf über 50 EUR/t. Sojaschrot fob Hamburg erreichte erstmals seit 2 Wochen wieder die Linie von 391 EUR/t.

Die Pflanzenölpreise entwickelten sich unterschiedlich. Während Sojaöl fester tendierte, fiel Rapsöl deutlich auf 875 EUR/t und damit auf ein Niveau wie zuletzt im November 2010. Grund ist die weiterhin sehr schwache Nachfrage. Die Biodieselindustrie schwenkt zunehmend auf Palmöl und Altspeisefette um, aber auch das Kaufinteresse der Futtermittelindustrie ist sehr gering. Nach Angaben des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung ist der Absatz von Rapsöl im Januar 2013 rückläufig gegenüber dem Vorjahresmonat. Laut BLE wurden im Januar 196.200 t Rapsöl aus deutschen Ölmühlen zur Weiterverarbeitung verkauft und damit 3.500 t weniger als im Januar 2012. Davon gingen 82.100(Vorjahr: 64.200) t an Hersteller von Biokraftstoff. Im Januar 2011 waren noch 182.000 t abgesetzt worden.

 

Datum: 12.04.2013 / Dateigröße: 267.83 KB

Kommentar KW14 2013

Während die anderen Futures mit kräftigen Kurseinbrüchen auf den vergangene Woche erschienenen Bericht des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) reagierten, tendierten die Rapsnotierungen zwischenzeitlich sogar fester. Stützend wirkten vor allem die wegen der anhaltenden Kälte wachsenden Befürchtungen um die durch Auswinterung gefährdete Rapsernte 2013. In Chicago hingegen gerieten die Sojabohnennotierungen durch den USDA-Bericht sofort kräftig unter Druck, so dass sie auf ein 10-Monatstief stürzten.

Das USDA hatte seine Prognose zu den US-Sojavorräten und -anbauflächen zwar nach unten korrigiert, aber nicht in dem Maße, wie es die Marktteilnehmer im Vorfeld erwartet hatten. Als Reaktion kam es zu zahlreichen Verkäufen in großem Umfang. Zuletzt konnten sich auch die Rapskurse dem Druck aus Chicago nicht entziehen und schlossen im Minus. Die Linie von 470 EUR/t konnte aber noch knapp gehalten werden. Die Ölschrotpreise folgten nach dem USDA-Bericht den schwachen Terminkursen. Sojaschrot wurde bundesweit und auf allen Terminen kräftig nach unten korrigiert, vordere Ware verlor bis zu 18 EUR/t innerhalb eines Tages. Für Rapsschrot hingegen wurden die Preissenkungen durch die kaum oder nur noch in geringen Mengen verfügbare prompte Ware limitiert. So müssen für vorderes Rapsschrot weiterhin über 280 EUR/t gezahlt werden.

Die Nachfrage nach Rapsschrot bis einschließlich Mai ist deutlich gestiegen, während an den Folgeterminen kaum Kaufinteresse besteht. Auch die Pflanzenölpreise sind infolge des USDA-Berichts gesunken. Am deutlichsten fallen die Preissenkungen für Sojaöl aus, die Forderungen fallen unter 850 EUR/t und damit auf ein Niveau wie zuletzt im Oktober 2010. Die Rapsölpreise hingegen können sich trotz Preisverlusten über der Linie von 900 EUR/t halten. Aufschläge lassen sich weiterhin nicht realisieren. Die schwächeren Preise konnten die Nachfrage bisher nicht mobilisieren. Das Kaufinteresse blieb weiterhin sehr verhalten. Marktteilnehmer erwarten, dass sich die Schwächetendenz der Pflanzenölpreise zunächst weiter fortsetzt.

