20.02.2009

Weltweit weniger Sojabohnen

Die weltweite Versorgung mit Sojabohnen dürfte im Wirtschaftsjahr 2008/09 doch nicht so üppig ausfallen wie anfänglich angenommen.

Das amerikanische Landwirtschaftsministerium geht in seinem aktuellen Bericht zur Lage auf den internationalen Ölsaatenmärkten von einer weltweiten Sojabohnenerzeugung von rund 233 Millionen Tonnen im Wirtschaftsjahr 2008/09 aus. Das sind 1,5 Millionen Tonnen weniger als noch vor einem Monat prognostiziert wurde. Als Grund für die Anpassung werden schlechtere Ernteaussichten in Argentinien und Paraguay genannt.

Dominiert wird der Welt-Sojamarkt von den USA, Brasilien und Argentinien, die zusammen 81 Prozent der Produktion und 90 Prozent der Exportmenge vereinigen.

Preiswirksame Impulse werden vor allem von Chinas Nachfrage nach Sojabohnen ausgelöst; geschätzter Importbedarf 2008/09 knapp 36 Millionen Tonnen. Damit gehen über 47 Prozent der international gehandelten Sojabohnen nach China. Vor zehn Jahren waren es nur rund 9 Prozent gewesen.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, www.zmp.de, 16.02.2009