Marktanalyse 1. Quartal 2010
Sojaangebot aus Südamerika bestimmt die Preise mehr...
Proteinmarkt Spezial Ausgabe 2
Rapsextraktionsschrot - auch in der Schweinefütterung eine bewährte Proteinkomponente! Download
Proteinmarkt Spezial Ausgabe 1
Rapsschrot setzt Siegeszug als Eiweißträger Nummer 1 in der Wiederkäuerfütterung fort! Download
Aus „Veredlungsproduktion“ wurde „ProteinMarkt“
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Der aktuelle Rationscheck
Getreide ordnungsgemäß lagern
Zitat
Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen:
Entweder leistet man wirklich etwas,
oder man behauptet, etwas zu leisten.
Ich rate zur ersten Methode,
denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß.
Danny Kaye
Glossar
Acetonämie (Ketose)
Störung im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel durch mangelhafte Energiezufuhr, strukturarme Fütterung oder verdorbenen Silage. Eventuell ist ein zu hoher Fettgehalt des Kraftfutters verantwortlich.
ad libitum
Futter zur freien Aufnahme
Aminosäuren
Aminosäuren sind organische Verbindungen und die Bausteine von Proteinen (Eiweißen). In Eiweißverbindungen finden sich regelmäßig etwa 20 verschiedene Aminosäuren. Menschen und Tiere sind auf die Zufuhr bestimmter Aminosäuren mit der Nahrung angewiesen. In diesem Fall spricht man von essentiellen Aminosäuren. Übrigens haben die Aminosäuren aus dem Sojaschrot bei landwirtschaftlichen Nutztieren die höchste Dünndarmverdaulichkeit aller pflanzlichen Eiweißfuttermittel.
Bakteriell fermentierbare Substanz
Abkürzung: BFS
BFS wird berechnet: (g verdauliche NFE + g verdauliche Rohfaser) - (g Stärke + g Zucker)
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Bakterienprotein
Abkürzung: BP
Die Bakterienproteinsynthese wird beeinflusst durch:
- den im Pansen verfügbaren Stickstoff (Aminosäuren, Peptide, Spurenelemente, z.B. Co)
- das Vorhandensein und den Abbau von Energie und Stärke
- den pH – Wert im Pansen
- den Zustand des Pansens und der Pansenzotten
- das Vorhandensein und die Konzentration von Fettsäuren und Fetten
- die Fütterungsfrequenz (TMR)
- die Reihenfolge der Vorlage der Futtermittel (alternierende Fütterung)
Beifütterung (Saugferkel)
Eine frühe Umstellung der Verdauung auf pflanzliches Futter ist von großer Bedeutung. Es sind hierbei andere Enzyme und Fermente wichtig als bei der Verdauung der Kolostralmilch!
Durch eine frühzeitige Beifütterung (gleitender Übergang), kann sich die Verdauung des Tieres langsam umstellen
- Große flache Schale anbieten (weiß oder gelb)
- Ferkel sollen in der Schale hin- und herwühlen können
- Frische des Futters erhalten
- Kleine Mengen Futter vier mal täglich anbieten
- Futter nach den Milchmahlzeiten den Ferkeln anbieten
- Futter nicht zu nahe an der Wärmequelle anbieten
- Futterschale bei jeder Futtervorlage reinigen (Schale austauschen)
- Stimulierung der Verdauungsenzyme durch das Futter
- Nährstoffversorgung aus milchfremden Nährstoffen
- Verringerung des Risikos von Verdauungsstörungen
- Frisches Trinkwasser mehrmals täglich direkt in Futternähe anbieten
- Höhere Absetzgewichte der Ferkel durch das Beifutter
- Bessere Lebendgewichtsentwicklung nach dem Absetzen
- Verringerung der Gewichtsverluste der Sau
- Möglichkeit der leistungsgerechten Versorgung der Sau
- Auf absolute Sauberkeit im Ferkelbereich achten.
Biodiesel
Biodiesel, oder auch Raps-Methyl-Ester (RME/FAME, Fatty Acid Methyl Esther), ist ein Kraftstoff, der aus Pflanzenöl gewonnen wird. Der in Deutschland meist aus Rapsöl hergestellte Energieträger bietet zahlreiche Vorteile. Biodiesel ist eine zukunftsweisende Alternative für Mensch und Natur.