Datum: 05.04.2013 / Dateigröße: 237.52 KB

Marktbericht KW13 2013

Seit der vergangenen Woche haben sich die Rapskurse nicht von den zumeist negativen Vorgaben der Börse Chicago beeinträchtigen lassen und ihre Aufwärtstendenz unvermindert fortgesetzt. Nachdem die Rapsnotierungen in der Vorwoche noch unter der Linie von 470 EUR/t lagen, haben sie zuletzt sogar 482,75 EUR/t erreicht und damit ein Niveau wie zuletzt vor 2 Monaten. Die vorderen Termine werden derzeit vor allem durch das nur noch sehr knappe Angebot an alterntigem Raps befestigt. Für die kommende Ernte steigen die Befürchtungen über mögliche Auswinterungsschäden. In Chicago konnten die Sojabohnennotierungen nach der Schwächephase der vergangenen Tage zuletzt wieder Gewinne verzeichnen. Vor allem die schleppende Verladung der brasilianischen Sojaernte hat den Kursen Auftrieb verliehen. Neue Impulse soll nun der anstehende Bericht des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) über die Aussaatflächen zur Ernte 2013 bringen. Größere Handelsaktivitäten werden deshalb bis zum Erscheinen der Schätzung nicht mehr erwartet.

Nach dem Auf und Ab der vergangenen Tage legen die Sojaschrotpreise zuletzt deutlich zu. Für 44er Sojaschrot fob Hamburg wurden erstmals seit 1 Monat wieder 400 EUR/t gefordert und damit 20 EUR/t mehr als in der Vorwoche. Für prompte Ware können angebotsbedingt Aufschläge von bis zu 8 EUR/t erzielt werden. Die Rapsschrotpreise ziehen vor den Ostertagen ebenfalls kräftig an. Ware zur vorderen Lieferung kostet an vielen Standorten deutlich über 290 EUR/t. Die Forderungen werden nicht nur durch die Verteuerung des Rohstoffes sondern vielmehr durch die lebhafte Nachfrage auf allen Terminen bis einschließlich Oktober 2013 gestützt. Da aber vor allem alterntig das Angebot sehr knapp ist, werden die Preise nach oben getrieben.

Die Hausse an den Terminmärkten zieht auch die Pflanzenöle mit nach oben. Am kräftigsten fallen die Preissteigerungen für Rapsöl aus. Rohes Rapsöl legt gegenüber der Vorwoche 23 EUR/t zu und überspringt erstmals seit 5 Wochen wieder die Linie von 900 EUR/t. Aufschläge lassen sich aber aufgrund des reichlichen Angebots und der schwachen Nachfrage kaum realisieren. Allenfalls für promptes Rapsöl müssen minimale Aufschläge gezahlt werden. Vorderes Sojaöl findet sogar nur mit Abschlag Käufer. Die ohnehin schon geringe Nachfrage wird durch die festen Preise noch mehr abgeschwächt. Allenfalls bei kurzen Schwächephasen, wie vor zwei Wochen, wird dringend benötigte Ware zur Deckung des vorderen Bedarfs gekauft.

 

Datum: 01.04.2013 / Dateigröße: 236.53 KB

Kommentar KW 12 2013

Nachdem die Sojabohnennotierungen in den vergangenen Tagen deutliche Verluste hinnehmen mussten, konnten sie zuletzt wieder Kursgewinne verzeichnen. Zuvor waren sie unter die Linie von 400 EUR/t und damit auf ein 1-Monatstief gefallen. Der Druck kam vor allem von den südamerikanischen Sojaernten. In Argentinien hat die Ernte gerade begonnen, während in Brasilien über die Hälfte der Sojabohnen bereits eingefahren sind. In Paris ließen sich die Rapsnotierungen von den negativen Vorgaben der vergangenen Tage aus Chicago nicht beeinflussen. Sie schlossen zum Fronttermin Mai fester und stiegen zuletzt sprunghaft auf 473 EUR/t. Am Kassamarkt war es zuletzt sehr ruhig. Alterntiger Raps ist kaum noch zu haben, allerdings ist auch die Nachfrage schwach. Die Ölmühlen haben aufgrund der niedrigen Margen kein Interesse an Rohstoff. Nach der Schwächephase der vergangenen Tage ist die Abwärtstendenz für die Ölschrotpreise vorerst beendet. Nachdem 44er Sojaschrot fob Hamburg zwischenzeitlich mit 378 EUR/t auf ein 1-Monatstief gefallen war, tendierte es zuletzt wieder fester. Mit 386 EUR/t bleiben die Preise aber 4 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Das Angebot an Rapsschrot ist weiterhin knapp. Da sich die Vermarktung von Rapsöl schwierig gestaltet und keine kostendeckenden Margen erzielbar sind, haben viele Ölmühlen die Verarbeitung zurückgefahren. Aber auch die Nachfrage seitens der Mischfutterindustrie ist weiterhin sehr schwach. Die Forderungen für vorderes Rapsschrot liegen derzeit unverändert zur Vorwoche bei 278 EUR/t. Ware der kommenden Saison wird mit 209 EUR/t bewertet. Am Kassamarkt ist für Pflanzenöle weiterhin keine Belebung der Handelsaktivitäten zu verzeichnen. Die Nachfrage ist sehr verhalten. Nach den Preissenkungen in der Vorwoche haben sich momentan die Forderungen für Sojaöl stabilisiert, rohes Rapsöl und Raffinat haben sich sogar verteuert. Sonnenblumenöl kann hingegen sein bisheriges Preisniveau nicht mehr halten und fällt mit 935 EUR/t auf ein 1-Jahrestief. Gegenüber der Hochphase im Sommer 2012 mit Forderungen bis zu 1.090 EUR/t bedeutet dies einen Preisverfall innerhalb von einem halben Jahr von 15 %.

