
(Foto: agrar-press)
Rapsextraktionsschrot – Wichtige Proteinquelle in der Schweinehaltung
Aktueller Forschungsbericht des institut du porc Frankreich – Wissenschaftler geben konkrete Empfehlungen zu Einsatzmöglichkeiten und Einsatzgrenzen.
Vor dem Hintergrund, dass sich die Einsatzmenge von verarbeiteter Rapssaat in der europäischen Union in den vergangenen acht Jahren mehr als verdoppelt hat, hat jetzt das renommierte institut du porc IFIP aus Frankreich, in umfangreichen Versuchen, die Einsatzmöglichkeiten von Rapsextraktionsschrot überprüft.
Hierbei haben die französischen Fütterungsexperten die Einsatzmöglichkeiten von Rapsextraktionsschrot bei der Fütterung von Sauen, Ferkeln und Mastschweinen überprüft. Als Richtwerte empfehlen die Experten 10 Prozent Rapsextraktionsschrot, für das Sauenfutter 12 Prozent in der zweiten Phase und 15 Prozent für das Mastfutter. Nach ihren Angaben können die Einsatzmengen sogar noch überschritten werden, wenn die tägliche Glucosinulataufnahme im Auge behalten wird.