Cif
Kosten (cost), Versicherung (insurance), Fracht (freight)
Verkäufer trägt Kosten und Fracht einschließlich Versicherung zum Bestimmungshafen - Käufer übernimmt Verantwortung sobald Ware an Bord ist.
Corn-Cob-Mix
Abkürzung: CCM
Corn-Cob-Mix ist ein Gemisch aus Maiskörnern und Spindeln In der Regel wird CCM mit dem Mähdrescher geerntet, in einer Mühle gemahlen, einsiliert und an (Mast-) Schweine verfüttert. Durch das Einsilieren als CCM lassen sich die hohen Trocknungskosten vom Körnermais einsparen. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Körnermais liegt im mengenmäßig höheren Ertrag.
- TS-Gehalte: Zwischen 55% und 60%
- Rohfaser-Gehalte: Nicht höher als 5% in der TS
(Spindelanteil gering halten) - Vermahlung: Maximal 18% über 2 mm - Teilchengröße
- pH-Wert: Um 4, sonst Probleme mit der Futteraufnahme.
- Futterhygiene: Verpilzungen vermeiden durch:
- Siliertechnik
- Entnahmetechnik
- Fütterungstechnik
- Fütterungshygiene
Vorteile CCM:
CCM ist als milchsauer vergorenes Futtermittel sehr schmackhaft und wird von den Schweinen gerne gefressen.
CCM hat einen pH-Wert von 4,0 und wirkt als saures Futter stabilisierend auf den Verdauungstrakt.
Nachteile CCM:
CCM ist ein feuchtes Futtermittel und kann daher unter bestimmten Bedingungen auch Probleme durch Schimmel oder Hefepilze bringen.
Gerade in der wärmeren Jahreszeit verlangt der Einsatz von CCM sehr viel Sorgfalt.
Cross Compliance
Unter Cross Compliance werden all jene Regelungen zusammengefasst, die Landwirte seit 2005 einzuhalten haben, wenn sie in den Genuss von Direkt- zahlungen kommen wollen. Die Prämienzahlungen sind an die Einhaltung bestimmter Auflagen in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz, Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit sowie Tiergesundheit gekoppelt. Bei Nichteinhaltung dieser Regelungen können die Direktzahlungen gekürzt, bei schweren Verstößen sogar vollständig gestrichen werden.
DCAB
Kationen – Anionen Bilanz
Kationen sind: Ca, Mg, Na, K
Anionen sind: P, Cl, Schwefelhaltige Aminosäuren
Ein Überschuß an Kationen bedeutet:
- Anstieg des Harn – pH infolge überhöhter Ca- Versorgung
- Der Wert der Anionen-Kationen-Bilanz sollte während des Geburtszeitraums bei ca. minus 100 DCAB liegen
Folgen einer falschen Versorgung der Kühe während der letzten 3 Wochen vor der Geburt:
- Milchfieber
- Nachgeburtsverhalten
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DFD-Fleisch
dunkel (Dark), fest (Firm) und trocken (Dry)
Wird das Schlachttier vor dem Schlachtvorgang Stress ausgesetzt, kommt es zu einer Ausschüttung und zum Abbau von Glycogen sowie von ATP-Vorräten im Körper bzw. den Muskeln des Tieres. Die in diesen Stresssituationen entstehende Milchsäure wird noch im lebenden Tier zur Leber transportiert und abgebaut. Nach dem Tod des Tieres stehen dem Prozess der Fleischreifung und der damit normalerweise einhergehenden Säuerung der Muskulatur nicht mehr ausreichend ATP bzw. Glycogen zur Verfügung, es kann also nur wenig Milchsäure gebildet werden. Folglich kann der physiologische pH des Schlachttierkörpers auch nur wenig absinken. Meist erreicht der pH Werte von 6,4 oder wenig darunter. Optimalerweise läge der pH-Wert eine Stunde nach Tod des Tierkörpers bei 6,0 und nach 24 Stunden bei ca. 5,4-5,5.