Datum: 22.03.2013 / Dateigröße: 235.7 KB

Kommentar KW11 2013

Der in der vergangenen Woche erschienene Bericht des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) übte nur kurzzeitig Druck auf die Terminmarktnotierungen aus. Das USDA beließ seine Sojaschätzung nahezu unverändert zur Vormonatsprognose. Nachdem die Sojabohnennotierungen zwischenzeitlich auf ein 4-Monatshoch stiegen, tendierten sie zuletzt aufgrund von Gewinnmitnahmen und dem zunehmenden Druck durch die brasilianische Sojaernte schwächer. In Paris konnten sich die Rapskurse den negativen Vorgaben aus Chicago nicht entziehen und schlossen ebenfalls im Minus. Zudem sorgt ein steigendes Angebot an Raps für Preisdruck. Die Umsätze an der Börse haben nach ruhigen Handelsaktivitäten wieder zugenommen. Es wurden wieder deutlich mehr Abschlüsse getätigt. Für Raps der Ernte 2013 blieb das Interesse aber gering.

Die Nachfrage nach Ölschroten war zuletzt sehr schwach. Die Mischfutterindustrie hält sich mit Käufen zurück. Allenfalls am Niederrhein gab es Unterhandlungen zwischen den Händlern. Die geringe Nachfrage und die schwachen Terminkurse belasten die Ölschrotpreise. Nach dem Auf und Ab der vergangenen Tage sank Sojaschrot zuletzt auf durchschnittlich 392 EUR/t und damit 8 EUR/t unter das Niveau der Vorwoche. Rapsschrot zur prompten Lieferung fiel erstmals seit über 5 Wochen unter die Linie von 280 EUR/t. Für die nur noch im Süden und Westen verfügbare Märzware ließen sich Aufschläge von bis zu 7 EUR/t erzielen.

Die rückläufigen Terminmarktnotierungen und vor allem die stark schwankenden Sojaölkurse belasteten auch die Pflanzenölpreise. Die Forderungen für Rapsöl konnten die Linie von 900 EUR/t nicht halten, während Sojaöl 10 EUR/t unter Vorwochenniveau liegt. Der Absatz von Pflanzenöl bleibt aber weiterhin schwierig. Es lassen sich kaum Käufer mobilisieren. Für die Verwendung von Rapsöl in der Biodieselindustrie ist das Preisniveau des rohen Rapsöls zu hoch, der Einsatz lohnt sich aufgrund der geringen Margen nicht.

Datum: 15.03.2013 / Dateigröße: 233.67 KB

Kommentar KW10 2013

Die Sojabohnennotierungen kletterten Anfang der Woche auf ein 4-Monatshoch, wobei sie vor allem von der positiven US-Exportentwicklung bei gleichzeitig knappem Inlandsangebot sowie den Problemen Brasiliens bei der Verladung der Sojaernte beflügelt wurden. Im Wochenverlauf drückten dann günstige US-Aussaatbedingungen die Kurse ins Minus. Während die Sojakurse in Chicago einen merklichen Zick-Zack-Kurs hinlegten, zeigten die Rapskurse nur geringe Bewegung. Jüngst verzeichneten die Notierungen in Paris, nach einigen Tagen mit leichten Gewinnen, wieder Verluste und schlossen so mit 471 EUR/t, blieben damit aber rund 3 EUR/t über Vorwochenlinie. Die Lethargie, die am Kassamarkt schon seit Wochen herrscht, setzt sich auch am Terminmarkt durch. Insgesamt wurde nur geringes Handelsinteresse verzeichnet, wobei für Raps zuletzt wohl wieder mehr Interesse der Landwirtschaft an Kontrakten auf die Ernte 2013 bestand.

