
Wenig Bewegung bei Rapsschrot
Die Preise für Mischfutter tendieren am deutschen Markt nach unten, zumal auch die Kurse für Futtergetreide und Energiekomponenten nachgeben.
Die Mischfutterhersteller zeigen vor dem Hintergrund der vergleichsweise geringeren Mischfutterabrufe verhaltenes Kaufinteresse an Rohstoffen. Wegen der bevorstehenden Osterfeiertage werden sofort verfügbare Mühlennachprodukte zügig abgerufen.
Am ruhigen Markt für Trockenschnitzel geben die Preise nach. Für Citruspellets haben Interessenten ebenfalls weniger als zuvor anzulegen.
Schwache Angebotsaussichten in Argentinien und absehbar rege Nachfrage aus China ließen die US-Sojakurse in der vergangenen Woche erst sprunghaft, dann stetig ansteigen. Auch in den EU-Importhäfen verteuerten sich die Partien, obgleich der schwächere Dollarkurs den Preisauftrieb bremste. In Hamburg wurden die Forderungen für 44er Sojaschrot auf 309 Euro je Tonne spürbar angehoben. Das Angebot ist überschaubar und trifft auf eine schwache Nachfrage.
Das Angebot an Rapsschrot bleibt klein und trifft auf eine verhaltene Nachfrage. Obgleich die Rohstoffdecke der Mischfutterhersteller sehr dünn sein dürfte, werden noch keine neuen Kontrakte abgeschlossen. Denn auch von den Veredelungsbetrieben kommt bislang nur wenig Nachfrage.
Quelle und Copyright: ZMP GmbH i.L., Bonn, www.zmp.de, 09.04.2009