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Grundlagen-Rinder
22.03.2011

Rinder sind keine Klimakiller!

„Rinder sind keine Klimakiller“ zu diesem Ergebnis kam Steffen Pingen vom Deutschen Bauernverband im Rahmen eines Vortrages auf der Fachtagung für Rindermäster des DLR Westerwald Osteifel. Methan habe in Deutschland nur einen Anteil von 4,5 Prozent an den Treibhausgasen, betonte der Experte.

Den Löwenanteil machten die energiebedingten CO2-Emmissionen aus. 50 Prozent des Methans stammten aus der Rinderhaltung. Also trügen deutsche Rinder nur zu zwei Prozent des gesamten Treibhausgaseffektes bei. Dabei sei bereits berücksichtigt, dass Methan 23 Mal klimaschädlicher ist als CO2, so Pingen. Die FAO habe in einer Studie in 2006 festgestellt, dass 18 Prozent der weltweiten Treibhausgase aus der Tierhaltung stammen sollten. Dies sei in einer neuen FAO-Studie von 2010 auf etwas über vier Prozent berichtigt worden.

Das Einsparpotenzial durch eine „klimafreundliche Ernährung“ sollte nicht überschätzt werden. Der Fleischverzicht einer Person über ein ganzes Jahr spare etwa so viel CO2, wie ein Flug nach Mallorca.