Die uneinheitliche Entwicklung der Terminkurse bremst auch den Handel am Kassamarkt für Ölschrote. Rapsschrot wird zumeist noch am Niederrhein besprochen, umgesetzt wird jedoch auch dort wenig. Im Vergleich zur Vorwoche wurden die Offerten für prompte Ware um 1 EUR/t angehoben, spätere alterntige Positionen tendieren stabil. Demgegenüber werden für Paritäten ab August ebenfalls leicht höhere Forderungen verlangt, aber mangelndes Kaufinteresse verhindert auch hier Umsätze. Die Sojaschrotpreise vollziehen, wie die Bohnenkurse, ein stetiges Auf und Ab. Einen Tag rauf, den nächsten Tag wieder runter. Das bremst die Umsätze. Am Mittwoch wurden die Forderungen gegenüber Vortag im Norden noch um 2 EUR/t und im Süden um 5 EUR/t nach unten korrigiert. Donnerstag sind sie im Vortagesvergleich wieder um durchschnittlich 2 EUR/t gestiegen und lagen so mit rund 400 EUR/t für 44er Sojaschrot knapp über Vorwochenlinie.

Am Pflanzenölmarkt werden kaum Mengen bewegt. Ölmühlen klagen über unbefriedigende Margen und sind wenig interessiert an längerfristigem Geschäft. Gleichzeitig finden sich kaum Käufer. Die schwankenden Terminnotierungen bieten keine Impulse zum sofortigen Handeln und dem gesamten Markt fehlt es an Perspektive. Geld- und Briefkurse liegen regional bis zu 20 EUR/t auseinander. Im Vergleich zur Vorwoche sind die Forderungen für Raps- und Sojaöl um 5 EUR/t gestiegen. Dabei wird Umsatz nur vom Niederrhein berichtet. Sojaöl hat ebenfalls zugelegt und profitiert damit auch von den gestiegenen US-Notierungen, die kurzzeitig die Linie von 50 ct/lb (848 EUR/t) überschreiten konnten. Insgesamt sehen Analysten allerdings einen rückläufigen Markt. Die hohen globalen Palmölbestände und ein bislang absehbar steigendes Angebot an Ölsaaten üben langfristig Druck auf die Kurse aus.

 

Datum: 08.03.2013 / Dateigröße: 139.47 KB

Kommentar KW09 2013

Probleme bei der Verladung der brasilianischen Rekordernte an Sojabohnen sowie ein flottes US-Exportgeschäft sorgten bei den Sojakursen in Chicago für kräftigen Auftrieb. Während zu Wochenbeginn flotte Erntefortschritte in Brasilien und erste Spekulationen auf eine größere US-Ernte 2013 Druck auf die Kurse ausübten, trieben die neuen Fundamentaldaten die Forderungen jüngst auf ein 2-Wochenhoch von 412 EUR/t. Die Rapskurse in Paris weisen nur leichte Aufwärtstendenz auf. Das Interesse an Kontrakten war äußerst gering und jüngste, leichte Kursgewinne sind vor allem auf die fester tendierenden Sojakurse zurückzuführen, welche den Raps mit ins Plus gezogen haben. Die Erzeugerpreise in Deutschland haben sich auf Vorwochenlinie gehalten und die Bewegung der Terminbörsen nicht mitgemacht. Mit dem neuen Liefermonat März hat sich das Angebot an Rapsschrot wieder verbessert. Februar-Ware ist ausverkauft und die Märzlieferungen erzielen keine hohen Aufgelder mehr.