Einstallgewicht (kg)
Gewicht der Ferkel oder Mastschweine am Tage der Einstallung
Eisenversorgung
Ferkel hab bei der Geburt nur wenig körpereigene Eisenmengen. Der Eisenbedarf wird mit der Kolostralmilch nur zu 10 % gedeckt. Ein schnelles Wachstum der Tiere und zu geringe Reserven führen zu einer Anämie:
- Tiere sind geschwächt
- weniger, kleinere rote Blutkörperchen
- Leistungsabfall
- Aufzuchtverluste
Die Eisengabe sollte spätestens am 3. Lebenstag erfolgen (200 mg intramuskulär)
Eiweißfuttermittel
Sind Futtermittel mit einem hohen Rohproteingehalt und kommen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung zum Einsatz, um die Eiweißversorgung unter anderem von Rindern, Schweinen und Geflügel sicherzustellen. Soja- und Rapsschrot sind hierzulande zweifellos die wichtigsten pflanzlichen Eiweiß- futtermittel. Deren Proteine sind gut verdaulich und enthalten besonders wertvolle Aminosäuren.
Fresser
Fruchtfolge
Unter Fruchtfolge versteht man die geordnete Aufeinanderfolge der auf einer landwirtschaftlichen Fläche im Verlauf der Vegetationsperiode und der Jahre an- gebauten Nutzpflanzenarten. Im Rahmen der Agrarrefrom aus dem Jahr 2005 wird den landwirtschaftlichen Betrieben heute eine dreijährige Fruchtfolge vorgeschrie- ben. Eine sinnvoll gestaltete Fruchtfolge wirkt sich positiv auf die Fruchtbarkeit der Böden aus und führt zu einer deutlichen Verminderung des Krankheitsdrucks in den Nutzpflanzenkulturen. Entsprechend weniger Dünger und Pflanzenschutzmittel werden benötigt. Und: Gesunde Pflanzen, die auf nährstoffreichen Böden wachsen, bringen letztlich mehr Ertrag.
Futtermittel
In der Regel ist dies ein Sammelbegriff für alle Arten von Nahrung für landwirt- schaftliche Nutztiere und umfasst auch einzelne Futterkomponenten, aus denen die Futtermittelindustrie tierbedarfsgerechte Mischfutterprodukte herstellt. Ausge- sprochen wichtige Lieferanten solcher Futterkomponenten sind die Ölmühlen. Im Zuge der Ölgewinnung aus Ölsaaten fallen dort verschiedene Ölschrote an, die bis zu 45 Prozent Eiweiß mit besonders wertvollen Aminosäuren enthalten und deren Inhaltsstoffe sich durch eine gute Verdaulichkeit auszeichnen.
Kolostralmilch
Ferkel werden ohne Abwehrkräfte geboren (Übertragung von Antikörpern von der Sau auf den Fötus ist nicht möglich).
Wichtig ist eine schnellstmögliche Aufnahme der Muttermilch (sehr hoher Anteil an Immunoglobulinen = passive Immunabwehr wird gestärkt). Milchinhaltsstoffe nehmen innerhalb der ersten 24 Stunden ab.
Je schneller die Aufnahme der Abwehrstoffe ist, desto mehr Inhaltsstoffe gelangen als ganze Eiweißkörper durch den Darm ins Blut. (Die Durchlässigkeit des Darms halbiert sich innerhalb der ersten 3 Stunden).
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Lieschkolbenschrotsilage
Lösliche Kohlenhydrate
Abkürzung: NFC
Die im Zellinhalt enthaltenen leicht löslichen Kohlenhydrate wie Stärke, Zucker, Pektine und der organische Rest werden als NFC (Non-Fiber Carbohydrates) bezeichnet.
Neutrale Detergentienfaser
Abkürzung: NDF
Die Summe der Gerüstsubstanzen nennt man Neutral-Detergenz-Faser. Die Gruppe der Gerüstsubstanzen umfasst vor allem Strukturkohlenhydrate.
Nutzbares Rohprotein
Abkürzung: nXP
für die Kuh über das Duodenum resorbierbares Protein, sowohl aus dem UDP als auch durch Mikrobenprotein.
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Ödemkrankheit (Colienterotoxämie)
Entsteht durch eine zu hohe Aufnahme von nährstoffreichem Futter (Kohlenhydrate), bei Futterwechsel bzw. Futterumstellung oder durch eine hohe E - Coli Belastung im Stall (Hygiene beachten!)
