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Deutschland importiert mehr als zehn Millionen Ferkel
Deutsche Mäster werden auch in diesem Jahr wieder mehr Ferkel importieren. Bei einem Schlachtaufkommen von mehr als eine Million Schweinen pro Woche geht die Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) davon aus, dass ein Ferkelbedarf in dieser Größenordnung nur zum Teil durch das inländische Ferkelangebot gedeckt werden kann. Die Marktberichterstatter rechnen deshalb damit, dass Deutschlands Schweinemäster im laufenden Jahr voraussichtlich über zehn Millionen Ferkel importieren werden.
Wichtigste Lieferländer sind Dänemark mit schätzungsweise knapp sieben Millionen Tieren, gefolgt von den Niederlanden mit gut drei Millionen Ferkeln. Die jährliche Wachstumsrate im Ferkelhandel, vor allem mit Dänemark, wird aber in diesem Jahr geringer ausfallen.
Aktuell geht die AMI in diesem Jahr von einem Plus von sieben Prozent aus. In den vergangenen zwei Jahren stiegen die Einfuhren aus Dänemark jährlich noch um über 30 Prozent. Ursache für diese Entwicklung: In Dänemark sind die Schweine- und Ferkelpreise aufgrund verbesserter Erlösmöglichkeiten im Inland auf deutsches Niveau gestiegen. Damit sind die Ausfuhren von Schlachtschweinen und Ferkeln weniger lukrativ geworden.