Im Vergleich zur Vorwoche konnten sich die Preise nicht halten, auch wenn zuletzt in Anlehnung an festere Börsenkurse die Forderungen angehoben wurden, blieben sie jedoch noch 2 EUR/t unter Vorwochenlinie. Die Sojaschrotforderungen orientieren sich eng an der Terminkursentwicklung und weisen daher große Preisschwankungen auf. Zuletzt gaben die Forderungen unter dem Druck des schwächeren Dollarkurses leicht nach. Dabei haben sich im Vergleich zur Vorwoche vor allem die alterntigen Liefertermine verbilligt. Während Rapsschrot preislich auf Vorjahresniveau bewertet wurde, war Sojaschrot noch 100 EUR/t teurer. Die Terminkurse der Pflanzenöle neigen zur Schwäche. Am Dienstag rutschten die US-Sojaölnotierungen erstmals seit gut 6 Wochen wieder unter die Linie von 50 US-Cent/Pfund, umgerechnet rund 826 EUR/t. Damit konnten sich auch die Forderungen für die anderen Öle kaum halten, zumal sich die Nachfrage wieder deutlich beruhigt hat.

Am deutschen Kassamarkt haben Raps- und Sojaöl im Vergleich zur Vorwoche 40 EUR/t eingebüßt. Dabei verzeichnete nur Rapsöl-Vollraffinat eine stetige Nachfrage, die allerdings keine großen Mengen umschloss. Damit unterscheidet sich der physische Markt in Deutschland auch deutlich vom holländischen Papiermarkt. Vor allem für Rapsöl sind die Kontraktpreise dort nicht so deutlich zurückgegangen.

Datum: 01.03.2013 / Dateigröße: 138.17 KB

Kommentar KW08 2013

Die Sojabohnenkurse in Chicago begannen diese Woche, nach dem US-Feiertag am Montag, mit einem Anstieg von fast 12 EUR/t auf 404 EUR/t. Das entsprach dem höchsten Kursanstieg innerhalb eines Handelstages in 7 Monaten. Der feste Aufwärtstrend setzte sich seitdem fort. Zuletzt notierten US-Sojabohnen bei 414 EUR/t zum März-Termin, nach einem Tagesgewinn von mehr als 7 EUR/t. Grund für den Kursantrieb sind mögliche Qualitätseinbußen in Brasilien sowie die trockenen Bedingungen in Argentinien. Zusätzlich wirkte auch das nach den Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr wieder aufgeflammte Kaufinteresse Chinas stützend auf die Kurse. Der Aufwärtstrend für Sojabohnen ging auch am Raps in Paris nicht spurlos vorüber. So folgten die Rapskurse den Sojabohnen und stiegen am Dienstag zum Fronttermin Mai um 6,50 EUR/t auf 474 EUR/t, ein Niveau, auf welchem sie derzeit noch verharren. An den zuvor impulslosen deutschen Kassamarkt ist wieder Bewegung gekommen.

Die Abgabebereitschaft der Erzeuger für neuerntigen Raps ist etwas gestiegen, hält sich aber in überschaubaren Grenzen. Der Erzeugerpreis für Raps bleibt stabil bei 453 EUR/t. Die Proteinpreise legten teils kräftig zu. Seit Mitte der Vorwoche überwiegt eine feste Tendenz, hauptsächlich ausgelöst von den steigenden Terminnotierungen der Rohstoffe. Zusätzlich stützt das teils knappe Angebot und die zuletzt wiederbelebte Nachfrage. Mischfutterhersteller deckten ihren Bedarf an Rapsschrot bis zum Anschluss an die kommende Saison. Die Sojaschrotnotierungen folgten jüngst den steigenden Bohnennotierungen. So sind die Forderungen für 44er Sojaschrot im Vergleich zur Vorwoche um 22 EUR/t gestiegen und liegen nun bei rund 399 EUR/t.

Die festen Impulse der Rohstoffmärkte konnten das Kaufinteresse auf den Pflanzenölmärkten, ganz im Gegensatz zu den Ölschrotmärkten, nicht anheizen. Hierzulande wird überwiegend vordere Ware gehandelt. Dabei steht der überschaubare Bedarf der laufenden Woche im Fokus der Käufer. Damit reagieren sie auf die schwankenden Kurse am Terminmarkt, die zuletzt allerdings wieder deutlich nach oben zeigten. In Chicago legte die Sojaölnotierung innerhalb einer Woche um umgerechnet 30 EUR/t auf 867 EUR/t zu. Das beflügelte auch die Kassamarktpreise.

