Versuchsberichte
06.05.2011

Einsatz von Rapsextraktionsschrot in der Schweinefütterung (Stationsversuch)

Im vorliegenden Versuch wurden in einem Steigerungsversuch unterschiedliche Mengen an Rapsextraktionsschrot an Mastschweine verfüttert. Die Anteile beliefen sich im Anfangsmast-/Endmastfutter auf 0/0, 10/15 bzw. 15/20 %.

Hinsichtlich der biologischen Leistungen konnte kein negativer Einfluss des Rapsextraktionsschrotes erkannt werden. Die Zunahmen und Futteraufnahmen waren zwar leicht reduziert, Futterverwertung und Schlachtleistungen aber gerade in der hohen Rapsgruppe leicht erhöht. Auf Grund des Ersatzes von teurem Sojaextraktionsschrot durch günstigeres Rapsextraktionsschrot, konnte insgesamt die Wirtschaftlichkeit gleich gestaltet bzw. leicht verbessert werden.

Der Einsatz von Rapsextraktionsschrot mit geringen Glucosinolatgehalten, wie sie heute für deutsche Ölmühlen typisch sind, auch in größeren Mengen im Mastschweinefutter kann durch die vorliegenden Ergebnisse befürwortet werden.

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