Ölpflanzen/Ölfrüchte
Pflanzen, deren Samen oder Früchte zur Herstellung von Pflanzenöl und Fetten genutzt werden. Man unterscheidet zwischen Ölpflanzen, bei denen das Fruchtfleisch genutzt wird (Olivenbau, Ölpalme) und Ölfrüchten, bei denen die Samen genutzt werden (Soja, Sonnenblumen, Raps)
Ölsaaten
Samen von Pflanzen, die zur Herstellung von Pflanzenöl und Fetten verwendet werden. Die wichtigsten Ölsaaten sind Raps, Sojabohnen, Sonnenblumen, Ölpalme, Kokosnuss, Rizinusbohnen und Lein.
Ölschrote
Bezeichnung für die Restmasse, die bei der Verarbeitung von Ölsaaten zu Ölen und Fetten übrig bleibt. Aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes sind Ölschrote wertvolle und unverzichtbare Futtermittel für die Landwirtschaft.
Produktionsrhythmus
Produktionszyklus
Hiermit ist die Zeit vom Abferkeln einer Sau bis zum nächsten Abferkeln gemeint.
Er wird errechnet durch:
- Trächtigkeit 114 Tage
- Säugezeit 21 – 28 Tage
- Güstzeit 5 – 6 Tage
- Summe 140 – 147 Tage
PSE-Fleisch
blass (Pale), weich (Soft) und wässrig (Exudative)
Setzt man das Schwein vor dem Schlachtvorgang oder während des Schlachtvorgangs Stress aus, führt dies zu einer Aktivierung des Stoffwechsels verbunden mit einer erhöhten Produktion an Milchsäure. Nach der Schlachtung kann diese Milchsäure nicht mehr über die Blutbahn aus den Muskeln abtransportiert werden und säuert das dortige Gewebe. Zudem kommt es zu einer starken Aktivierung der Adenosintriphosphatase, die die Muskeltätigkeit des toten Tieres erhöht und beschleunigt ATP abbaut. Durch diese Befunde fällt der pH-Wert durch Milchsäurebildung innerhalb kurzer Zeit auf Werte unter 5,8. Es kommt zu einer teilweisen Denaturierung von Muskelproteinen.
Rapsschrot
Entsteht in Ölmühlen bei der Gewinnung von Rapsöl aus Rapssaat und ist eine wertvolle Komponente bei der Herstellung von Futtermitteln für Mastbullen, Milchkühe und Schweine. Rapsschrot enthält viel Protein, wertvolle Aminosäuren und weist eine optimale Fettsäuren- und Kohlenhydratzusammensetzung auf.
Rohasche
Abkürzung: XA
Die Rohasche (anorganische Substanz) entsteht durch Veraschung der organischen Substanz im Muffelofen bei 550oC. Mit Hilfe der Rohasche wird der Anteil der organischen Substanz an der Trockensubstanz berechnet. Die Rohasche enthält die anorganischen Stoffe wie Mineralstoffe, Sand und Ton.
Ruminale Stickstoffbilanz
Abkürzung: RNB
Zeigt das Verhältnis von aufgenommenem XP im Futter zu dem am Duodenum verfügbaren nXP.
RNB > 0 (positiv): aus den Futtermitteln wird mehr Stickstoff (N) freigesetzt, als für die mikrobielle Proteinsynthese verwertet wird. RNB < 0 (negativ): es ist weniger Stickstoff (N) im Pansen, als die Mikroben verwerten könnten.
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Sauenmilch
Zusammensetzung der Sauenmilch:
- Fett 75 g je kg = 56 % der Energie
- Protein 60 g je kg = 28 % der Energie
- Milchzucker 50 g je kg = 16 % der Energie
Der Trockensubstanzgehalt der Sauenmilch beträgt 20 % Sauenmilch enthält ca. 26 MJ ME je kg TS Alle Inhaltsstoffe sind fast zu 100 % verdaulich Die Milchaufnahme in 28 Säugetagen liegt bei 1 l je Tag Diese Menge wird in viele kleine Portionen verteilt (am Anfang 36 und am Ende der Säugezeit 12 Portionen je Tag)
Saugferkelverluste
Differenz zwischen lebend geborenen und abgesetzten Ferkeln
Sojaöl
Fettsäurenzusammensetzung:
- Palmitinsäure (C16) 3 - 11 %
- Stearinsäure (C18) 2 - 6 %
- Ölsäure (C18/1) 20 - 30 %
- Linolsäure (C18/2) 49 - 55 %
- Linolensäure (C18/3) 2 - 11 %
Sojaschrot
Ist zweifellos das Eiweißfuttermittel Nummer Eins. Sojaschrot fällt in Ölmühlen bei der Verarbeitung von Sojabohnen zur Ölgewinnung an und enthält rund 43 bis 45 Prozent Rohprotein. Sojaschrot kann durchaus als das Universal-Eiweißfutter für die verschiedensten Tierarten bezeichnet werden, ist hierzulande aber in erster Linie ein wichtiger Bestandteil von Schweine- und Geflügelfuttermitteln.
