
(Foto: agrar-press)
Deutschland: Schweinefleisch-Importe rückläufig
Im ersten Halbjahr 2011 waren die Importmengen von Schweinefleisch auf den deutschen Markt deutlich rückläufig. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes und der AMI ging die Einfuhrmenge aus anderen EU-Ländern im ersten Halbjahr 2011 um 9 % auf 517.000 Tonnen zurück.
Maßgeblicher Grund für diese Entwicklung dürfte die Einlagerung in die von der EU bezuschusste private Lagerhaltung gewesen sein. Die größten Mengen kamen mit 174.000 Tonnen weiterhin aus Dänemark und mit 142.000 Tonnen aus Belgien.
Stabile Liefermengen weisen lediglich Dänemark und Österreich auf. Für Dänemark sind die grenzüberschreitenden Aktivitäten und die Bündelung der Exportaktivitäten von Danish Crown der Grund für stabile bis steigende Warenströme Dänemarks nach und aus Deutschland.
Deutlich weniger Schweinefleisch gelangte jedoch aus den Niederlanden, aus Belgien und aus Spanien nach Deutschland. Neben der Belieferung der subventionierten Lagermengen in den Gefrierhäusern spielen die boomenden Drittlandsmärkte eine nicht unerhebliche Rolle für eine gewisse Verschiebung der Warenströme.
Die Importe aus Drittländern blieben mit insgesamt gut 10.000 Tonnen weiterhin unbedeutend.