Rapseinsatz spart bares Geld
Immer mehr Milchviehhalter verzichten auf Importsoja als Proteinlieferant im Futter und bevorzugen stattdessen heimischen Raps. Wie die Landwirtschaftskammer Niedersachsen mitteilte, ist in verschiedenen Fütterungsversuchen nachgewiesen worden, dass der Austausch von Soja- durch Rapsextraktionsschrot sich nicht negativ auf die Futteraufnahme und die Milchleistung von Hochleistungskühen auswirke. Übereinstimmend berichteten die Betriebsleiter, dass nach der Fütterungsumstellung weder bei der Milchmenge noch bei den Milchinhaltsstoffen auffällige Veränderungen festgestellt wurden.
Der Energiegehalt des Rapsschrotes müsse aber in jedem Fall bei der Rationsgestaltung berücksichtigt, und durch eine etwas höhere Futtergabe ausgleichen werden. Dazu empfiehlt die Landwirtschaftskammer, in jedem Fall die Zusammensetzung der Ration exakt berechnen zu lassen.
Die Preisdifferenz zwischen Sojaextraktionsschrot und Rapsextraktionsschrot hatte im letzten Jahr mit bis zu 19 Euro/dt Rekordhöhen erreicht. Diesen Preisvorteil hatten sich viele Milcherzeuger durch Kaufkontrakte gesichert.




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