Stickstofffreie Extraktstoffe
Abkürzung: NfE
Wenn man von der organischen Masse das Rohfett, das Rohprotein und die Rohfaser abzieht, dann erhält man als Rest die Stickstofffreien Extraktstoffe (lösliche Zucker, Stärke, Pektine und organische Säuren).
Strukturwert
Abkürzung: SW
Strukturwert - drückt die Strukturwirksamkeit verschiedener Futtermittel aus
Toastverfahren
Beim Toastverfahren werden die Schrote (Restmasse bei der Öl- und Fettgewinnung aus Ölsaaten) mittels einer Wasserdampf-Behandlung von Lösungsmitteln befreit, welche für die Herauslösung des Pflanzenöls aus den Ölsaaten verwendet wurden. Bei der Toastung werden antinutritive Stoffe abgebaut und damit die Schrote in ihrem Futterwert verbessert.
Tränkeplan (Kälber)
Tränkeplan für Kälber in der 1. und 2. Lebenswoche mit Neugeborenendurchfall
08:00 Uhr:
1,5 - 2,0 Liter Vollmilch
10:00 Uhr:
1,0 - 1,5 Liter Elektrolyttränke
12:00 Uhr:
1,5 - 2,0 Liter Vollmilch
15:00 Uhr:
1,0 - 1,5 Liter Elektrolyttränke
17:00 Uhr:
1,5 - 2,0 Liter Vollmilch
21:00 Uhr:
1,0 - 2,0 Liter Elektrolyttränke
Der Tagesbedarf an Milch beträgt 15 % des Lebendgewichtes.
Der zusätzliche Wasserbedarf beträgt beim:
- gesunden Kalb = 1 - 2 Liter
- kranken Kalb = 2 - 4 Liter
- sehr kranken Kalb = 4 - 8 Liter
Vom 1. Lebenstag an:
Immer frisches Wasser - am besten angewärmt anbieten!
Die Elektrolyttränke kann aus 45 g Traubenzucker, 2,5 g Natron und 2,5 g Kochsalz je Liter Wasser selbst gemischt werden.
UDP
Synonyme:
- Undigested Protein
- Durchflussprotein
- Bypass Protein
- Pansenstabiles Protein
- Nichtabgebautes Protein
UDP ist abhängig von:
- der technischen Behandlung
- der Konservierung
- dem Vegetationsstadium
- der Düngungsintensität
- dem Trockensubstanzgehalt
- der Passagerate
Verdauungsenzyme
Beim Ferkel ist die Enzymaktivität zunächst auf die Nährstoffe in der Milch ausgerichtet (Lactase – milchzuckerspaltendes Enzym).
Die Aktivität der Enzyme für Eiweiß- (Trypsin), Fett- (Lipase) und Stärke (Amylase) entwickelt sich in den ersten drei bis vier Lebenswochen nur langsam.
Durch Zufütterung der Ferkel kann diese Aktivität gefördert werden
Weender Futtermittelanalyse
Standardverfahren zur Ermittlung der Inhaltsstoffe von Futtermitteln. Es wird nach Rohasche (XA), Rohfaser (XF), Rohprotein (XP), Rohfett (XL) und stickstofffreien Extraktstoffen (NfE) unterschieden;
Entwickelt wurde diese Methode 1860 von Wilhelm Henneberg und Friedrich Stohmann an der landwirtschaftlichen Versuchsstation in Ween
Würfe/Sau/Jahr
Errechnet sich aus:
(Summe aller abgeschlossenen Würfe x 365) / Summe der Produktionstage































