Versuchsberichte
09.05.2011

Futterwert diverser Eiweißfuttermittel für Schweine - Raps- und Sojaextraktionsschrot

Neben der Überprüfung von über 120 Sojaextraktionsschroten aus Bayern und dem Vergleich dieser mit den tabellierten Mittelwerten
(„Die Analyseergebnisse vorliegender Feldproben aus praktischen Betrieben zeigen, dass in der Schweinefütterung bewusst (43er/48er/46er Soja, mit/ohne GVO) und unbewusst (Qualitätsschwankungen) sehr unterschiedliche Sojaqualitäten verfüttert werden. Die großen Nährstoffschwankungen zwischen den Feldproben und die vorgefundenen Abweichungen vom höher deklarierten Soll- zum niedriger analysierten Ist-Gehalt belegen die Bedeutung ständiger und zeitgerechter Futteranalysen.“)
wurden einzelne in Verdauungsversuchen überprüft
(„Der Verdauungsversuch ergibt insbesondere für die momentan zu rohfaserreichen 48er-Schrote weit geringere Verdauchlichkeiten und Energiegehalte als von der DLG 1991 angegeben. Auch liegen die Verdauungsleistungen der Ferkel für Sojaschrot erheblich niedriger als die der Mastschweine“).
Gleiche Untersuchungen wurde an Rapsextraktionsschrot durchgeführt
(„Die überprüften Rapsextraktionsschrotproben (n=16) unterscheiden sich rohnährstoffmäßig wenig von den UFOP-Monitoringergebnissen (2008) aber zum Teil stark von den üblichen Tabellenwerten (weniger Rohprotein, doppelter Rohfettgehalt). Deshalb sollten die Tabellenwerke angepasst werden“)
Auch mit dem RES wurden Verdaulichkeitsuntersuchungen durchgeführt
(„Die ermittelten Rohnährstoffverdaulichkeiten liegen im Schnitt um ca. 5 Prozentpunkte höher als in den  DLG – Tabellen von 1991. Folglich wird Rapsschrot um etwa 0,5 - 0,7 MJ ME pro kg in gängigen Tabellen zu niedrig angegeben. Hierzu bedarf es einer Nachjustierung, eventuell auf Basis weiterer Untersuchungen.“)

Den kompletten Versuchsbericht erhalten Sie hier als PDF.