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(Foto: agrar-press)


Allgemeine Informationen Futtermittel, Futtermittel
03.05.2012

Spezialunkräuter in Mais

Die Zunahme im Maisanbau hat auch ein vermehrtes Auftreten einer artenreichen Unkrautflora zur Folge. Insbesondere die Ausbreitung von Wurzelunkräutern wird beobachtet. Mit steigendem Maisanteil in der Fruchtfolge nimmt der Unkrautdruck insgesamt aber auch der Anteil der schwer bekämpfbaren Unkrautarten zu. Vor allem Wurzelunkräuter erleben dann eine „Renaissance“.

Hier sind unter norddeutschen Anbaubedingungen beispielsweise die Quecke, der Landwasserknöterich, die Acker- oder Zaunwinde, der Sumpfziest und die Ackerminze zu nennen. Auch durch die Zunahme pflugloser Bestellverfahren im intensiven Maisanbau breiten sich Wurzelunkräuter verstärkt aus. Diese Spezialunkräuter lassen sich vielfach nur mit Blattherbiziden bekämpfen, die z.T. ein erhebliches Schädigungsrisiko für den Mais mit sich bringen, v.a. wenn sie unter ungünstigen Witterungsbedingungen eingesetzt werden. 

(Quelle: www.lwk-niedersachsen.de)