
Schafvielfalt
aid-Heft stellt Schaf- und Ziegenrassen vor
Durch ihre Genügsamkeit und ihren vielseitigen Nutzen gehören Schafe und Ziegen zu den am weitesten verbreiteten Haustieren und sind fast überall auf der Erde zu Hause. Bereits Ende des neunten Jahrtausends vor Christi dienten Schafe und Ziegen den Menschen als Opfertiere und lieferten Fleisch, Milch und Wolle. Noch heute sind sie vor allem in Entwicklungsländern wichtig für die Ernährung der Bevölkerung. In Deutschland ist die Erzeugung von Qualitätslammfleisch ein Produktionsschwerpunkt der Schafhaltung. Die Wolle hat keine wirtschaftliche Bedeutung mehr - die Erlöse decken oft nicht mal die Scherkosten ab. Ziegen liefern überwiegend Milch und trugen lange Zeit in Deutschland als "Kuh des Bergmannes" oder "Eisenbahnerkuh" zur Selbstversorgung bei. Beide Tierarten werden häufig zur Landschaftspflege eingesetzt und oft von Liebhabern als "Profirasenmäher" ohne wirtschaftliche Interessen gehalten. Die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von Schafen und Ziegen und ihre lange Geschichte als Haustiere spiegeln sich in der Anzahl unterschiedlicher Rassen wider. In vielen Regionen wurden speziell an örtliche Klimaverhältnisse und vorhandene Futtergrundlagen angepasste Tiere gezüchtet. Oft tragen die Züchtungen den Namen ihrer Ursprungsregion wie zum Beispiel das Pommersche Landschaf, das Rhönschaf oder das Texelschaf. Viele dieser alten Rassen gehören heute zu den vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen.
Ein neues aid-Heft informiert über Herkunft, Bedeutung, Nutzungsmöglichkeiten und Zuchtziele von 23 Schaf- und sechs Ziegenrassen. Fotos von Böcken und Muttertieren veranschaulichen typische Rassemerkmale und versetzten jeden Interessierten in die Lage, die unterschiedlichen Schafe und Ziegen in der Landschaft wiederzuerkennen. Tabellen fassen ihre wichtigsten Leistungsdaten und Körpermaße zusammen. aid
aid-Heft "Schaf- und Ziegenrassen"
72 Seiten, Bestell-Nr. 61-1547, ISBN 978-3-8308-0482-6, Preis: 3,00 EUR, zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung
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Quelle: Pressemitteilung AID