Fachartikel
07.09.2010

Fett-Eiweiß-Quotient – viel beachteter Milchkennwert! Wie aussagekräftig ist er zur Einschätzung der Energieversorgung?

Besonders Frischabkalber unterliegen einem hohen Risiko, an Stoffwechselstörungen zu erkranken, weil ihre Futteraufnahme in dieser Phase der Milchleistung hinterherhinkt und sie in der Regel eine mehr oder weniger stark ausgeprägte negative Energiebilanz durch­laufen.

Auch wenn die Mehrzahl der Stoffwechsel­störungen nicht sichtbar, aber unterschwellig vorhanden ist, senken Stoffwechsel­ent­gleisungen die Abwehrkraft der Kuh und erhöhen z. B. das Risiko für Mastitis- oder Klauenerkrankungen. Deshalb ist es bedeutsam, Stoffwechsel­störungen auf Herdenbasis möglichst früh­zeitig zu erkennen. Dafür werden häufig Analysen von Blut- und Harn­proben, besonders aber auch die Milch­inhaltsstoffe und hier allen voran der Milch­kenn­wert Fett-Eiweiß-Quotient (FEQ) genutzt. Lesen Sie mehr...