Futtermittel, Rapsextraktionsschrot
14.03.2008

Qualität bei Soja- und Rapsschrot stimmt

Für selbstmischende Landwirte sind die Eiweißfuttermittel in aller Regel das wichtigste Zukauffutter. Neben dem „Universal-Eiweißfutter“ Sojaschrot setzen immer mehr Landwirte – sowohl Rinder als auch Schweinehalter – Rapsprodukte ein.

Daher sollte jeder Landwirt beim Bezug seiner Eiweißfuttermittel auf eine ordnungsgemäße Deklaration achten und ggf. stichprobenartig auf wichtige Inhaltsstoffe untersuchen lassen.
Der Futtermittelprüfring Rheinland - Pfalz Nord hat die Untersuchungsergebnisse (für 2007) von Sojaschrot, Rapsschrot und Rapskuchen ausgewertet. Die wichtigsten Daten sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Hier einige ergänzende Kommentare:
Bei Sojaschrot und HP-Sojaschrot stimmen Proteindeklaration und tatsächlich analysierte Gehalte sehr gut überein. Im Vergleich zu früheren Jahren treten nur geringfügige Schwankungen auf. Die im mehrjährigen Monitoring der Ufop ermittelte gleichmäßig gute Qualität von Rapsschrot wird durch unsere Untersuchung bestätigt. Auch bei Rapskuchen schwanken die Proteingehalte nur geringfügig – zu bemängeln ist jedoch die bei allen Proben fehlende Deklaration. Dies stellt einen eindeutigen Verstoß gegen das geltende Futtermittelrecht dar und sollte von den Lieferanten unbedingt abgestellt werden.