Datum: 22.02.2013 / Dateigröße: 137.51 KB

Kommentar KW07 2013

An der Terminbörse in Chicago reagierten die Ölsaatenkurse mit deutlichen Kursverlusten auf den am vergangenen Freitag erschienenen Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA). Darin sind die Sojaernten in Südamerika weiter auf Rekordkurs. Für Brasilien werden 83,5 Mio. t und für Argentinien 53 Mio. t erwartet. Vor diesem Hintergrund verzeichneten die Sojabohnennotierungen in Chicago Verluste im zweistelligen Bereich. Mit 388 EUR/t fielen sie zwischenzeitlich auf ein Niveau wie zuletzt zu Jahresbeginn. In Paris konnten sich die Rapsnotierungen dem Druck aus Chicago zur Wochenmitte nicht mehr standhalten und schlossen deutlich im Minus. Verschärfend kamen noch Nachrichten über hohe Rapsernten in Australien und Indien hinzu. Zuletzt wurden die Rapskurse jedoch durch gesteigerte Handelsaktivitäten am Terminmarkt gestützt und erreichten wieder die Linie von 465 EUR/t.

Die Schwäche an den Terminbörsen und die deutlich gesunkenen Forderungen für konkurrierende Importware setzten die Ölschrotpreise unter Druck. Mit durchschnittlich 377 EUR/t liegen die Preise für 44er Sojaschrot momentan 22 EUR/t unter der Vorwoche. In Norddeutschland fielen die Forderungen mit 373 EUR/t sogar auf ein 10-Monatstief. Für Rapsschrot fielen die Preissenkungen nicht so deutlich aus, vordere Ware kostete weiterhin über 280 EUR/t. Die Käufer hielten sich daher zurück, aber auch die Abgabebereitschaft der Ölmühlen ist derzeit aufgrund der niedrigen Margen schwach. Hinsichtlich des Proteinpreises ist die Konkurrenzfähigkeit von Rapsschrot weiter gesunken. Betrug die Preisdifferenz Mitte Dezember 2012 noch über 1 Euro (pro Proteinprozent je Tonne), sind es derzeit nur noch 33 Cent. Auch die Pflanzenöle hatten seit Erscheinen des USDA-Berichtes durchweg Preisverluste zu verzeichnen. Am kräftigsten schwächelt Sojaöl. Mit 860 EUR/t erreicht es ein Niveau wie zuletzt im Oktober 2011.

Rapsöl hingegen konnte sich behaupten und die Linie von 900 EUR/t halten. Nachdem die Nachfrage nach allen Pflanzenölen am inländischen Kassamarkt in den vergangenen Wochen sehr schwach war, haben die sinkenden Preise das Kaufinteresse nun wieder mobilisiert. Die Abgeber hoffen auf stetigere Nachfrage, damit auch umfangreichere Partien wieder verkauft werden können und nicht nur kleine Mengen zur Deckung des vorderen Bedarfs.

Datum: 15.02.2013 / Dateigröße: 261.39 KB

Kommentar KW06 2013

Der am Freitag dieser Woche erscheinende Bericht des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) rückt nun immer mehr in den Blickpunkt der Terminbörsen in Chicago und Paris. Marktteilnehmer erwarten, dass das Ministerium seine Schätzung für die argentinische Sojabohnenernte weiter nach unten korrigieren wird. Zuletzt hatte vor allem die anhaltende Trockenheit in den argentinischen Sojaanbaugebieten die Sojabohnennotierungen in Chicago gestützt und zwischenzeitlich auf ein 6-Wochenhoch getrieben. Angesichts des anstehenden USDA-Berichts belasteten Gewinnmitnahmen die Kurse, die Linie von 400 EUR/t konnte aber gehalten werden. In Paris profitieren die Rapskurse von der global knappen Versorgungslage. Der neue Fronttermin Mai stieg auf über 470 EUR/t.

