Landesregierung und Schafzüchter für Blauzungen-Impfversuch
Umweltminister Eckhard Uhlenberg und der Schafzuchtverband NRW wollen bei der Bekämpfung der Blauzungenkrankheit eng zusammenarbeiten.
Dies ist das Ergebnis eines Arbeitsgespräches in Düsseldorf. Einig sind sich Uhlenberg und die Schafzüchter darin, dass die Krankheit nur durch Impfungen effektiv zu bekämpfen ist. „Sobald ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht, müssen wir diesen schnell in Nordrhein-Westfalen einsetzen können“, so der Minister. Nach derzeitigen Prognosen ist damit Anfang 2008 zu rechnen. Bis dahin will Uhlenberg mit der Bundesregierung, den Bundesländern und den anderen betroffenen EU-Mitgliedstaaten eine gemeinsame Impfstrategie abstimmen.
Da der diesjährige Ausbruch der Blauzungenkrankheit vor allem bei Schafen zu vermehrten Todesfällen führt, unterstützt die Landesregierung die betroffenen Schäfer durch die Vermittlung zinsgünstiger Kredite bei der landwirtschaftlichen Rentenbank und eine unbürokratische und schnelle Abwicklung der Entschädigungsleistungen aus der Tierseuchenkasse für verendete oder getötete Tiere. Weitere Hilfen werden derzeit noch geprüft.
Burkhard Schmücker, Vorsitzender des Schafzuchtverbandes NRW, äußerte sich zufrieden über die Zusammenarbeit mit der Landesregierung. „Unsere Schafhalter sind jetzt auf jede Unterstützung angewiesen. Deshalb ist der Schulterschluss zwischen Landesregierung und Verband der einzig erfolgversprechende Weg.“
Quelle: Pressemitteilungen Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW
