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Futtermittel, Markt, Maissilagen
31.03.2010

Maisanbaufläche nur leicht gestiegen

Maisanbaufläche in Deutschland ist 2009 nur leicht um 1,1 % gestiegen. Die Relation von Silomais zu Körnermais veränderte sich hingegen deutlicher. Das geht aus den endgültigen Werten des Statistischen Bundesamtes hervor, berichtet das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK).

Die gesamte Maisanbaufläche Deutschland lag 2009 bei 2.111.000 ha. Das entspricht einer Steigerung von 23.900 ha im Vergleich zum Vorjahr (+1,1 %). Während der Silomais nicht zuletzt dank der Verwertung zur Energieerzeugung seinen Aufwärtstrend fortsetzte (+80.000 ha), fuhren die Landwirte die Anbaufläche für Körnermais und Corn-Cob-Mix wieder zurück. 2008 war sie um fast 120.000 ha auf 520.500 ha ausgeweitet worden. Die Fläche lag nun 2009 bei 464.300 ha (-10,8 %). Die Anbaufläche für Silomais stieg in 2009 um 5,1 % auf 1.646.600 ha (2008: 1.566.600 ha).

In nahezu allen Bundesländern wurde in unterschiedlichen Ausprä-gungen mehr Silo- und weniger Körnermais angebaut. Die einzige Ausnahme bildet Nordrhein-Westfalen (NRW). Dort säten die Land-wirte weniger Silomais als 2008 aus (-3,4 %, 2009: 151.600 ha) und bauten mehr Körnermais (+1,9 %, 2009: 105.100 ha) an. Nach wie vor behaupten sich Niedersachsen (474.700 ha) und Bayern (469.600 ha) als wichtigste Maisanbauregionen in Deutschland. Dahinter folgen NRW (256.700 ha) sowie Baden-Württemberg (165.400 ha) und Brandenburg (162.500 ha).
Neben den endgültigen Zahlen zur Anbaufläche stehen nun auch die endgültigen Zahlen zu Erntemengen und Durchschnittserträgen in den einzelnen Bundesländern zur Verfügung.