Fett-Eiweiß-Quotient – viel beachteter Milchkennwert! Wie aussagekräftig ist er zur Einschätzung der Energieversorgung?
Besonders Frischabkalber unterliegen einem hohen Risiko, an Stoffwechselstörungen zu erkranken, weil ihre Futteraufnahme in dieser Phase der Milchleistung hinterherhinkt und sie in der Regel eine mehr oder weniger stark ausgeprägte negative Energiebilanz durchlaufen.
Auch wenn die Mehrzahl der Stoffwechselstörungen nicht sichtbar, aber unterschwellig vorhanden ist, senken Stoffwechselentgleisungen die Abwehrkraft der Kuh und erhöhen z. B. das Risiko für Mastitis- oder Klauenerkrankungen. Deshalb ist es bedeutsam, Stoffwechselstörungen auf Herdenbasis möglichst frühzeitig zu erkennen. Dafür werden häufig Analysen von Blut- und Harnproben, besonders aber auch die Milchinhaltsstoffe und hier allen voran der Milchkennwert Fett-Eiweiß-Quotient (FEQ) genutzt. Lesen Sie mehr...
