Salers-Kuh der Universität Hohenheim wird Bundessiegerin
Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin fand vom 15. bis 17. Januar die 2. Bundesschau der extensiven Fleischrindrassen statt. Erfolgreich am Start war Karin Zimmermann, Mitarbeiterin auf der Versuchsstation „Unterer Lindenhof“ der Universität Hohenheim.
Auf der Bundesschau „Schwarz Rot Gold robust“ treffen sich alle vier Jahre etwa 125 Züchter aus ganz Deutschland, um für die Rassen Galloway, Highland Cattle, Zwergzebu, Salers, Hereford und Welsh Black die Sieger zu küren. Die alte französische Rinderrasse Salers ist benannt nach der gleichnamigen Stadt im Zentralmassiv im Süden Frankreichs. Gezüchtet werden diese großrahmigen, einfarbigen, meist dunkelroten Rinder mit den leierförmigen Hörnern seid dem 19. Jahrhundert. Zu ihren herausragenden Eigenschaften gehören neben der Robustheit vor allem die Leichtkalbigkeit. Die Kühe haben sehr gute Muttereigenschaften, die Kälber sind vital. Das Fleisch ist zart marmoriert und zeigt bei extensiver Fütterung und viel Bewegung der Tiere eine feinfasrige Struktur mit einem hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren.
Auf dem Unteren Lindenhof in Eningen – Versuchsstation der Universität Hohenheim – hat sich die Leiterin des Rinderbereichs Karin Zimmermann auf die französische Rinderrasse spezialisiert. Mit drei Salers-Kühen und einer ganzen Mannschaft von Helfern reiste sie im Januar auf die Grüne Woche, um sich der deutschen Konkurrenz zu stellen. Mit Erfolg: Die Kuh „Gretel“ errang den Bundessieg und wurde mit Schmuckband, Medaille, Urkunde und Pokal hoch dekoriert. Und auch die Plätze zwei und drei waren fest in Hohenheimer Hand.
Weiterführende Informationen:
Bundesverband Deutscher Salerszüchter und –halter: www.salers-rinder.de




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