
Foto: agrar-press
Spinnengliedrigkeit beim Braunvieh aufgeklärt
Ein internationales Forscherteam hat nun die Mutation gefunden, die die Spinnengliedrigkeit beim Braunvieh weitervererbt, die zum Zuchtausschluss zahlreicher züchterisch wertvoller Stiere geführt hatte. Ein neuer Gentest soll den Träger der Spinnengliedrigkeit zuverlässig erkannen. Gleichzeitig können Nachkommen bekannter Anlageträger getestet werden. Somit könnten genetisch wertvolle Rinder wieder für die Braunviehzucht kontrolliert genutzt werden
Ein internationales Forscherteam hat nun die Mutation gefunden, die die Spinnengliedrigkeit beim Braunvieh weitervererbt, die zum Zuchtausschluss zahlreicher züchterisch wertvoller Stiere geführt hatte. Ein neuer Gentest soll den Träger der Spinnengliedrigkeit zuverlässig erkannen. Gleichzeitig können Nachkommen bekannter Anlageträger getestet werden. Somit könnten genetisch wertvolle Rinder wieder für die Braunviehzucht kontrolliert genutzt werden.
Der Grossteil betroffener Kälber trat in den 1980er Jahren auf. Dies führte zum Zuchtausschluss zahlreicher züchterisch wertvoller Stiere. Da die züchterische Selektion bislang nur auf der männlichen Seite erfolgte, gibt es ca. 3% Anlageträger in der aktuellen internationalen Braunviehpopulation.