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15.03.2006

SCHILL und THYWISSEN fusionieren ihre Mälzereien

GlobalMalt wird zur führenden Mälzereigruppe in Deutschland

Die Schill Malz GmbH & Co. KG und die C. Thywissen GmbH werden zum 1. April 2006 ihre Braumalzaktivitäten in einem Gemeinschaftsunternehmen zusammen-legen, an dem beide Partner paritätisch beteiligt sind. Die Verwaltung der neuen Gesellschaft wird im Rhein-Main-Neckar-Gebiet angesiedelt. Die Geschäftsführung wird aus den Geschäftsführern der Altgesellschaften, Dr. Carl Otto Schill, Peter Schill und Sjef Menu gebildet.

Der Vertrieb des Malzes wird zusammen mit der Tivoli Malz GmbH im GlobalMalt-Verbund gebündelt. Mit 310.000 Tonnen Jahresmalzkapazität entsteht dadurch die größte Mälzereigruppe in Deutschland. Zusätzlich betreibt GlobalMalt eine Mälzerei in Bydgoszcz/Polen mit einer Kapazität von rund 40.000 Tonnen.

Die Standorte der Mälzereien ergänzen sich in idealer Weise. Neben der Mälzerei in Worms/Rheinland-Pfalz bringt Schill Malz seine Beteiligung an der Thüringer Malz mit Betrieben in Sangerhausen/Sachsen-Anhalt und Clingen/Thüringen in das Gemeinschaftsunternehmen ein. Um die Effizienz der Gruppe zu steigern, wird der älteste Betrieb der Gruppe in Osthofen/Rheinland-Pfalz geschlossen. Thywissen betreibt eine Mälzerei in Mülheim-Ruhr/Nordrhein-Westfalen und weiterhin einen Betrieb in Hürth/Nordrhein-Westfalen. Die Mälzerei von Tivoli Malz in Hamburg komplettiert die Reihe der Standorte.

Durch den Zusammenschluss ergeben sich Synergien vor allem in einer optimierten Logistik, in einer intensiveren Marktbearbeitung und in einer Kostenreduktion durch Größendegressionseffekte. Mit modernen leistungsfähigen Betrieben, die logistisch optimal zueinander angeordnet sind, einer soliden finanziellen Ausstattung und einer schlanken und effizienten Mitarbeiterstruktur hat sich GlobalMalt damit bestens gerüstet, den Strukturwandel in der Malzindustrie aktiv zu gestalten.