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27.02.2012

Proteinfuttermittel - Rapsextraktionsschrot mit hoher Qualität

Bundesweites Monitoring bestätigt sehr gute Eignung als Proteinergänzer. Rapsextraktionsschrot aus deutschen Ölmühlen hat auch 2011 seine hohe Qualität und gute Homogenität als Proteinfuttermittel unter Beweis gestellt. Mit einer mittleren Trockenmasse von 89,2 Prozent und einem unteren Extremwert von 88,1 Prozent waren optimale Voraussetzungen für die Lagerung vorhanden

Enthielt das Rapsextraktionsschrot in 2007 und 2008 noch durchschnittlich 3,7 Prozent Restfett, so waren in 2011 lediglich 2,4 Prozent Restfett festzustellen. Da aber gleichzeitig der Rohfasergehalt leicht zurückgegangen und der Proteingehalt auf 34,1 Prozent angestiegen ist, hatte dies keine Auswirkungen auf den Energiegehalt. Mit 6,4 MJNEL für Rind und 10,0 MJME für Schwein lag der Energiegehalt vergleichbar hoch wie in den Vorjahren.

Aufgrund einer Empfehlung des Arbeitskreises Futter und Fütterung der DLG gelten seit 2011 neue Empfehlungen zur Proteinabbaubarkeit beim Wiederkäuer. So wird für Rapsextraktionsschrot nunmehr der Anteil des UDP mit 35 Prozent bemessen. Dies sind fünf Prozent mehr als bisher angenommen wurden und führt zu einem um elf Prozent höheren nXP-Gehalt. Für Sojaextraktionsschrot ist der Anteil des UDP mit 30 Prozent gleichgeblieben.

Rapsextraktionsschrot stößt als Proteinergänzer bei der Fütterung von Rind und Schwein zunehmend auf Interesse. Aktuelle Fütterungsversuche bei der Milchkuh belegen Einsatzmöglichkeiten von bis über vier Kilogramm pro Tier und Tag, so dass ein vollständiger Ersatz von Sojaextraktionsschrot selbst auf höchsten Leistungsniveaus Realität wird. Mit bis zu 15 Prozent kann auch in der Schweinemast ein bedeutender Teil an Sojaschrot ersetzt werden.

Das Monitoring wird von den Landesfütterungsreferenten durchgeführt und von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V (UFOP) finanziell unterstützt.

Lesen Sie hier auch den ausführlichen Bericht.