Am Kassamarkt war die Abgabebereitschaft der Erzeuger nach den Verkäufen in der vergangenen Woche wieder gering. Aber auch die Nachfrage blieb eher schwach, denn die Käufer können sich über die Andienungen zum ausgelaufenen Februarkontrakt eindecken. Der Aufwärtstrend der Sojaschrotpreise wurde zuletzt durch die schwächeren Terminmarktnotierungen gestoppt, sie bleiben mit 394 EUR/t aber auf hohem Niveau. Die Nachfrage ist gering, Aufschläge für vordere Ware lassen sich kaum realisieren. Für Rapsschrot hingegen ist das Kaufinteresse deutlich gestiegen, an allen Standorten und zu allen Lieferterminen wurde Ware gehandelt. Für Rapsschrot zur prompten Lieferung, welches nur noch im Westen und Süden verfügbar ist, wird ein Durchschnittspreis von 287 EUR/t genannt. Für die vordere Ware lassen sich Aufschläge von bis zu 4 EUR/t gegenüber Terminware erzielen. Der Preisabstand zu Rapsschrot der neuen Saison beträgt 78 EUR/t.

Die Nachfrage nach Pflanzenölen ist weiterhin sehr verhalten. Allenfalls wird dringend benötigte Ware zur Deckung des vorderen Bedarfs gekauft. Zuletzt tendierten die Forderungen für Sojaöl angesichts der sinkenden Terminmarktkurse deutlich schwächer, sodass die Linie von 900 EUR/t nicht gehalten werden konnte. Mit 880 EUR/t hat sich der Preisabstand zum Rapsöl auf 38 EUR/t ausgedehnt. Für Ware zur prompten Lieferung lassen sich für beide Öle aufgrund der geringen Nachfrage und dem reichlichen Angebot keine Preisaufschläge realisieren.

 

Datum: 12.02.2013 / Dateigröße: 257.49 KB

Kommentar KW05 2013

Mangels anderer Impulse rücken nun die Wetterbedingungen in den südamerikanischen Anbauregionen immer mehr in den Fokus. Die anhaltende Trockenheit in Argentinien und mögliche Ernteverzögerungen in Brasilien trieben die Sojabohnennotierungen auf ein 6-Wochenhoch. Zuletzt wurden sie durch Gewinnmitnahmen zwar unter Druck gesetzt, konnten die Linie von 400 EUR/t aber halten. In Paris stiegen die Rapskurse für den auslaufenden Frontmonat Februar zuletzt auf 484,5 EUR/t. Da die Anschlusstermine schwächer tendierten, stieg der Kursabstand zwischen Februar und Mai zwischenzeitlich auf über 23 EUR/t. Marktteilnehmer erklären dies mit Andienungen in größerem Umfang.

Währenddessen ist die Abgabebereitschaft der Erzeuger und Erfasser gestiegen. Da mit Preisen nahe der 500 EUR/t wohl nicht mehr zu rechnen ist, wird auch zum auf 444,66 EUR/t gesunkenen Erzeugerpreis wieder Raps verkauft, bevor Preisdruck durch die kommende Ernte 2013 entsteht. Nachdem Sojaschrot zum Ende der vergangenen Woche kräftige Preissenkungen hinnehmen musste, tendierte es zuletzt wieder fester. Stützend wirkten die festeren Sojabohnennotierungen und die gestiegenen Forderungen für konkurrierende Importware. Mit einem durchschnittlichen Preis von 391 EUR/t kostet Sojaschrot derzeit 9 EUR/t mehr als in der Vorwoche. Die Nachfrage nach vorderem Sojaschrot war eher schwach.

Auch für die Restmengen an promptem Rapsschrot gab es kaum Interesse. Die Verarbeiter fragten allenfalls die preisgünstigere Ware zu den Terminen März und April nach. Diese wird zu einem durchschnittlichen Preis von 274 EUR/t offeriert. Nach der Aufwärtstendenz der vergangenen Woche verzeichneten die Pflanzenöle Preisverluste. Sojaöl konnte die Linie von 900 EUR/t halten, kostet aber 15 EUR/t weniger als in der Vorwoche. Für Rapsöl wurden 913 EUR/t genannt. Die gesunkenen Forderungen konnten die Nachfrage aber nicht mobilisieren. Das Interesse der Käufer blieb schwach. Allenfalls dringend benötigte Ware zur prompten Lieferung wurde gekauft. Auch die Mischfutterhersteller kaufen nur sporadisch Pflanzenöl.

Datum: 01.02.2013 / Dateigröße: 257.53 KB

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