
Im Monitoring erzielten Futtermittel gute Ergebnisse Foto: agrar-press
Sichere Futter- und Lebensmittel
Die zusätzlichen Monitoringprogramme, die im QS-System besonders sensible Stellen des Herstellungsprozesses von Lebensmitteln überwachen, greifen. Erfolge gibt es bei der Salmonellenbekämpfung bei Fleisch und Fleischwaren.
Dieses positive Fazit hat die Qualität und Sicherheit GmbH (QS) gezogen und bezieht sich auf Auswertungen von mehr als 7,5 Millionen Analyseergebnissen aus den vergangenen Jahren.
Sie bestätigen den kontinuierlichen Rückgang der Betriebe mit einem hohen Eintragsrisiko von Salmonellen. Gute Ergebnisse gab es ebenfalls bei der Schadstoffüberwachung von Futtermitteln: Seit Einführung der verpflichtenden Ergebnismeldung im Januar 2008 sind mehr 24.000 Proben ausgewertet worden. Davon mussten weniger als 1% der Proben beanstandet werden.
Die Gesellschaft stellte den Systempartnern und der Funktionsfähigkeit des QS-Systems ein gutes Zeugnis aus, erklärte aber, dass es kein Grund gibt, sich auf den positiven Kontrollergebnisse auszuruhen. Um die Situation auf den Betrieben noch präziser zu beschreiben, greifen seit Anfang dieses Jahres verschärfte Bewertungs- und Kontrollmodalitäten. Zukünftig haben auch geringe Mängel Einfluss auf die risikoorientierte Einstufung eines Systempartners im QS-System.
Als Qualitätssicherungssystem aller Wirtschaftsbeteiligten berücksichtigt QS sämtliche Akteure, vom Futtermittel bis zur Ladentheke. Durch den großen Zuspruch und die enge Zusammenarbeit mit allen an der Wertschöpfungskette Beteiligten koordiniert das System heute eine Vielzahl von Themen, die für die Akteure der Lebensmittelkette relevant sind.
Als Ergebnisse der Koordinierungsbemühungen konnte QS mit dem verpflichtenden Einsatz von Schmerzmitteln bei der Ferkelkastration oder der Berücksichtigung von QS-Audits bei der Risikoeinstufung von landwirtschaftlichen Betrieben durch die amtliche Überwachung im vergangenen Jahr echte Meilensteine setzen. Zudem gelang es 2009, die internationale Vernetzung der europäischen Standards, insbesondere im Futtermittelbereich, entscheidend voranzutreiben.