Rekorderzeugung an deutschen Enten erwartet
Die schon seit Jahren steigende Entenproduktion in Deutschland könnte in diesem Jahr so hoch ausfallen wie noch nie. Dennoch ist mit höheren Preisen als im Vorjahr zu rechnen. Dies hängt auch bei diesem Geflügel mit den Kostensteigerungen, insbesondere bei den Futtermitteln, zusammen.
Nach ersten Schätzungen der ZMP werden 52.000 Tonnen Enten und Entenfleisch aus heimischer Erzeugung erwartet, das wären 2.000 Tonnen mehr als im Vorjahr � trotz der Fälle von Vogelgrippe im Spätsommer 2007 und der anschließenden Keulungen. Der Selbstversorgungsgrad, der vor fünf Jahren erst bei knapp 59 Prozent lag, steigt daher weiter auf voraussichtlich 69 Prozent.
Bei einem Gesamtverbrauch von etwa 75.000 Tonnen wird das Inlandsangebot alljährlich durch Importe ergänzt. Die Lieferungen stammen vor allem aus Ungarn, Frankreich, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich. Im Gegensatz zum Gänsemarkt spielen Importe aus Polen hier nur eine untergeordnete Rolle.
Enten sind bei zunehmender Bedeutung der Teilstücke auf dem Weg zu einem Ganzjahresartikel, der Schwerpunkt liegt allerdings nach wie vor im letzten Quartal eines Jahres. Der Verbrauch dürfte in diesem Jahr leicht zunehmen.
«Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, www.zmp.de, 26t.10.2007.»